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© pexels/karolina grabowska

Sicher­heit und Mehr­wert für die betrieb­li­che Digitalisierung

Neue gene­ra­tive KI-Anwen­dun­gen unter­stüt­zen die digi­tale Trans­for­ma­tion von Unter­neh­men. Inter­na­tio­nale UKA-Gruppe setzt auf mehr­spra­chige Ent­wick­lung von Deut­sche Tele­kom und T‑Systems.

Neue Wert­schöp­fung durch die Digi­ta­li­sie­rung von Geschäfts­pro­zes­sen und das ana­ly­ti­sche Manage­ment der damit ver­bun­de­nen Daten spie­len aktu­ell in vie­len Unter­neh­men eine wesent­li­che Rolle. Immer stär­ker ver­knüpft mit der digi­ta­len Trans­for­ma­tion ist das Thema Künst­li­che Intel­li­genz (KI), wo es nun auch immer mehr betrieb­li­che Lösun­gen gibt.

Eine Anwen­dung ist die gene­ra­tive KI, bestehend aus ler­nen­den Soft­ware­mo­du­len für eigen­stän­dige Lö­sungs­an­sätze und aus wis­sens­ba­sier­ten Sys­te­men. Natür­li­che Sprach­ein­ga­ben, Mus­ter­ana­ly­sen und ‑vor­her­sa­gen sind dabei ebenso inklu­diert wie die Steue­rung des Daten­ma­nage­ments zwi­schen den KI-Elementen. 

Mehr­spra­chige KI-Lösung
Eine bekannte KI-Anwen­dung ist ChatGPT und auch hier gibt es immer mehr Busi­ness-Lösun­gen mit natür­li­cher Sprach­ver­ar­bei­tung. Durch den Ein­satz der­ar­ti­ger gene­ra­ti­ver KI-Tools wie Busi­ness GPT sol­len Unter­neh­men den Auf­wand repe­ti­ti­ver Auf­ga­ben redu­zie­ren, ihre Arbeits­ab­läufe beschleu­ni­gen und damit Wert­schöp­fung stei­gern sowie Raum für Inno­va­tion oder neue Geschäfts­mo­delle schaffen.
Ein Bei­spiel ist die inter­na­tio­nale UKA-Gruppe, ein Ent­wick­ler für erneu­er­bare Ener­gien mit Schwer­punkt auf Wind- und Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen. Pri­mä­res Ein­satz­ge­biet der hier mehr­spra­chig auf­ge­setz­ten KI-Anwen­dung Busi­ness GPT ist die effi­zi­ente Recher­che und Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung im Arbeits­all­tag sowie die Erstel­lung von Inhal­ten. Das brow­ser­ba­sierte Busi­ness GPT ist im unter­neh­mens­ei­ge­nen Cor­po­rate Design gestal­tet und über das Intra­net der UKA-Gruppe erreichbar. 

Neue Anwen­dungs­fälle
„Mit die­sem Busi­ness GPT Tool befä­hi­gen wir unsere Mit­ar­bei­ten­den welt­weit, Anwen­dungs­fälle für KI-Sprach­mo­delle in einer siche­ren Umge­bung zu erpro­ben und gewinn­brin­gend ein­zu­set­zen. Das nenne ich echte Inno­va­tion“, sagt Chris­tian Schmidt, Head of IT and Digi­tal bei der UKA-Gruppe.

Die KI-Lösung wurde auf Basis von DSGVO und indi­vi­du­el­len Daten­schutz­re­gu­la­rien von der Deut­schen Tele­kom ent­wi­ckelt, der ope­ra­tive Betrieb läuft über eine fle­xi­bel ska­lier­bare und spe­zi­ell gesi­cherte Cloud-Umge­bung. Über indi­vi­du­ell ein­setz­bare Schnitt­stel­len kön­nen damit nun auch mit ein­zel­nen Fach­ab­tei­lun­gen der UKA-Gruppe neue Anwen­dungs­fälle erprobt werden. 

Neues Geschäfts­mo­dell
Ursprüng­lich wurde die Busi­ness GPT Anwen­dung für die interne Nut­zung durch die Mit­ar­bei­ten­den von Deut­scher Tele­kom und T‑Systems als Toch­ter für Busi­ness-IT ent­wi­ckelt. Nach der erfolg­rei­chen inter­nen Imple­men­tie­rung wird das nun auch extern ande­ren Unter­neh­men ange­bo­ten und die UKA-Gruppe wurde als Pilot­kun­den gewonnen.

„Ver­bes­serte Wert­schöp­fung durch die nach­hal­tige Opti­mie­rung der Pro­zesse ist ein zen­tra­ler Schwer­punkt von Digi­ta­li­sie­rung. Mit der Fähig­keit große Daten­men­gen aus der Ver­gan­gen­heit zur ver­ar­bei­ten und dazu Modell­vor­schläge für die Zukunft zu erstel­len, kann KI hier einen wei­te­ren Mehr­wert schaf­fen“, erläu­tert Peter Lenz, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung von T‑Systems Austria. 

Autor: red/czaak
30.04.2024

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