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© BMDW/Hartberger

Über­aus begabte junge Technikerinnen

Beim von Wirt­schafts­mi­nis­te­rium, Kanz­ler­amt und Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung ver­an­stal­te­ten Wett­be­werb „Mint-Girls Chall­enge“ wur­den die Sie­ge­rin­nen ausgezeichnet.

Bei der MINT-Girls Chall­enge 2021 haben mehr als 100 Mäd­chen ihre Ideen für die Zukunft ein­ge­reicht, nun wur­den die bes­ten Pro­jekte prä­miert. Der Bewerb mit Fokus auf Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik wurde heuer erst­mals durch­ge­führt und soll Kin­der und Jugend­li­che zur inhalt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema „Mäd­chen und junge Frauen in den MINT-Fächern“ anregen. 

Teil­nah­me­be­rech­tigt waren sowohl Mäd­chen als auch gemischte Teams zwi­schen 3 und 18 Jah­ren. Ein­rei­chun­gen waren in den vier Kate­go­rien „Kin­der­gar­ten bis 5 Jahre“, „Volks­schule 6 bis 9 Jahre“, „Unter­stufe 10 bis 13 Jahre“, „Oberstufe/​Lehrlinge 14 bis 18 Jahre“ mit Bei­trä­gen wie, Film/​Video, Text, Audio­da­tei oder Fotos mög­lich. Eine unab­hän­gige Jury wählte aus allen Ein­rei­chun­gen jeweils eine Gewin­ne­rin oder einen Gewin­ner (Anm. der Red. eine Web­site zur Ansicht gibt es lei­der nicht).

Die Sie­ger­pro­jekte
In der Kate­go­rie Kin­der­gar­ten siegte das Pro­jekt „Müll­samm­ler U‑Boot“ aus Juden­dorf vor „Robo­ter als Schüt­zer der Nas­hör­ner“ des Mäd­chens Clara aus Nie­der­ös­ter­reich und „Assem­blage über Abfall­ma­te­rial“ einer Team­gruppe aus Wien. Die Kate­go­rie Volks­schule gewann das Pro­jekt „Was­ser ist kost­bar“ von Emma und Tobias aus der Wie­ner Volks­schule Ben­da­gasse, vor „Müll im Meer“ der Volks­schule Prand­au­gasse (Wien) und „Der Corona-Virus-Sau­ger“ vom Team der Volks­schule Vorch­dorf (OÖ).

In der Unter­stufe siegte „Mars­coach“ vom Gym­na­sium der Domi­ni­ka­ne­rIn­nen aus Wien vor „Öko­lo­gisch Essen“ des Gym­na­si­ums Klu­se­mann­strasse in Graz und vor „Bezahl­bare sau­bere Ener­gie“ des Wied­ner Gym­na­si­ums in Wien. Die Ober­stufe gewann das Pro­jekt „Meer-Müll-Samm­ler“ von Lara-Marie aus Wien vor „Peo­pling-Freun­de­fin­dung in Dei­ner Nähe“ des Bischöf­li­chen Gym­na­si­ums Petrinum in Linz und vor „Fuel­ling Seed“ von Kath­rin und Mar­lene aus Wien.

Die Nomi­nier­ten
Die Pro­jekte „Städte unter Was­ser errich­ten“ von Jonas, Sarah und Diana (NMS Taxen­bach in Salz­burg), „Volks­schul­trai­ner“ des Teams aus Ober­schüt­zen (Bur­gen­land) und „Erzeu­gung einer Gewürz­ab­lage“ von Larissa aus Has­lach (OÖ) erreich­ten eine Nomi­nie­rung. „Bei der MINT-Girls Chall­enge haben wir Mäd­chen gesucht, die sich Gedan­ken dar­über­ma­chen, wie die Gesell­schaft mit­hilfe von Tech­nik fit für die Zukunft wer­den kann“, erläu­terte Susanne Raab, Frauenministerin. 

„Es gibt so viele Mög­lich­kei­ten, wie Mäd­chen und junge Frauen ihr Kön­nen und Wis­sen in die­sen Fächern im spä­te­ren Job ein­set­zen kön­nen“, so Mar­ga­rete Schram­böck, Wirt­schafts­mi­nis­te­rin. „Mit Tech­nik und Natur­wis­sen­schaf­ten schaf­fen wir Ant­wor­ten gegen den Kli­ma­wan­del, für nach­hal­tige Mobi­li­tät oder ener­gie­ef­fi­zi­ente Nut­zung von Res­sour­cen. Mäd­chen und jun­gen Frauen steht damit ein attrak­ti­ver Berufs­weg offen“, betonte auch Sabine Her­lit­schka von der Industriellenvereinigung.

Autor: red/cc
12.11.2021

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