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Selbst­läu­fer

Ein Kor­neu­bur­ger Kauf­mann ist mit regio­na­ler Ware erfolgreich.

Trotz des har­ten Kon­kur­renz­kampfs im Ein­zel­han­del wirt­schaf­ten Kauf­leute, die beim Ver­kauf ihrer Ware auf Regio­na­li­tät und Bio­pro­dukte set­zen, sehr erfolg­reich. Ein Bei­spiel dafür ist Franz Unfried, der als Fran­chise­neh­mer vier Spar-Märkte mit zusam­men rund 4.500 Qua­drat­me­tern Geschäfts­flä­che im Bezirk Kor­neu­burg führt.

Regio­na­li­tät för­dert Glaubwürdigkeit
Vor kur­zem hat der Kauf­mann im Orts­zen­trum von Leo­ben­dorf den Stand­ort einer Lebens­mit­tel-Filiale über­nom­men, der seit der Ziel­punkt-Insol­venz leer gestan­den war. In Koope­ra­tion mit der Han­dels­kette Spar hat Unfried das Lokal von Grund auf umge­baut, ver­grö­ßert und moder­ni­siert. So ent­stan­den 17 neue Arbeits­plätze, auch für sechs ehe­ma­lige Zielpunkt-Mitarbeiterinnen.
Sein Erfolgs­ge­heim­nis sieht Unfried im kom­pro­miss­lo­sen Bestre­ben, regio­nale Pro­dukte ins Regal zu stel­len. „Bei den Kon­su­men­ten kommt die Regio­na­li­tät in der Glaub­wür­dig­keit noch vor der Bio-Schiene“, betont der Unter­neh­mer. Das habe er selbst erlebt, als er vor Jah­ren damit begon­nen hat, die Weine von Win­zern aus der Umge­bung in sein Sor­ti­ment aufzunehmen.

Vom Pro­be­lauf zur Aus­wei­tung der Produktpalette
Was zunächst nur als Pro­be­lauf mit rund 500 Fla­schen gedacht war, ent­wi­ckelte sich zum Selbst­läu­fer. „Wegen der gro­ßen Nach­frage der Kun­den haben wir das Ange­bot schon bald auf 2.800 Fla­schen erwei­tert“, erklärt Unfried. Bemer­kens­wert ist, dass der Kauf­mann von einem regio­na­len Win­zer nicht etwa nur aus­ge­wählte Trop­fen, son­dern stets des­sen gesamte Pro­dukt­pa­lette im Geschäft auf­war­tet : „Das zieht den Umsatz der gesam­ten Wein­ab­tei­lung nach oben.“
Bei den Geträn­ken fin­den sich unter den regio­na­len Pro­duk­ten außer­dem Säfte und Sirupe, Most und Cider. Dazu kom­men regio­nale Back­wa­ren, Mehl, fri­sche Eier, Milch­pro­dukte, Auf­stri­che, Obst und Gemüse. Sie alle­samt benö­ti­gen nur wenige Trans­port­ki­lo­me­ter bis ins Laden- oder Kühlregal.

hello world!
Autor: red/stem
14.09.2016

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