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Schlüs­sel­tech­no­lo­gie der auto­mo­bi­len Transformation

Künst­li­che Intel­li­genz (KI) wird in der Auto­mo­bil­bran­che mit auto­no­mem Fah­ren ver­bun­den. KI unter­stützt aber auch Ent­wick­lung, War­tung, Flot­ten­ma­nage­ment und wei­tere betrieb­li­che Abläufe. Petro­nas hat im Kon­text einer Stu­die aktu­elle KI-Anwen­dun­gen in der Auto­mo­bil­bran­che analysiert. 

Künst­li­che Intel­li­genz (KI) in der Auto­mo­bil­bran­che stand bis dato eigent­lich pri­mär im Kon­text mit dem Thema auto­no­mes Fah­ren. KI spielt aber vor allem dort eine zen­trale Rolle, wo sie Ent­wick­lungs­pro­zesse, War­tung, Flot­ten­ma­nage­ment und wei­tere betrieb­li­che Abläufe unter­stützt. In die­sen Berei­chen beglei­tet sie wesent­li­che Trans­for­ma­ti­ons­pro­zesse der Bran­che und trägt bereits jetzt mess­bar dazu bei, Fahr­zeuge effi­zi­en­ter zu pro­du­zie­ren, zu betrei­ben und Ser­vice­pro­zesse zu verbessern.

Intel­li­gente War­tung und betrieb­li­che Effizienz

Ein zen­tra­ler Bereich ist etwa die vor­aus­schau­ende War­tung (Anm. „Pre­dic­tive Main­ten­ance“). Über die kon­ti­nu­ier­li­che Ana­lyse von Daten aus Tele­me­trie und Betrieb erkennt die KI früh­zei­tig Abnut­zungs­er­schei­nun­gen und poten­zi­elle Defekte. Werk­stät­ten und Flot­ten­be­trei­ber kön­nen dadurch War­tun­gen und Repa­ra­tu­ren geziel­ter pla­nen, Aus­fall­zei­ten redu­zie­ren, Kos­ten sen­ken und final die Lebens­dauer ihrer Fahr­zeuge ver­län­gern. Die­ser Trend zeigt sich auch im Auto­mo­bil­land Deutschland. 

Eine gemein­same Stu­die von Zen­tral­ver­band Deut­sches Kraft­fahr­zeug­ge­werbe (ZDK), Insti­tut für Auto­mo­bil­wirt­schaft (IfA) und Stei­n­ae­cker Con­sul­ting erhebt, dass erste KFZ-Betriebe KI-Anwen­dun­gen bereits im All­tag tes­ten oder ein­set­zen, dar­un­ter auto­ma­ti­sierte Ter­min­pla­nung, digi­tale Kun­den­kom­mu­ni­ka­tion oder unter­stüt­zende Feh­ler­dia­gnose in Echt­zeit. Fah­rer­as­sis­tenz­sys­teme mit Sprach­steue­rung oder ver­netzte Kame­ras adres­sie­ren dann Müdig­keit oder Ablen­kung und brin­gen final mehr Sicher­heit und Unfall-Prä­ven­tion im Straßenverkehr.

Drei Vier­tel aller Auto­mo­bil­un­ter­neh­men set­zen bereits auf gene­ra­tive KI-Anwendungen

Die Stu­die von ZDK, IfA und Stei­n­ae­cker Con­sul­ting betont, dass KI ins­be­son­dere für Ser­vice, Han­del und Kun­den­kom­mu­ni­ka­tion zu einem ent­schei­den­den Wett­be­werbs­fak­tor gewor­den ist. Viele Betriebe berich­ten von mess­ba­ren Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen und einer deut­lich höhe­ren Kun­den­zu­frie­den­heit. Drei Vier­tel aller Auto­mo­bil­un­ter­neh­men set­zen bereits auf min­des­tens eine gene­ra­tive KI-Anwen­dung, kleine und mit­tel­stän­di­sche Betriebe pro­fi­tie­ren dabei beson­ders. BMW nutzt etwa in der Fahr­zeug­ent­wick­lung die Anwen­dun­gen der KI-Com­pany Anthropic. 

KI kann auch bei der Ein­hal­tung von Vor­ga­ben und Sicher­heits­stan­dards Pro­zesse sinn­voll ergän­zen. Auch die Wirt­schaft­lich­keit pro­fi­tiert. Sie hilft, Leer­lauf­zei­ten bes­ser zu steu­ern und Ener­gie wie Kraft­stoff­ver­brauch trans­pa­ren­ter zu machen. Final aber­mals ein Kos­ten­fak­tor, der bei Flot­ten einen erheb­li­chen Anteil aus­ma­chen kann. Petro­nas ist ein glo­ba­ler Ener­gie­kon­zern aus Malay­sia, ein Schwer­punkt ist die Ölraf­fi­ne­rie sowie ver­wandte petro­che­mi­sche Pro­dukte und Schmier­stoffe. Einer brei­te­ren Öffent­lich­keit sind die viel­fäl­ti­gen Spon­sor­tä­tig­kei­ten im For­mel 1‑Sport bekannt, etwa bei Mercedes.

Sys­tem „Oil Con­di­tion Moni­to­ring“ prüft Schmier­stoffe auf Ver­un­rei­ni­gun­gen und Verschleiß

Petro­nas selbst setzt bei­spiels­weise auch KI ein, um For­schung und Ent­wick­lung von Schmier­stof­fen zu beschleu­ni­gen. Mit­tels spe­zi­el­ler Algo­rith­men wer­den Leis­tungs­pa­ra­me­ter ver­schie­de­ner Rezep­tu­ren unter rea­len Bedin­gun­gen simu­liert, sodass Ergeb­nisse vor­her­ge­sagt wer­den kön­nen, noch bevor phy­si­sche Tests statt­fin­den. Über das Sys­tem „Oil Con­di­tion Moni­to­ring“ wer­den Schmier­stoffe kon­ti­nu­ier­lich auf Ver­un­rei­ni­gun­gen und Ver­schleiß­spu­ren überprüft. 

So las­sen sich dann auch hier War­tungs­in­ter­valle opti­mie­ren und kost­spie­lige Aus­fälle ver­mei­den. Zudem nutzt Petro­nas KI, um Pro­duk­ti­ons­pro­zesse nach­hal­ti­ger und effi­zi­en­ter zu gestal­ten. Das Poten­zial von KI im Auto­mo­bil­sek­tor sei aber bei wei­tem noch nicht aus­ge­schöpft. „Mit immer bes­ser ver­füg­ba­ren Daten und wei­ter­ent­wi­ckel­ten Algo­rith­men ent­schei­det künf­tig weni­ger die Unter­neh­mens­größe, son­dern viel­mehr die Fähig­keit, diese Daten sinn­voll aus­zu­wer­ten und in bestehende Pro­zesse ein­zu­bin­den“, so Petro­nas in einer Aussendung. 

Petro­nas und Petro­nas Lubri­cants International

Petro­nas Lubri­cants Inter­na­tio­nal (PLI) ist der glo­bale Geschäfts­be­reich für die Her­stel­lung und Ver­mark­tung von Schmier­stof­fen aus der Pro­duk­tion von PETRO­NAS, ein glo­bal täti­ger Ener­gie­kon­zern aus Malay­sia. Seit der Grün­dung 2008 pro­du­ziert und ver­treibt Petro­nas Lubri­cants Inter­na­tio­nal (PLI) in welt­weit über 100 Märk­ten eine breite Palette qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Auto­mo­bil- und Indus­trie­schmier­stoffe. Der Haupt­sitz von Petro­nas befin­det sich in Kuala Lum­pur, wei­tere Nie­der­las­sun­gen gibt es etwa in Turin, Belo Hori­zonte, Peking oder Chicago. 

PLI ist auch die trei­bende Kraft hin­ter der Part­ner­schaft von Petro­nas mit dem Mer­ce­des-AMG PETRO­NAS For­mula One Team und dort ver­ant­wort­lich für die Ent­wick­lung und Lie­fe­rung der soge­nann­ten Fluid Tech­no­logy Solu­ti­ons™ und das inklu­diert für die Sil­ber­pfeile auch ganz spe­zi­ell ent­wi­ckelte Schmier­stoffe, Kraft­stoffe und Getrie­be­öle. Ein zen­tra­ler Fokus bei Petro­nas betrifft das Thema Nach­hal­tig­keit mit Pro­duk­ti­ons­for­men und End­pro­duk­ten, die sich posi­tiv auf Gesell­schaft und Umwelt aus­wir­ken sol­len. (red/​rucz, red/​cc)

Autor: red/rucz, red/cc
26.01.2026

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