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Schritt­weise aus der Krise

Aktu­elle Geschäfts­lage bei deut­schen Betrie­ben weni­ger zufrie­den­stel­lend als zuletzt. Die Erwar­tungs­hal­tung wird hin­ge­gen bes­ser. Deutsch­lands Wirt­schaft arbei­tet sich schritt­weise aus der Krise, so aktu­elle Erhe­bung des ifo-Instituts. 

Die Stim­mungs­lage unter den Unter­neh­men in Deutsch­land ist ambi­va­lent. Das in Mün­chen ansäs­sige Wirt­schafts­for­schungs­in­sti­tut ifo erhebt regel­mä­ßig den soge­nann­ten Geschäfts­kli­ma­in­dex. Aktu­ell zei­gen sich die Betriebe weni­ger zufrie­den mit der aktu­el­len Geschäfts­lage. Die Erwar­tun­gen für die nächste Zeit hel­len sich hin­ge­gen auf. 

Der Fokus auf ein­zelne Bran­chen zeigt, dass sich Indus­trie, Han­del und Bau erho­len, wäh­rend das Seg­ment der Dienst­leis­ter einen Dämp­fer bekom­men hat. Ver­bes­sert hat sich das Geschäfts­klima auch im Ver­ar­bei­ten­den Gewerbe, und das zum drit­ten Mal in Folge. Die Fir­men zei­gen sich merk­lich zufrie­de­ner mit den lau­fen­den Geschäf­ten und auch der Aus­blick auf die kom­men­den Monate ist bes­ser als zuletzt. 

Die wirt­schafts­po­li­tisch wich­ti­gen Bran­chen Han­del und Bau
Auch im Han­del ver­bes­ser­ten sich die Geschäfts­er­war­tun­gen deut­lich. Bau- und Heim­wer­ker­märkte, Fahr­rad­händ­ler und Ein­zel­händ­ler mit Elek­tro­tech­nik und Haus­halts­ge­rä­ten schät­zen ihre Geschäfts­lage spür­bar posi­ti­ver ein. Glei­ches gilt für Kfz-Händ­ler und den Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del. Unter Druck ist der Ein­zel­han­del mit Unter­hal­tungs­elek­tro­nik und Möbel. 

Ebenso ver­bes­sert hat sich die geschäft­li­che Erwar­tungs­lage in der Bau­bran­che. Die Unter­neh­mer zei­gen sich zufrie­de­ner mit den lau­fen­den Geschäf­ten und auch die Erwar­tun­gen fie­len bes­ser aus. Ein Pro­blem bleibt hier der kon­junk­tur­be­dingt immer noch belas­tete Auf­trags­man­gel. Beim Thema Preise (und Infla­tion) wer­den bei Lebens­mit­teln, Elek­tro­tech­nik und Haus­halts­ge­rä­ten „Stei­ge­run­gen erwar­tet und bei Fahr­rä­dern und UE-Elek­tro­nik Sen­kun­gen“, so ifo-Experte Patrick Höppner.

Autor: red/cc
04.06.2024

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