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© pexels/daniel zabinski

Unbe­zahl­bare Grund­stücks­preise im Wie­ner Umland

Mit 1.250 Euro je Qua­drat­me­ter über­holt Wohn­park Fon­tana die Stadt Perch­tolds­dorf als bis­he­rige Num­mer bei Grund­stücks­prei­sen. Am ande­ren Ende der Skala für Nie­der­ös­ter­reich liegt Lud­weis-Aigen im Bezirk Waidhofen/​Thaya mit 4 Euro. Gene­rell stei­gen die Preise.

Das Wirt­schafts­ma­ga­zin Gewinn hat sich öster­reich­weit die aktu­el­len Grund­stücks­preise ange­schaut und der Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Wirt­schafts­pres­se­dienst spe­zi­ell die Situa­tion für Nie­der­ös­ter­reich. Dabei gab es einen Wech­sel an der Spitze im Gemeinde-Ran­king bei den Grund­stücks­prei­sen für Ein­fa­mi­li­en­häu­ser: Der Wohn­park Fon­tana in Ober­wal­ters­dorf im Bezirk Baden hat die lang­jäh­rige Num­mer 1 Perch­tolds­dorf über­holt und ist jetzt mit 1.250 Euro für einen Qua­drat­me­ter Bau­grund das teu­erste Pflas­ter im Bundesland.

Über 1.000 Euro auch in Klos­ter­neu­burg, Bruck/​Leitha, Baden und Mödling
Mit jeweils 1.200 Euro teilt sich Perch­tolds­dorf den zwei­ten Platz ex aequo mit den Stadt­zen­tren von Möd­ling und Klos­ter­neu­burg sowie deren Katas­tral­ge­meinde Weid­ling. Preise mit mehr als 1.000 Euro pro Qua­drat­me­ter wer­den auch für Bau­grund­tü­cke am See­grund in Leo­polds­dorf im Bezirk Bruck an der Lei­tha (1.150 Euro) sowie in Maria Enzers­dorf und in der Hin­ter­brühl (jeweils 1.100 Euro) verlangt. 

1.000 Euro sind in den Klos­ter­neu­bur­ger Lagen Ölberg und Buchen­berg, in der Stadt Baden, in den Möd­lin­ger Vil­len­ge­bie­ten sowie in Gieß­h­übl zu bezah­len. Diese Zah­len zu den aktu­ell markt-gehan­del­ten Grund­stücks­preise kom­men aus Preis­an­ga­ben von Gemein­den und Mak­lern, ech­ten Kauf­preis­da­ten aus den Grund­bü­chern sowie Berech­nun­gen der TU Wien. Das Wirt­schafts­ma­ga­zin „Gewinn“ hat sie kürz­lich ver­öf­fent­licht und der NÖ Wirt­schafts­pres­se­dienst hat sich das Bun­des­land Nie­der­ös­ter­reich genauer angeschaut.

Das untere Ende der Skala von 4 Euro im äuße­ren Waldviertel
In völ­lig ande­ren Dimen­sio­nen als im Wie­ner Speck­gür­tel bewe­gen sich die Grund­stücks­preise bei einem Blick auf Nie­der­ös­ter­reichs Rand­la­gen. 4 Euro kos­tet der Qua­drat­me­ter Bau­grund in der Gemeinde Lud­weis-Aigen im Bezirk Waid­ho­fen an der Thaya. Bil­li­ger bekommt man ein Grund­stück nir­gendwo im Land.

Im Wald­vier­tel nur wenig teu­rer ist der Boden auch in der Gemeinde Lang­schlag mit 5 Euro pro Qua­drat­me­ter. 8 Euro zahlt man in Wald­hau­sen, jeweils 9 Euro in Eggern, Eis­garn, Gra­fen­schlag, Haug­schlag und Japons. Die teu­erste Gemeinde des Wald­vier­tels beim Grund­er­werb ist die Stadt Krems in den Lagen Wein­zierl, Mit­terau und Am Steindl mit bis zu 700 Euro pro Qua­drat­me­ter, gefolgt von den Wachau-Gemein­den Wei­ßen­kir­chen mit 300 Euro und Dürn­stein mit 279 Euro.

Die Schere zwi­schen bil­li­gen und teu­ren Grund­stü­cken im Weinviertel
Auch im Wein­vier­tel geht die Schere zwi­schen bil­li­gen und teu­ren Grund­stü­cken weit aus­ein­an­der. In den nahe der tsche­chi­schen Grenze gele­ge­nen Kom­mu­nen See­feld-Kadolz, Wei­ters­feld und Hard­egg zahlt man für einen Qua­drat­me­ter Bau­grund jeweils nur 10 Euro. Hin­ge­gen fin­den sich die teu­ers­ten Gemein­den für Grund­käu­fer im Bezirk Kor­neu­burg: Hier füh­ren Lan­gen­zers­dorf und Geras­dorf mit ex aequo 900 Euro pro Qua­drat­me­ter das Ran­king an, gefolgt von Bisam­berg mit 850 Euro sowie Hagen­brunn mit 800 Euro.

Im Most­vier­tel erstreckt sich die Band­breite der Grund­stücks­preise von 20 und 25 Euro pro Qua­drat­me­ter, die in den Piel­ach­tal-Gemein­den Puchen­stu­ben und Schwar­zen­bach an der Piel­ach bezahlt wer­den, bis zu 300 Euro in der Bezirks­haupt­stadt Amstet­ten. Dort ist es im Zen­trum, in der Park­sied­lung und am Kreuz­berg am teu­ers­ten. In Waidhofen/​Ybbs sind bis zu 250 Euro zu bezahlen.

Die Preise in der Haupt­stadt St. Pöl­ten und im Industrieviertel
Im Zen­tral­raum regel­recht explo­diert sind die Grund­stücks­preise am See­grund in Atzen­brugg, wo man für einen Qua­drat­me­ter Bau­grund mitt­ler­weile bis zu 600 Euro auf­brin­gen muss, sowie in der Stadt Tulln mit 570 Euro. Inter­es­sant auch die Ergeb­nisse aus der NÖ Lan­des­haupt­stadt St. Pöl­ten. Hier kann man einen Qua­drat­me­ter Bau­grund um 150 Euro am bil­ligs­ten in den Stadt­tei­len Rat­zers­dorf und Pot­ten­brunn kau­fen. Am Eis­berg und am Kup­fer­brunn­berg hin­ge­gen geht das Preis­band bis zu 450 Euro hinauf.

Im Indus­trie­vier­tel kos­tet ein Qua­drat­me­ter Bau­grund für ein Ein- oder Zwei­fa­mi­li­en­haus nur 19 Euro im Gemein­de­ge­biet von Schwar­zen­bach in der Buck­li­gen Welt. Hin­ge­gen wer­den in der Stadt Wie­ner Neu­stadt im Ungar­vier­tel schon bis zu 460 Euro ver­langt. Am Flug­feld sind es maxi­mal 330 Euro. 

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/czaak
27.05.2025

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