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Sozia­ler Aus­tausch und gemein­sa­mes Lernen

Digi­tale Inno­va­tio­nen unter­stüt­zen benach­tei­ligte Jugend­li­che beim Thema Aus­bil­dung und för­dern gene­ra­tio­nen­über­grei­fend sozia­len Aus­tausch und Zusam­men­halt. Gemein­sa­mes Pro­jekt von T‑Systems und Wie­ner 5er-Haus wird wei­ter ausgebaut.

Die Digi­ta­li­sie­rung durch­dringt Gesell­schaft und Wirt­schaft und sie ver­än­dert auch die Berei­che Aus- und Wei­ter­bil­dung sowie die beruf­lich not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen. Die deut­schen Ver­bände Bit­kom und TÜV haben in einer reprä­sen­ta­ti­ven Stu­die (Anm. Geschäfts­füh­rer und Per­so­nal­lei­ter von bran­chen­über­grei­fend 504 Unter­neh­men ab 10 Mit­ar­bei­te­rIn­nen) das Thema Wei­ter­bil­dung für die digi­tale Arbeits­welt unter­sucht und dabei Bedeu­tung und Stra­te­gie für die Erlan­gung digi­ta­ler Kom­pe­ten­zen beleuchtet. 

Ein Fokus betraf auch die Rah­men­be­din­gun­gen und finan­zi­el­len Res­sour­cen sowie prak­ti­sche Hin­der­nisse auf dem Weg zu mehr digi­ta­ler Wei­ter­bil­dung und die Digi­ta­li­sie­rung der Lern­an­ge­bote selbst.„Digitale Bil­dung muss rein in die unter­neh­me­ri­sche Pra­xis und sich in den All­tag der Beschäf­tig­ten wie selbst­ver­ständ­lich ein­fü­gen. Weg vom Büf­feln und den Büchern – hin zu einer indi­vi­du­el­len, visu­el­len, spie­le­ri­schen, smar­ten Wei­ter­bil­dung“, sagt Achim Berg, Prä­si­dent von Bit­kom. „Digi­tale Lern­for­mate sind hierzu ein Weg und eröff­nen neue Chan­cen, sie sind fle­xi­bel und kön­nen etwa indi­vi­dua­li­sier­tes Ler­nen erleich­tern“, so sein Resümee.

Digi­ta­les Lern­pro­jekt im Jugend­zen­trum „5er-Haus“ des Wie­ner Theo­dor Kör­ner Hofes
Neben den Berufs­bil­dern und neuen Fer­tig­kei­ten rund um die Qua­li­fi­ka­tion ver­än­dern sich auch die Lern­in­halte selbst. Es geht mitt­ler­weile ver­stärkt um die Ver­mitt­lung und Aneig­nung von Kom­pe­ten­zen und nicht mehr um rei­nen Wis­sens­er­werb – und all das muss auch sozial benach­tei­ligte Jugend­li­che und Erwach­sene miteinbeziehen.

In Öster­reich unter­stützt der IT-Dienst­leis­ter T‑Systems ein gemein­sa­mes digi­ta­les Lern­pro­jekt für Jugend­li­che und Erwach­sene im Jugend­zen­trum „5er-Haus“ des Wie­ner Theo­dor Kör­ner Hofes über einen digi­tal aus­ge­stat­te­ten Medi­a­raum. Unter dem Motto „Con­nec­ted the Uncon­nec­ted“ kön­nen Jugend­li­che hier direkt vor Ort den Umgang mit neuen Tech­no­lo­gien erpro­ben und ler­nen oder Infra­struk­tur und Geräte auch für Home­schoo­ling verwenden. 

Aus­tausch und Zusammenhalt
Von der Vor­be­rei­tung für Refe­rate, über Sit­zun­gen der Jugend­re­dak­tion und Inter­net-Recher­chen bis zur Auf­be­rei­tung von Prä­sen­ta­tio­nen oder dem Erler­nen des Umgangs mit Soft­ware­pro­gram­men und inter­ak­ti­ven Kom­mu­ni­ka­ti­ons­werk­zeu­gen steht die Media­box den Jugend­li­chen zur Ver­fü­gung. „Damit bekom­men auch bis dato uner­fah­rene Jugend­li­che die Mög­lich­keit, ihr Wis­sens­spek­trum zu erwei­tern und da freut uns beson­ders, dass gerade Mäd­chen Freude beim Gestal­ten am Com­pu­ter haben“, sagt Bir­git Koska, Lei­te­rin des 5erHauses.

Als fixer Bestand­teil die­ses Gemein­de­baus mit sei­nen rund 3.000 Bewoh­ne­rIn­nen wird die Ein­rich­tung aber auch für Aus­tausch und unter­schied­li­che Akti­vi­tä­ten wie Mie­ter­bei­räte genutzt und so der gene­ra­tio­nen­über­grei­fende Aus­tausch und Zusam­men­halt geför­dert. 2021 ver­zeich­net die Media­box über 10.000 Besu­che. „Mit der T‑Systems Media­box möch­ten wir einen Bei­trag zur Über­win­dung der digi­ta­len Kluft der Gesell­schaft und eine Ver­bes­se­rung der Chan­cen­gleich­heit in unse­rer Infor­ma­ti­ons- und Wis­sens­ge­sell­schaft leis­ten“, betont Peter Lenz, Mana­ging Direc­tor von T‑Systems Alpine.

Autor: red/czaak
22.11.2022

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