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Sicher­heit und Aktua­li­tät als Stan­dard im Datenmanagement

Die zuneh­mende Cyber-Kri­mi­na­li­tät und die mas­sive Stei­ge­rung an Infor­ma­ti­ons­da­ten for­dern adäquate Maßnahmen.

Viel­falt und Tempo von tech­no­lo­gi­schen Anwen­dun­gen in Unter­neh­men stei­gen, aktu­elle Ereig­nisse bele­gen aber auch eine Zunahme an Sicher­heits­zwi­schen­fäl­len. Stu­dien zei­gen dabei, dass Unter­neh­men im Schnitt 150 Tage für die Erken­nung von Cyber-Angrif­fen brau­chen. Beson­ders Fälle mit Sicher­heits­lü­cken und Schad­soft­ware wer­den kom­ple­xer. Ent­spre­chende Abwehr­sys­teme betref­fen daher nicht nur die Berei­che Schutz (engl. Pro­tect) und Vor­sorge (Pre­vent) son­dern pri­mär ein­mal die Ent­de­ckung (Detect) und eine rasche Reak­tion (Respond).

Mana­ged Defense Services
IT-Dienst­leis­ter wie etwa Kapsch Busi­ness­Com reagie­ren nun mit eige­nen Ver­tei­di­gungs­kon­zep­ten, soge­nann­ten Mana­ged Defense Ser­vices. Ers­ter Ansatz ist das betrieb­li­che Netz­werk wo über ein auto­ma­ti­sier­tes Moni­to­ring Angrei­fer und Schutz­maß­nah­men iden­ti­fi­ziert wer­den. Erfolgt ein kri­ti­scher Angriff, muss als nächs­tes Ver­brei­tung über betriebs­in­terne Pro­zesse ver­hin­dert wer­den. Wesent­li­cher Punkt ist dabei auch die Ein­bin­dung der stei­gen­den Ein­wahl­vor­gänge (LogIn) über mobile Geräte.

Beim Roten Kreuz Nie­der­ös­ter­reich wer­den bei­spiels­weise mög­li­che Bedro­hun­gen mit ent­spre­chen­den pro­prie­tä­ren (eige­nen) Tech­no­lo­gien stän­dig eva­lu­iert, inklu­sive lau­fen­der Audits. Im nächs­ten Schritt folgt das Manage­ment von Zugangs­be­rech­ti­gun­gen und mobi­len Gerä­ten sowie Schutz von Netz­werk, Inhal­ten und Appli­ka­tio­nen und schließ­lich die reale Angriffs­be­kämp­fung bis hin zu foren­si­schen Ana­ly­sen. „Sicher­heit betrifft neben Unter­neh­men auch Insti­tu­tio­nen, die mit gewach­se­nen, oft hete­ro­ge­nen IT-Land­schaf­ten den Angriffs­flä­chen gro­ßer Betriebe glei­chen“, so Chris­tian Üblba­cher, Lei­tung Secu­rity Solu­ti­ons bei Kapsch BusinessCom.
Zum Thema tech­no­lo­gi­sche Lösun­gen im sicher­heits­kri­ti­schen Kon­text gehört auch das Manage­ment von Daten. Unter­neh­men ist mitt­ler­weile bewusst, dass in Auf­be­wah­rung und Nut­zung etwa von Kun­den­da­ten Geschäfts­po­ten­tial steckt. Diese Erkennt­nis drückt sich im Fach­be­griff „Big Data“ aus.

Per­sön­li­che Kontaktdaten
Damit Arbeit und Nut­zung von Daten ihre Wir­kung ent­fal­ten, müs­sen sich Unter­neh­men auf Qua­li­tät und Rich­tig­keit ver­las­sen kön­nen. Das betrifft ins­be­son­dere per­sön­li­che Kon­takt­da­ten wie bei­spiels­weise Mobil­num­mern, die häu­fig gewech­selt wer­den. Aktu­elle besitzt nahezu nur mehr jeder dritte Haus­halt einen Fest­netz­an­schluss, sta­tis­tisch trägt dafür jeder Öster­rei­cher fast 2 SIM-Kar­ten mit sich und auf die Frage nach der Tele­fon­num­mer ist die Ant­wort mit hoher Wahr­schein­lich­keit eine Handynummer.
Für Unter­neh­men mit umfang­rei­chen Kun­den­kon­tak­ten wie Markt­for­scher, Spen­den­or­ga­ni­sa­tio­nen oder Finanz­dienst­leis­ter, ist die Aktua­li­tät daher ent­spre­chend rele­vant. Dazu gehört auch die Mög­lich­keit ein­mal die reine Exis­tenz von Han­dy­num­mern über­prü­fen zu kön­nen. Ein deut­sches Inkas­so­un­ter­neh­men hat etwa die Ruf­num­mern­über­prü­fung auto­ma­ti­siert in SMS-Kon­takt­pro­zesse inte­griert. „Ob die Num­mer noch immer Herrn Mus­ter­frau gehört, lässt sich nicht aus­ma­chen, aber die reine Exis­tenz sehr wohl, und die­ser Unter­schied kann bei Geschäfts­pro­zes­sen Zuwächse von meh­re­ren 100 Euro je Kon­takt ver­ur­sa­chen“, erklärt Mar­tin Schus­ter von websms.

Autor: red/czaak
21.04.2017

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