Zum Inhalt

Tele­fo­ni­sche Betreuung

Stei­gen­des Alter, stei­gende Kos­ten, stei­gen­der Auf­wand : Mit IKT-Lösun­gen wol­len T‑Systems und T‑Mobile künf­tig völ­lig neue Per­spek­ti­ven im Gesund­heits­we­sen eröffen.

Das Gesund­heits­we­sen befin­det sich unter chro­ni­schem Druck. Stei­gen­des Alter und stei­gende Kos­ten, etwa bei der Finan­zie­rung von pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen. gel­ten als latente gesell­schaft­li­che Stress­fak­to­ren. Abhilfe schaf­fen soll unter ande­rem E‑Health : Seit Jah­ren läuft die Dis­kus­sion, ob nicht spe­zi­elle elek­tro­ni­sche Anwen­dun­gen Bud­gets ent­las­ten und die Ver­sor­gung ver­bes­sern können.
Abseits blu­mi­ger Worte von Ana­lys­ten und Anbie­tern ent­wi­ckelt sich das Wohl­be­fin­den aus der Daten­lei­tung eher zäh. Jetzt aber wol­len T‑Systems und T‑Mobile das Tempo mit zusätz­li­cher Kon­zen­tra­tion auf jenes Seg­ment erhö­hen : Spe­zi­elle inte­grierte IKT-Lösun­gen sol­len wie­der ein­mal alles bes­ser machen, neue Per­spek­ti­ven lie­fern und nicht ganz uner­war­tet auch neue Märkte erschließen.

Die Ansprü­che, bei­spiels­weise im kli­ni­schen Bereich, sind hoch : „Sol­che Anwen­dun­gen sol­len das medi­zi­ni­sche Per­so­nal ent­las­ten, den Auf­wand sen­ken sowie Abläufe schnel­ler machen“, ver­kün­det Ger­not Przestrzel­ski, Ver­triebs­lei­ter Gesund­heit bei T‑Systems in Österreich.
Die Argu­mente sind bekannt, der Sprung von der oft zitier­ten Theo­rie zur nach­hal­ti­gen Pra­xis wird gerade im Lin­zer Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus erprobt, wo ein mit T‑Systems ent­wi­ckel­tes Online-Nephrolo­gie­por­tal zum Ein­satz kommt. Przestrzelsk : „Hier kön­nen Nie­ren­pa­ti­en­ten Befunde abru­fen, Ter­mine prü­fen sowie Artzbriefe lesen. Über Neu­ig­kei­ten wird mit SMS oder E‑Mail informiert.“

Im Kran­ken­haus der Barm­her­zi­gen Schwes­tern Ried steht gleich­falls ein Online-Por­tal von T‑Systems auf dem Prüf­stand. Betreut wer­den rund 200 Pati­en­ten, die an einer chro­ni­schen Darm­er­kran­kung wie Mor­bus Chron lei­den. Bei Labor­er­geb­nis­sen oder Ambu­lanz­brie­fen erfolgt die Benach­rich­ti­gung via SMS oder E‑Mail und spart auch in die­sem Fall den Weg ins Spi­tal. Der Selbst­hilfe-Blog ermög­licht wei­ters Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen Betroffenen.
Zur Opti­mie­rung ste­hen aber auch die gene­rell tren­di­gen mobi­len Lösun­gen hoch im Kurs. „T.vision” soll eine neue Appli­ka­ti­ons­um­ge­bung schaf­fen, ver­wend­bar für sta­tio­näre PCs, Smart­phones und Tablet-Com­pu­ter. Vital­werte von Pati­en­ten etwa las­sen sich damit über den trag­ba­ren Rech­ner direkt am Bett in das Sys­tem ein­ge­ben, die behan­deln­den Fach­kräfte gewin­nen so wert­volle Zeit.

„Mobile End­ge­räte wer­den künf­tig eine zen­trale Rolle im Gesund­heits­we­sen spie­len“, meint Ste­fan Gubi, Geschäfts­füh­rer für Ver­trieb und Ser­vice von T‑Mobile in Öster­reich. Eine Stu­die von research2guidance unter­stützt jene Sicht­weise : Dem­nach sind 67 Pro­zent der Fir­men im Gesund­heits­sek­tor der Ansicht, dass schon 2015 bereits die Mehr­zahl der Ärzte Apps für die Spei­che­rung und Über­tra­gung von Pati­en­ten­da­ten einsetzt.
In den Shops von T‑Mobile fin­det der Kon­su­ment bereits Pro­dukte wie Ther­mo­Dock von Medi­s­ana, einen Infra­rot-Fie­ber­mes­ser für das iPhone, der ein­fach ange­steckt wird. Vor­her muss der Benut­zer noch die kos­ten­lose App Vita­Dock instal­lie­ren. Im Bereich E‑Health jeden­falls steigt gerade wie­der ein­mal die all­ge­meine Betriebstemperatur.

Autor:
29.06.2012

Weitere aktuelle Artikel

KI ver­än­dert auch die Geschäfts­mo­delle der Soft­ware­bran­che. Statt für Arbeits­zeit wird künf­tig pri­mär für mess­bare Ergeb­nisse bezahlt wer­den. Euro­päi­sche Anbie­ter kön­nen ver­gleichs­weise mit Bran­chen­wis­sen punk­ten, so eine aktu­elle Stu­die des Digi­tal­ver­ban­des Bitkom. Die Soft­ware­bran­che muss sich auf tief­grei­fende Ver­än­de­run­gen ihrer Geschäfts­mo­delle ein­stel­len. Weil KI-Agen­ten zuneh­mend selbst Arbeit ver­rich­ten und nicht mehr nur als Werk­zeug bedient […]
Öffent­li­che Ver­wal­tung und Insti­tu­tio­nen mit mas­si­vem Auf­hol­be­darf bei Thema Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­tion. Mehr als die Hälfte der Orga­ni­sa­tio­nen ohne Digi­tal­stra­te­gie. 14 Pro­zent mit voll­stän­dig imple­men­tier­ter IT-Strategie. Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­tion sind in der öffent­li­chen Ver­wal­tung zwei zen­trale The­men, wenn es um Effi­zi­enz bei Arbeits­ab­läu­fen und Bür­ger­ser­vices sowie Ein­spa­rungs­po­ten­tiale geht. Exper­ten aus unter­schied­li­chen Berei­chen emp­feh­len und sehen […]
Ein­per­so­nen­un­ter­neh­mun­gen und Klein­be­triebe set­zen immer stär­ker auf Künst­li­che Intel­li­genz. Gegen­über 2025 Zunahme um rund 70 Pro­zent und damit nahezu Gleich­stand zur rest­li­chen Wirt­schaft. Auch das Geschäfts­klima hat sich zuletzt verbessert. Selb­stän­dige und Kleinst­un­ter­neh­men in Deutsch­land set­zen immer stär­ker auf den Ein­satz von Künst­li­che Intel­li­genz. Aktu­ell nut­zen über 51 Pro­zent der Befrag­ten KI in ihren Geschäfts­pro­zes­sen, […]
Deut­sche Tele­kom und Palo Alto Net­works stel­len daten­sou­ve­räne Cyber Defence als Mana­ged Ser­vices vor. Der „Sove­reign Cor­tex with T Secu­rity“ genannte Dienst spei­chert Kun­den- und Sys­tem­da­ten in Europa und soll mehr Kon­trolle für Kun­den durch aus­ge­la­gerte Ver­wal­tung der Schlüs­sel bringen.  Die Deut­sche Tele­kom und der US-Anbie­ter Palo Alto Net­works brin­gen „Sove­reign Cor­tex with T Secu­rity“ auf den […]
T‑Cloud als neue Multi-Cloud-Platt­form von T‑Systems zur pass­ge­nauen Kom­bi­na­tion meh­re­rer Cloud-Dienste. Inno­va­tion auch bei Mar­ke­ting mit Aktion am Flug­ha­fen Wien und inter­ak­ti­ver Ver­lo­sung von exklu­si­ven Cloud-Workshops. Egal ob Groß­un­ter­neh­men, Mit­tel­stand oder öffent­li­cher Sek­tor – Cloud Com­pu­ting ist mitt­ler­weile fixer Bestand­teil der digi­ta­len Trans­for­ma­tion. Die Öko­no­mie bei Nut­zungs­viel­falt und Kos­ten der bedarfs­ge­nau ska­lier­ba­ren Cloud-Dienste ist dabei […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram