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Umfas­sen­des Wis­sen für den unter­neh­me­ri­schen Nutzen

Qua­li­tät und Ertrag erfor­dern exakte Daten ent­lang betrieb­li­cher Pro­zess­ket­ten. Ener­gie Stei­er­mark ver­traut bei Opti­mie­rung von Wert­schöp­fungs­ket­ten auf T‑Systems Ent­wick­lung Reve­nue Assurance.

Die Ener­gie Stei­er­mark mit Sitz in Graz ist eines der größ­ten Ener­gie- und Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men Öster­reichs. Neben dem Kern­ge­schäft Strom, Gas und Fern­wärme wer­den auch ver­brauchs­op­ti­mie­rende Steue­rungs­mög­lich­kei­ten im Seg­ment der intel­li­gen­ten Haus­tech­nik (engl. Smart Home) angeboten.

Bedingt durch die Libe­ra­li­sie­rung des Ener­gie­mark­tes sind Ener­gie­an­bie­ter ange­hal­ten, Umstel­lun­gen in ihren Geschäfts­pro­zes­sen vor­zu­neh­men. Dar­aus kann jedoch resul­tie­ren, dass nicht alle Leis­tun­gen auch ent­spre­chend ver­rech­net wer­den (kön­nen) und mög­li­che wirt­schaft­li­che Einbußen. 

Qua­li­täts­si­che­rung
Um nun neben der Qua­li­täts­si­che­rung der Geschäfts­pro­zesse auch die öko­no­mi­sche Ertrags­lage opti­mal zu gestal­ten, beauf­tragte die Ener­gie Stei­er­mark T‑Systems mit der Ana­lyse. „Im Zuge der orga­ni­sa­to­ri­schen Neu­aus­rich­tung war auch die Neu­or­ga­ni­sa­tion unse­rer IT-Sys­teme in Rich­tung Ver­trieb not­wen­dig“, sagt Peter Trum­mer, Geschäfts­füh­rer Ener­gie Stei­er­mark Kun­den GmbH.

Zum Ein­satz kam eine soge­nannte Reve­nue Assu­rance Anwen­dung, die sich im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Ana­ly­sen auf das Ver­ste­hen von Kun­den­ver­trä­gen oder Tari­fen und ins­be­son­dere auf die Daten­ana­lyse kon­zen­triert. Mit­tels hypo­the­sen­ge­stütz­ter und ‑freier Metho­den wie etwa Text­ana­ly­sen oder das soge­nannte Deep Lear­ning aus dem Bereich der Data Sci­en­ces wer­den Opti­mie­rungs­vor­schläge erarbeitet. 

Neue Her­aus­for­de­run­gen
„Schnelle betrieb­li­che Ver­än­de­run­gen füh­ren oft zu Lücken in Ver­rech­nungs­pro­zes­sen und zu Ertrags­ein­bu­ßen. Reve­nue Assu­rance hilft bei der Iden­ti­fi­ka­tion die­ser Schwach­stel­len, ent­gan­gene Umsätze auf­zu­ho­len und neue Geschäfts­po­ten­ziale zu defi­nie­ren“, sagt Die­ter Kög­ler, Sales-Mana­ger bei T‑Systems Austria.

Die zuneh­men­den Daten­ströme brin­gen aber auch für Reve­nue Assu­rance Anwen­dun­gen neue Her­aus­for­de­run­gen. Viele Ser­vice­dienste brin­gen unstruk­tu­rierte Daten her­vor und erschwe­ren so kon­text­ba­sierte Ana­ly­sen. Abhilfe kön­nen Big-Data-Ana­ly­se­me­tho­den für eine schnel­lere Ver­ar­bei­tung auch gro­ßer Daten­men­gen bringen. 

Abgleich zwi­schen Pro­zes­sen und Datenströmen
Den Kern der­ar­ti­ger Reve­nue Assu­rance-Anwen­dung bil­det der Abgleich zwi­schen Pro­zes­sen und Daten­strö­men. Ziel ist, mit der Ver­knüp­fung von stan­dar­di­sier­ten Daten­bank-Abfra­gen, seman­ti­schen Model­len und neu­ro­na­len Netz­wer­ken, Dis­kre­pan­zen zwi­schen Busi­ness-Regeln und Daten auf­zu­de­cken und damit Kos­ten­fal­len zu vermeiden. 

„Wir haben von der Exper­tise von T‑Systems im Bereich IT und Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen viel gelernt. Die gan­zen Pro­zesse und Dat­a­ana­ly­sen sind im Hin­ter­grund gelau­fen, das ope­ra­tive Geschäft wurde nicht bean­sprucht und final wurde die Qua­li­täts­si­che­rung bei Ver­rech­nung und Ser­vice ver­bes­sert“, so Peter Trum­mer von der Ener­gie Steiermark. 

Autor: red/czaak
22.11.2021

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