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Start­schuss für Euro­pa­cam­pus Hainburg

Neben ISTA Klos­ter­neu­burg, Med­Aus­tron Wie­ner Neu­stadt oder Donau Uni Krems wei­te­res Zen­trum für For­schung und Inno­va­tion in Nie­der­ös­ter­reich. Gemein­sam mit TU Wien und Uni of Applied Sci­en­ces St. Pöl­ten ent­steht in Hain­burg grenz­über­schrei­tende Region für rele­vante Zukunftskompetenzen.

Der Spa­ten­stich für den neuen Euro­pa­cam­pus Hain­burg ist erfolgt, der Cam­pus wird in den nächs­ten zwei Jah­ren errich­tet und soll im Som­mer 2028 eröff­net wer­den. „Der Euro­pa­cam­pus Hain­burg ist ein ganz zen­tra­les Pro­jekt, das im Ein­klang mit unse­rer Wirt­schafts­stra­te­gie 2030+ und unse­rer Hoch­schul­stra­te­gie 2030+ steht. Die­ses Pro­jekt unter­streicht unse­ren Anspruch, Nie­der­ös­ter­reich zu einem der for­schungs­stärks­ten Stand­orte Euro­pas zu machen“, sagte Johanna Mikl-Leit­ner (ÖVP), Lan­des­chefin von Nie­der­ös­ter­reich beim gemein­sa­men Fest­akt mit Ste­phan Pern­kopf, Stell­ver­tre­ter der Lan­des­haupt­frau, Jens Schnei­der, Rek­tor der TU Wien und Han­nes Raf­fa­se­der, Geschäfts­füh­rer der Uni­ver­sity of Applied Sci­en­ces St. Pöl­ten (USTP).

Rund 500 Stu­die­rende und rund 200 neue Arbeits­plätze in der Forschung

Am Euro­pa­cam­pus soll künf­tig an zen­tra­len Zukunfts­the­men geforscht wer­den sowie an grü­nen Tech­no­lo­gien und intel­li­gent ver­netz­ten Regio­nen. In Summe wer­den Anga­ben zufolge rund 90 bis 100 Mil­lio­nen Euro in den Bau inves­tiert, getra­gen von pri­va­ten Inves­to­ren. „Das Land Nie­der­ös­ter­reich inves­tiert 19 Mil­lio­nen Euro in die Aus­stat­tung der For­schungs­la­bore und wird für den lau­fen­den Betrieb finan­zi­elle Mit­tel zur Ver­fü­gung stel­len“, so Mikl-Leit­ner. Künf­tig wer­den hier rund 480 Stu­die­rende aus­ge­bil­det und es ent­ste­hen rund 200 Arbeits­plätze in der Forschung.

Der neue Euro­pa­cam­pus Hain­burg ent­steht in Zusam­men­ar­beit mit der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien und der Uni­ver­sity of Applied Sci­en­ces St. Pöl­ten, die dem Cam­pus durch ihre euro­päi­schen Alli­an­zen eine euro­päi­sche Dimen­sion geben. „Wir wol­len hier ein Zen­trum schaf­fen, das über die Region hin­aus­strahlt. Gerade in der For­schung und Wis­sen­schaft gilt : Je bes­ser und inten­si­ver die Zusam­men­ar­beit ist, desto bes­ser wer­den die Ergeb­nisse“, ergänzt Ste­phan Pern­kopf (ÖVP), ver­ant­wort­li­cher Lan­des­rat für For­schung und Wissenschaft.

Die TU Wien und die Uni­ver­sity of Applied Sci­en­ces St. Pölten

„Der Euro­pa­cam­pus Hain­burg steht – wie die TU Wien – für die Ver­bin­dung von wis­sen­schaft­li­cher Exzel­lenz und gesell­schaft­li­cher Wir­kung. Seine starke euro­päi­sche Ver­net­zung eröff­net neue Hori­zonte und macht den Cam­pus zu einem Aus­gangs­punkt zukunfts­wei­sen­der Ent­wick­lun­gen für Europa“, so Jens Schnei­der, Rek­tor der TU Wien. „Als Koor­di­na­to­rin der Euro­pean Uni­ver­sity E³U­DRES² bringt die USTP wich­tige Erfah­run­gen, um den Euro­pa­cam­pus Hain­burg zu einem bei­spiel­ge­ben­den Leucht­turm für die Uni­ver­si­tät der Zukunft machen, der die grenz­über­schrei­tende Region maß­geb­lich prä­gen wird“, ergänzte Han­nes Raf­fa­se­der, Geschäfts­füh­rer der Uni­ver­sity of Applied Sci­en­ces St. Pöl­ten (USTP). 

Bei Fest­akt und Spa­ten­stich ebenso anwe­send waren Johan­nes Gum­precht, Bür­ger­meis­ter von Hain­burg, sowie Edu­ard Halm­schla­ger als Grund­ei­gen­tü­mer und Pro­jekt­ent­wick­ler. Der Euro­pa­cam­pus Hain­burg ent­steht auf dem Areal der ehe­ma­li­gen Marc-Aurel-Kaserne. „Wir wer­den unser Bes­tes geben, damit wir das Pro­jekt so rasch und per­fekt wie mög­lich umset­zen“, betonte auch Edu­ard Halm­schla­ger. „Die geplante Ent­wick­lung des Cam­pus Hain­burg auch durch Bil­dungs- und Wohn­be­bau­un­gen in einer nach­hal­ti­gen Nut­zungs­mi­schung ist eine posi­tive Ent­wick­lung für die Stadt Hain­burg“. (red/​cc)

Autor: red/cc
28.03.2026

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