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T‑Systems mit rund 19%-iger Auf­trags­stei­ge­rung im drit­ten Quartal

Auf­trags­ge­schäft Neug­ab­schlüs­sen und Ver­trags­ver­län­ge­run­gen, Qua­li­täts­si­che­rung bei Neu­ver­trä­gen und Pro­jekt­in­no­va­tio­nen durch intel­li­gente Netz­in­fra­struk­tu­ren mit ers­tem Regio-Netz für Hochrisiko-Herzpatienten. 

Mit einem Plus bei den Auf­trags­ein­gän­gen von 18,5 Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum auf 1,9 Mil­li­ar­den Euro ver­zeich­nete das Sys­tem­ge­schäf im drit­ten Quar­tal eine erfreu­li­che Ent­wick­lung. Neben Groß­auf­trä­gen, wie zum Bei­spiel von Daim­ler, tru­gen auch zahl­rei­che klei­nere Abschlüsse im Bereich der Cloud-Ser­vices zu dem höhe­ren Order­vo­lu­men bei. Von Januar bis Sep­tem­ber die­ses Jah­res betrug der Anstieg gegen­über dem glei­chen Zeit­raum des Vor­jah­res 8 Pro­zent auf 6,6 Mil­li­ar­den Euro. 

Auch im drit­ten Quar­tal 2011 hat T‑Systems ein Umsatz­wachs­tum ver­zeich­net. Mit einem Plus von 2,3 Pro­zent auf 2,3 Mil­li­ar­den Euro fiel die Stei­ge­rung aller­dings etwas gerin­ger als im ers­ten Halb­jahr aus. Auf Neun­mo­nats­ba­sis ergibt
sich ein Wachs­tum um 3,3 Pro­zent auf 6,8 Mil­li­ar­den Euro. 

Inno­va­tive Telemedizin
Kos­ten für Maß­nah­men zur Qua­li­täts­si­che­rung bei lau­fen­den Ver­trä­gen belas­ten wei­ter­hin Ergeb­nis und Marge. Das berei­nigte EBITDA ging im drit­ten Quar­tal um 8,1 Pro­zent auf 0,2 Mil­li­ar­den Euro zurück. Die berei­nigte EBIT-Marge als wich­tigste Kenn­zif­fer zur Pro­fi­ta­bi­li­tät des Sys­tem­ge­schäfts belief sich auf 2,4 Pro­zent, nach 3,3 Pro­zent im drit­ten Quar­tal 2010. Sie lag damit jedoch über den 1,6 Pro­zent des ers­ten Halb­jah­res 2011. Die Maß­nah­men zur Qua­li­täts­si­che­rung begin­nen sich aus­zu­zah­len und führ­ten bei­spiels­weise im Jah­res­ver­lauf zu ver­bes­ser­ten Kenn­zah­len für Kundenzufriedenheit. 

Fort­schritte erziel­ten auch die als intel­li­gente Netz­lö­sun­gen bezeich­ne­ten Wachs­tums­fel­der des Kon­zerns. Im Bereich Gesund­heit star­tete Anfang Okto­ber in Bran­den­burg das bun­des­weit erste flä­chen­de­ckende Tele­me­di­zin-Netz­werk. Damit kön­nen dank Tele­kom-Tech­nik Hoch­ri­siko-Herz­pa­ti­en­ten aus der Ferne medi­zi­nisch betreut wer­den. Dop­pel­un­ter­su­chun­gen und Kran­ken­haus­auf­ent­halte sol­len damit mini­miert, die Lebens­qua­li­tät der Pati­en­ten soll ver­bes­sert werden.

Autor:
11.11.2011

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