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© pexels/Tima Miroshnichenko

Sicher­heit als zen­tra­les Thema in der Unternehmensstrategie

In Zei­ten täg­li­cher Cyber-Angriffe ist IT-Sicher­heit für jede betrieb­li­che Infra­struk­tur unver­zicht­bar gewor­den. Neue Cloud-Anwen­dun­gen ermög­li­chen die letz­tak­tu­elle Ergän­zung bestehen­der Sys­teme. Schmid Indus­trie­hol­ding mit Fir­men wie Aus­tro­therm, Bau­Mit oder Wopfin­ger setzt auf eine Anwen­dung von T‑Systems.

Betriebe set­zen zuneh­mend auf Cloud-Dienste, um digi­tale Inno­va­tio­nen bedarfs­ab­hän­gig nut­zen zu kön­nen ohne eigene IT-Struk­tu­ren oder Soft­ware-Lizen­zen hal­ten zu müs­sen. Die über externe IT-Dienst­leis­ter bereit­ge­stell­ten Cloud-Ser­vices beinhal­ten auch Sicher­heits­lö­sun­gen, um der mas­siv stei­gen­den Cyber-Kri­mi­na­li­tät zu begeg­nen. Laut Stu­dien waren 2021 rund die Hälfte der euro­päi­schen Unter­neh­men von einem Sicher­heits-Vor­fall betrof­fen. Das Öster­rei­chi­sche Bun­des­kri­mi­nal­amt spricht in sei­nem letz­ten Jah­res­be­richt von eige­nen „Crime as a Ser­vice“ Akti­vi­tä­ten, wo Schad­soft­ware, Hack­ing­tools oder Spam eMails zu den ange­bo­te­nen „Dienst­leis­tun­gen“ zählen. 

„Cyber-Atta­cken wach­sen expo­nen­ti­ell und ihre Viel­falt über­for­dert auch große Unter­neh­men“, sagt Chris­to­pher Ehm­sen, Secu­rity-Experte bei T‑Systems. Der IT-Dienst­leis­ter hat spe­zi­ell für Mit­tel­stand und Indus­trie einen soge­nann­ten Magenta-Secu­rity-Shield ent­wi­ckelt, wo ver­schie­dene rele­vante Anwen­dun­gen cloud-basiert kom­bi­niert wer­den. Diese bedarfs­ori­en­tierte Kom­bi­na­tion und die Ver­bin­dung mit dem Cyber Defense Cen­ter von T‑Systems Alpine soll Abwehr­maß­nah­men ver­schrän­ken, etwa­ige Schwach­stel­len in IT-Infra­struk­tur und End­ge­rä­ten auf­de­cken und die rasche Reak­tion ermöglichen. 

Kom­plexe Cyberangriffe
Die Schmid Indus­trie­hol­ding ist eine in Nie­der­ös­ter­reich ansäs­sige Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mit aktu­ell über 100 natio­na­len und inter­na­tio­na­len Unter­neh­men, dar­un­ter Aus­tro­therm, Bau­Mit, Kett­ner oder Wopfin­ger. Die stei­gen­den Secu­rity Her­aus­for­de­run­gen mit den kom­ple­xer wer­den­den Cyber­an­grif­fen erfor­der­ten im Unter­neh­men ent­spre­chende Gegen­maß­nah­men zur Siche­rung von Infra­struk­tur und AnwenderInnen.

Um die End­ge­räte zu schüt­zen, beauf­tragte die Schmid Indus­trie­hol­ding T‑Systems nach einer Ana­lyse mit der Imple­men­tie­rung der Cloud-basier­ten Sicher­heits­lö­sung als soge­nannte End­point-Pro­tec­tion-Plat­form. „Wir haben einen Part­ner gesucht, der unsere Werte ver­tritt, in Europa behei­ma­tet ist und dafür sorgt, dass wir unsere inter­nen Kapa­zi­tä­ten auf unser Kern­ge­schäft fokus­sie­ren kön­nen. Mit T‑Systems gelingt es uns, unsere Ver­ant­wor­tung im Bereich Cyber­se­cu­rity gegen­über Mit­ar­bei­tern und Kun­den noch gewis­sen­haf­ter zu erfül­len“, so Mar­kus Kope­cky, Chief Infor­ma­tion and Digi­tal Offi­cer der Schmid Industrieholding.

Pro­ak­tive Überwachung
Im Anfor­de­rungs­pro­fil ent­hal­ten ist eine 247 Über­wa­chung von Ver­dachts­fäl­len im Secu­rity Ope­ra­tion Cen­ter (SOC), um sofort auf Sicher­heits­vor­fälle reagie­ren zu kön­nen und beson­ders zeit­kri­ti­sche Angriffe wie etwa Ran­som­ware-Atta­cken erfolg­reich abzu­weh­ren. Ein wei­te­rer Ansatz­punkt ist die Trans­pa­renz und Visi­bi­li­tät von poten­zi­el­len Gefah­ren und Risi­ken im eige­nen Netz­werk zur pro­ak­ti­ven Ver­bes­se­rung der betrieb­li­chen Sicherheitspositionen. 

„Das Kun­den-Por­tal gibt einen Über­blick zum aktu­el­len Sicher­heits­sta­tus, ermög­licht den Aus­tausch zwi­schen Schmid und T‑Systems und beinhal­tet gezielte Ana­ly­sen für die Bewer­tung etwa­iger Alarme inklu­sive der Durch­füh­rung von Sofort­maß­nah­men bei kri­ti­schen Sicher­heits­vor­gän­gen“, so Chris­to­pher Ehm­sen, Secu­rity-Experte bei T‑Systems.

Autor: red/czaak
11.10.2022

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