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Schwar­zes Gold

Die OMV sucht in Nie­der­ös­ter­reich wei­tere Öllagerstätten.

Nach Schät­zun­gen der OMV kön­nen die unter nie­der­ös­ter­rei­chi­schem Boden lie­gen­den Vor­kom­men an Erdöl und Erd­gas noch zumin­dest wei­tere 15 bis 20 Jahre geför­dert wer­den. Um den kost­ba­ren Roh­stoff an die Ober­flä­che zu brin­gen, wird der Ener­gie­kon­zern 2017 und in den dar­auf fol­gen­den Jah­ren zwölf Explo­ra­ti­ons­boh­run­gen an ver­mu­te­ten Lager­stät­ten durch­füh­ren. Wie OMV-Vor­stand Johann Plei­nin­ger bekannt­gibt, werde das Unter­neh­men im kom­men­den Jahr rund 90 Mil­lio­nen Euro im March­feld und im angren­zen­den öst­li­chen Wein­vier­tel investieren.

Sta­bile Förderung
Im Bezirk Gän­sern­dorf allein nimmt die OMV acht Pro­jekte in Angriff. Beson­ders inten­siv läuft die Suche nach neuen Öl- und Gas­vor­kom­men in Prot­tes, wo fünf neue Boh­run­gen vor­ge­se­hen sind. Im March­feld sind drei Boh­run­gen geplant. Zwei­mal wird der Ener­gie­kon­zern im Bezirk Mis­tel­bach nach Erdöl und Erd­gas suchen. Dar­über hin­aus bohrt die OMV ab 2017 auch noch im Bezirk Kor­neu­burg sowie in Höf­lein an der Donau, wo man in gro­ßer Tiefe Erd­gas vermutet.
Im Vor­jahr hat die OMV im Inland rund 32.000 Fass Öl und Gas pro Tag aus dem Boden geholt. 2014 sind es 33.000 Fass pro Tag gewe­sen. Die OMV Öster­reich deckt zehn Pro­zent des hei­mi­schen Roh­öl­be­darfs sowie 15 Pro­zent des hei­mi­schen Erd­gas­be­darfs ab. Im March­feld und im Wein­vier­tel betreut das Unter­neh­men der­zeit 50 aktive Pro­duk­ti­ons­fel­der, auf denen etwa 700 Öl- und 115 Erd­gas­son­den arbei­ten. Mit 630 Beschäf­tig­ten ist die OMV einer der größte Arbeit­ge­ber in der Region und hat 2015 in Öster­reich einen Umsatz von rund 500 Mil­lio­nen Euro erwirtschaftet. 

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/stem
03.11.2016

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