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Schatz­kam­mer für gründ­li­che Bohrer

Die OMV-Ölfel­der im Wein­vier­tel wer­den dank moderns­tem Gerät beson­ders gründ­lich „ent­ölt“.

Fast 170 Mil­lio­nen Euro wird die OMV heuer und 2018 in die Suche nach neuen sowie in die För­de­rung bestehen­der Erdöl- und Erd­gas­vor­kom­men im March­feld und im angren­zen­den Wein­vier­tel inves­tie­ren. „Von die­sem Betrag flie­ßen ein Drit­tel in Explo­ra­ti­ons­boh­run­gen“, erklärte der für das Bohr­ge­schäft zustän­dige OMV-Vor­stand Johann Plei­nin­gert. Bemer­kens­wert sei, dass die aus nie­der­ös­ter­rei­chi­schem Boden geholte För­der­menge an Öl und Gas sta­bil bleibe und auch heute noch auf dem Niveau der 1980er Jahre liegt.
Dafür gibt es einen spe­zi­el­len Grund : „Das Wein­vier­tel ist eine wahre tech­no­lo­gi­sche Schatz­kam­mer“, sagte OMV-Vor­stands­vor­sit­zen­der Rai­ner Seele bei der Vor­lage der Kon­zern­bi­lanz über das Geschäfts­jahr 2016. Hier bringe der Ener­gie­kon­zern sein moderns­tes Gerät zur Anwen­dung. „Unser Aus­schöp­fungs­grad, die Ent­ölungs­rate, liegt bei 60 Pro­zent. Welt­weit sind es durch­schnitt­lich nur 40 Pro­zent“, rech­nete Seele vor. Auch bei Erd­gas errei­che man so 90 Pro­zent gegen­über 80 Pro­zent weltweit.

Geplant
Die geplan­ten Bohr­ak­ti­vi­tä­ten, die noch im ers­ten Quar­tal 2017 star­ten wer­den, kon­zen­trie­ren sich auf den Bezirk Gän­sern­dorf, wo die OMV acht Pro­jekte in Angriff nimmt. Beson­ders inten­siv läuft die Suche nach neuen Öl- und Gas­vor­kom­men in Prot­tes, wo fünf neue Boh­run­gen vor­ge­se­hen sind. Im March­feld ste­hen auf der Liste der geplan­ten Pro­jekte wei­ters noch Mat­zen mit zwei Boh­run­gen und Schön­kir­chen mit einer Bohrung.
Zwei­mal wird der Ener­gie­kon­zern im Bezirk Mis­tel­bach nach Erdöl und Erd­gas suchen — in Alt­lich­ten­warth und Bern­hards­thal. Dar­über hin­aus bohrt die OMV ab 2017 auch noch in der Ort­schaft Rosel­dorf bei Nie­der­hol­la­brunn im Bezirk Kor­neu­burg sowie in Höf­lein an der Donau, wo man in gro­ßer Tiefe Erd­gas vermutet. 

hello world!
Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/stem
03.03.2017

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