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Smart, smar­ter, smartestsmart

Neu­ar­tige Gestensen­so­ren sol­len Smart­phones noch smar­ter machen.

Für seine win­zi­gen, aber hoch­fle­xi­blen und leis­tungs­fä­hi­gen Gestensen­so­ren wurde der Mikro­elek­tro­nik- und Halb­lei­ter­her­stel­ler ams AG für den dies­jährigen Staats­preis Inno­va­tion nomi­niert. Das in Prem­stät­ten bei Graz ansäs­sige Unter­neh­men setzt auf For­schung & Ent­wick­lung – das bele­gen auch die rund 2.100 gehal­te­nen Schutzrechte. 

Die Erken­nung von 18 Gesten
Für den ein­ge­reich­ten Gestensen­sor, der bereits in Sam­sung Smart­phones ein­ge­baut ist, wur­den fünf Patente ange­mel­det. Waren opti­sche Sen­so­ren bis­her nur in der Lage, vier ein­fa­che Ges­ten zu erken­nen – hin­auf, hin­un­ter, links und rechts –, so schafft die neue Kom­bi­na­tion aus Soft- und Hard­ware die Erken­nung von 13 Ges­ten in acht Richtungen.
In Öster­reich beschäf­tigt ams 1.082 Mit­ar­bei­ter, welt­weit sind es gut 2.100, sagte Mar­ke­ting-Che­fin Ulrike Ander­wald. Da das Unter­neh­men bei der Rekru­tie­rung in welt­wei­ter Kon­kur­renz zu ande­ren High­tech-Fir­men steht, wer­den die „bei inter­na­tio­nal agie­ren­den Unter­neh­men übli­chen Ser­vices für Relo­ca­tion“ ange­bo­ten – etwa Unter­stüt­zung beim Umzug, bei der Woh­nungs- und Schul­su­che für die Kin­der – samt die­sem Hin­weis: „Unter­neh­mens­spra­che ist Englisch.“

Fach­kräfte
Prin­zi­pi­ell sei es immer schwer, gute tech­ni­sche Fach­kräfte zu bekom­men – „weil es ein­fach nicht viele gibt“, so die nüch­terne Fest­stel­lung. Des­halb nimmt das Unter­neh­men an Kar­rie­re­ta­gen an Höhe­ren Tech­ni­schen Lehr­an­stal­ten (HTL) und Uni­ver­si­tä­ten teil, unter­stützt gemein­same Pro­jekte und Koope­ra­tio­nen, ver­gibt Prak­tika, betreibt Spon­so­ring und instal­liert Schaukästen.
Die ams ist auf die Ent­wick­lung und Her­stel­lung von Sen­so­ren, Sen­sor­lö­sun­gen und ana­lo­gen Schal­tun­gen spe­zia­li­siert. Die mit ams-Lösun­gen aus­ge­stat­te­ten Pro­dukte wer­den etwa in der Medi­zin­tech­nik, dem Bereich Auto­mo­tive und der Mobil­kom­mu­ni­ka­tion eingesetzt. 

Autor: APA-Science/red/stem
26.02.2016

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