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„Und in Wien auch noch dazu“

Euro­päi­sche Erfah­run­gen aus der Tele­kom-Libe­ra­li­sie­rung, das Feh­len neuer „Kil­ler-Appli­ka­tio­nen“, der For­schungs­stand­ort Wien, Res­sour­cen­pro­bleme von klei­nen Unter­neh­men für For­schungs­part­ner­schaf­ten und die Liebe zu Büchern : Wol­rad Rom­mel, neuer Chef des For­schungs­zen­trums Tele­kom­mu­ni­ka­tion Wien, im Gespräch.

Die öster­rei­chi­sche For­schungs­land­schaft befin­det sich in einer Neu­struk­tu­rie­rungs­phase. Das För­der­pro­gramm Comet des Bun­des sowie neue Stra­te­gien der Stadt Wien bezie­hen ent­spre­chend auch das 1998 gegrün­dete Wie­ner For­schungs­zen­trum FTW ein. Inter­na­tio­nale Exzel­lenz ist die neue Vor­gabe. Gleich­zei­tig kürzt die neue Bun­des­re­gie­rung die For­schungs­bud­gets, und die Situa­tion in der Wirt­schaft ist nicht ein­fa­cher gewor­den. Wol­rad Rom­mel ist neuer Chef des FTW. Der stu­dierte Jurist und Rechts­wis­sen­schaft­ler gilt als pro­fun­der inter­na­tio­na­ler Experte für Infor­ma­ti­ons- und Telekommunikationstechnologien. 

eco­nomy : Was bringt einen Juris­ten in die Telekommunikationsbranche ?
Wol­rad Rom­mel : Es gab eine Aus­schrei­bung des For­schungs­in­sti­tuts des dama­li­gen deut­schen Post­mi­nis­te­ri­ums, wo ein juris­ti­scher Bera­ter zum Thema Libe­ra­li­sie­rung gesucht wurde. 

Und was bringt einen renom­mier­ten inter­na­tio­na­len Exper­ten nach Österreich ?
Ich habe gezielt eine Posi­tion im Aus­land gesucht. Das FTW hat inter­na­tio­nal einen guten Namen, und in Wien liegt es auch noch dazu.

Sie haben viele inter­na­tio­nale Regie­run­gen, etwa die von Deutsch­land, Russ­land und Bra­si­lien, im Zuge der Tele­kom-Libe­ra­li­sie­rung bera­ten. Wenn Sie zurück­bli­cken, ist alles gut gelau­fen mit der Libe­ra­li­sie­rung in Europa ?
Begin­nen wir mit Deutsch­land. Es gab erste Erfah­run­gen aus Groß­bri­tan­nien und aus den USA, wo gerade der erste große Mono­po­list (AT&T, Anm. d. Red.) zer­schla­gen wurde. Naiv, wie wir waren, dach­ten wir an alter­na­tive Infra­struk­tu­ren über Wett­be­wer­ber aus dem Ener­gie­be­reich oder aus dem Bahn­be­reich mit vor­han­de­nen Net­zen. So steigt man ein, die Ent­wick­lung läuft aber dann ganz anders.

Was ins­be­son­dere für den Mobil­funk­be­reich gilt, auch auf­grund unter­schied­li­cher Technologien ?
Rich­tig. Zusätz­lich sind das auch unter­schied­li­che Märkte mit unter­schied­li­chen Gesetzmäßigkeiten.

Öster­reich gilt inter­na­tio­nal bei der Preis­de­re­gu­lie­rung im Mobil­funk­be­reich als Vor­zei­ge­markt. Die Preis­kämpfe wir­ken sich ent­spre­chend nega­tiv auf die Ertrags­kraft bei den Anbie­tern aus. Sehen Sie noch wei­te­ren Regu­lie­rungs­be­darf, und wo sehen Sie neue Ertrags­quel­len für die Industrie ?
(lacht) Dere­gu­lie­rungs­po­ten­zial gibt es immer. Die Frage ist nur, ob es volks­wirt­schaft­lich sinn­voll ist. Man muss die rich­tige Balance fin­den, sodass für die Anbie­ter ein lang­fris­tig pro­fi­ta­bles Geschäfts­mo­dell bleibt. Thema Breit­band : Wenn man einen wei­te­ren Aus­bau der Infra­struk­tur machen will, dann erfor­dert das ein erheb­li­ches Invest­ment. Und es erfor­dert ent­spre­chende Anreize für die Anbie­ter. Da es hier um sehr lang­fris­tige Enga­ge­ments geht, ist das gerade jetzt ein schwie­ri­ger Über­zeu­gungs­pro­zess bei den Ban­ken. In Deutsch­land redet die Tele­kom nun­mehr auch mit ande­ren Anbie­tern für ein gemein­sa­mes Enga­ge­ment. Das wäre vor nicht allzu lan­ger Zeit noch undenk­bar gewesen.

Sind neue „Kil­ler-Appli­ka­tio­nen“ in Sicht – wie sei­ner­zeit SMS ?
Wenn, dann wäre das schon auf dem Markt. Ich glaube nicht, dass es noch­mals so etwas wie SMS geben wird. Erge­ben kön­nen sich neue netz­über­grei­fende Dienst­leis­tun­gen. Grund­sätz­lich muss man zwi­schen Nischen- und Mas­sen­ge­schäft unter­schei­den. Das alte klas­si­sche Mas­sen­ge­schäft ist aber nicht mehr mög­lich. Die nächste Schwie­rig­keit für die alten tra­di­tio­nel­len Anbie­ter sind Per­so­nal­struk­tu­ren, die eigent­lich zur künf­ti­gen Welt nicht mehr pas­sen. Das muss man an die­ser Stelle ganz deut­lich sagen. Man muss diese Dis­kus­sion jetzt füh­ren und Lösun­gen fin­den. Dann kann auch das Fest­netz ein lukra­ti­ves Geschäft sein.

Wie sehen Sie die öster­rei­chi­sche For­schungs- und Ent­wick­lungs­land­schaft und die inter­na­tio­nale Rolle von Österreich ?
Gut. Ich finde, Öster­reich beschrei­tet einen guten Weg. Ins­be­son­dere beim Comet-Pro­gramm, weil es hier um die Zusam­men­ar­beit von ange­wand­ter For­schung und Wirt­schaft geht. Das gibt es in die­ser Form in Deutsch­land nicht. Ein Ansatz, aus dem man viel machen kann. Dazu kommt, dass in den letz­ten Jah­ren in Öster­reich auch wis­sen­schaft­lich gute Arbeit geleis­tet wurde.

Tei­len Sie die von der For­schungs- und Ent­wick­lungs­po­li­tik anvi­sierte Excellence-Strategie ?
Das Wort Spit­zen­for­schung gefällt mir bes­ser. Dazu brau­che ich aber eine brei­tere Basis zum Auf­set­zen. Da geht es bei not­wen­di­ger empi­ri­scher For­schung, bei For­schungs­netz­wer­ken und ‑ver­bün­den los. Ein klei­ner Stand­ort wie Öster­reich kann nur erfolg­reich sein, wenn er sich auf seine Stär­ken kon­zen­triert und über­legt, auf wel­chen Gebie­ten er gut ist.

Wel­che Gebiete sind das ?
Ich bin jetzt noch nicht so lange hier, aber die Berei­che Tele­kom­mu­ni­ka­tion und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gien kön­nen das durch­aus sein, und hier wie­derum ins­be­son­dere Kommunikationstechnologien.

Kann man nicht auch in klei­ne­ren Nischen gute und öko­no­misch sinn­volle For­schung und Ent­wick­lung betreiben ?
Nein. Da haben sich ein­fach die Rah­men­be­din­gun­gen zu sehr geän­dert. Bei Spit­zen­for­schung arbei­tet man mitt­ler­weile in Clus­tern zusam­men, sie müs­sen auf Kon­gres­sen prä­sent sein, in den Jour­na­len und so wei­ter. Als kleine Ein­heit fin­den sie nicht das nötige Gehör. Spit­zen­for­schung setzt eine bestimmte Größe voraus.

Im Zuge der neuen Regie­rungs­bil­dung sind plötz­lich 90 Pro­zent des bereits fixier­ten For­schungs- und Ent­wick­lungs­bud­gets ver­schwun­den. Wäre so etwas in Deutsch­land denkbar ?
(lacht) So etwas kann über­all in der Welt pas­sie­ren. Das ist halt Politik.

Über­aus beruhigend.
Wir müs­sen kämp­fen. Und das machen wir ja alle. Wir sind in einer Zeit, wo man klug in die Zukunft inves­tie­ren muss, und da gehö­ren Bil­dung und Wis­sen­schaft ein­fach dazu. Ich nehme die Ankün­di­gun­gen der Regie­rung ernst und denke, sie wer­den diese Rich­tung halten.

Peter Takacs von der AWS (Aus­tria Wirt­schafts­ser­vice, Anm. d. Red.) hat im eco­nomy-Inter­view einen neuen Fonds zur Schaf­fung von Ven­tu­re/­Ri­siko-Kapi­tal für die For­schung ange­kün­digt. Was hal­ten Sie davon ? 
Ich halte das sogar für sehr sinn­voll ! Statt sich wo zu ver­spe­ku­lie­ren, sollte man das Geld in Inno­va­tion ste­cken. Wir sind auch am FTW schon oft beim Thema Risi­ko­fi­nan­zie­rung gestan­den. Es braucht aber dann auch die rich­ti­gen Unter­neh­mer. Die meis­ten Grün­dun­gen schei­tern nach der Ent­wick­lung an der Vermarktung.

Es gibt aber lei­der auch keine ent­spre­chende Bewusst­ma­chung sei­tens der For­schungs- und Ent­wick­lungs­po­li­tik im Hin­blick auf die­ses Manko. För­de­run­gen und Res­sour­cen gibt es für die Ent­wick­lung, für den Markt­auf­tritt aber nicht.
Da kom­men wir zu den Gren­zen des EU-För­der­rechts. Aber es gibt ja auch andere intel­li­gente Lösun­gen, etwa über die För­de­rung von Kow-how-Auf­bau oder ähn­li­chen exter­nen Ressourcen.

Es gibt aktu­ell mit A:NET ein För­der­pro­gramm des Bun­des zum Thema Breit­band. Kri­ti­ker monie­ren, dass Band­brei­ten das eine sind und das Pro­blem eher die Inhalte sind. Wie sehen Sie das ?
Das ist in der Tat eine große Her­aus­for­de­rung. Meine Idee wäre, man macht Modell­städte, wo man gemein­sam mit den Nut­zern über­legt und tes­tet, was nach­ge­fragt wird : wel­che Inhalte, wel­che Ser­vices, wel­che tech­ni­schen Dinge. Die Ideen soll­ten pri­mär von der Anwen­der­seite kommen.

Kom­men wir zum FTW : Wel­che Rolle hat es in der öster­rei­chi­schen For­schungs- und Entwicklungslandschaft ?
Pro­gramme wie Comet oder die CD-Labors (Chris­tian Dopp­ler-Labors, Anm. d. Red.) sol­len wei­ter geführt wer­den. Das sind auch inter­na­tio­nal erfolg­rei­che Modelle. Wich­tig ist eine lang­fris­tige Kon­ti­nui­tät und die Kom­bi­na­tion von For­schung und Wirt­schaft. Auch beim FTW. Es gab sei­tens der Poli­tik ein­mal die Idee, dass sich For­schungs­zen­tren lang­fris­tig ohne öffent­li­che Mit­tel finan­zie­ren kön­nen. Das halte ich für eine Illu­sion. Im Wis­sen­schafts­be­reich braucht man immer eine Art Grund­fi­nan­zie­rung. Am FTW haben wir jetzt über Comet eine För­de­rung über die nächs­ten sie­ben Jahre, und ich baue meine Stra­te­gie über die­sen Zeit­raum hin­aus auf.

Das FTW hat viele junge, inter­na­tio­nale For­scher. Ist es so attraktiv ?
Die Ant­wort ist Repu­ta­tion und Aner­ken­nung. Und das zweite : selbst­ver­ständ­lich der Stand­ort Wien.

Im Zuge des neuen För­der­pro­gramms Comet des Bun­des über die FFG (For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft, Anm. d. Red.) waren die letz­ten zwei Jahre von eini­ger Unsi­cher­heit bei den zukünf­ti­gen För­der­mit­teln geprägt. Spe­zi­ell für das FTW war auch die Stra­te­gie der Stadt Wien unklar. Wie geht es aktu­ell mit den öffent­li­chen Fördergebern ?
Ich kann nicht mehr kla­gen (lacht). Der Pro­gramm­rah­men steht. Jetzt liegt der Ball bei uns, dass wir das För­der­vo­lu­men aus­schöp­fen kön­nen und auch das, was uns die Stadt Wien zuge­si­chert hat. Hier möchte ich mich noch­mals aus­drück­lich bedan­ken, dass der ursprüng­li­che Rah­men nun ein­ge­hal­ten wurde. Wir müs­sen jetzt neue Indus­trie­part­ner gewin­nen, zusätz­lich zu den bestehenden.

Und wie geht es dem FTW aktu­ell mit der Bereit­schaft der Wirt­schaft, sich an For­schungs- und Ent­wick­lungs-pro­jek­ten zu beteiligen ?
Ich habe Wirt­schafts­part­ner, die abso­lut hin­ter uns ste­hen und schät­zen, was wir tun. Mir geht es wie Air­bus : Gut gefüllte Auf­trags­bü­cher, und was wir rea­li­sie­ren, wird sich am Ende des Jah­res herausstellen.

Das Ver­fah­ren vom Antrag bis zur Ent­schei­dung bei gro­ßen För­der­pro­gram­men dau­ert über ein Jahr, der Aus­gang ist offen. Wie hal­ten Sie über einen so lan­gen Zeit­raum Ihre Wirt­schafts­part­ner und Ihre Mit­ar­bei­ter bei der Stange ?
Wie immer hilft auch hier nur eine Vor­wärts­stra­te­gie. Ziel ist es, zu wach­sen und par­al­lel Abhän­gig­kei­ten zu mini­mie­ren. Falls ein Part­ner oder eine För­der­schiene aus­fällt, darf uns das nicht mehr in Gefahr brin­gen. Ins­be­son­dere bei den För­de­run­gen, das ist auch eine Erfah­rung der letz­ten zwei Jahre. Unter den jet­zi­gen Rah­men­be­din­gun­gen ist das nicht ein­fach, aber es ist auch eine Chance, weil Unter­neh­men viel­leicht gerade jetzt geziel­ter in die Zukunft inves­tie­ren werden.

För­der­an­träge beim Comet-Pro­gramm haben bis zu 600 Sei­ten pro Antrag. Die Eva­lua­to­ren der Anträge, die letzt­end­lich über Erfolg oder Miss­erfolg ent­schei­den, sol­len in kur­zer Zeit meh­rere sol­cher Anträge lesen, ver­ste­hen und bewer­ten. Wie man an der letz­ten Comet-Runde gese­hen hat, kann das sys­tem­im­ma­nent nicht ordent­lich funk­tio­nie­ren. Wie könnte man das opti­mie­ren, ohne die nötige Sorg­falt bei der Ver­gabe von Steu­er­gel­dern zu minimieren ?
Ich sehe das lei­den­schafts­los. Wich­tig ist, dass es eine Bereit­schaft zum offe­nen Aus­tausch und zum Ler­nen bei allen invol­vier­ten Insti­tu­tio­nen gibt. In Deutsch­land kön­nen Antrags­ver­fah­ren noch auf­wen­di­ger sein. Natür­lich ist es ein gro­ßer Auf­wand, der viele Res­sour­cen bin­det, aber am Ende hat man auch einen gro­ßen Vor­teil. Das FTW ist nun eva­lu­iert, wir wis­sen, es passt, und müs­sen keine neuen Ein­zel­an­träge stel­len. Aber auch die för­der­ge­ben­den Stel­len müs­sen auf der siche­ren Seite sein, Stich­wort EU-Vor­ga­ben, und wis­sen­schaft­li­che Qua­li­tät muss gege­ben sein. Ich bin aber sofort dabei, wenn es um Ver­ein­heit­li­chung und um Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung geht.

Bei Ihren Wirt­schafts­part­nern fin­den sich über­wie­gend große Indus­trie­part­ner. Warum ist For­schung bei Klein- und mitt­le­ren Unter­neh­men (KMU) viel zu wenig Thema ?
Weil die klei­nen aus ihrem ope­ra­ti­ven Geschäft inno­va­tiv getrie­ben sind und für Stra­te­gie keine Zeit bleibt. Und weil sich große Unter­neh­men das leich­ter leis­ten können.

Was für mich aber genau der Wider­spruch ist. Ein For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trum könnte genau des­we­gen die aus­ge­la­gerte Abtei­lung eines KMU sein und nicht ein gro­ßes bedie­nen, das ohne­hin schon eine eigene For­schungs­ab­tei­lung hat.
Das stimmt grund­sätz­lich. In der Pra­xis braucht es aber einen finan­zi­el­len Rah­men und per­so­nelle Res­sour­cen. Genau da fehlt es bei KMU. Wir wer­den über­le­gen, wie wir Inno­va­tion bei KMU gezielt unter­stüt­zen können.

Wo lie­gen die Schwer­punkte bei den FTW-Projekten ?
Es geht um die Mög­lich­kei­ten künf­ti­ger Ver­net­zung und um neue intel­li­gente Anwen­dun­gen. Wir möch­ten den Anwen­der in den Mit­tel­punkt stel­len und dazu die benö­tigte Tech­nik kre­ieren. Tele­kom­mu­ni­ka­tion und neu die Ver­kehrs­te­le­ma­tik und der Ener­gie­be­reich sind Schwer­punkte. Pri­mär geht es um koope­ra­tive For­schungs­pro­jekte ent­lang der Wert­schöp­fungs­kette. Etwa ein Infra­struk­tur­be­trei­ber wie Mobil­kom oder Asfi­nag zusam­men mit Her­stel­lern auf der einen und Anwen­dern auf der ande­ren Seite.

Was funk­tio­niert nicht gut ?
Pro­jekte mit Unter­neh­men im direk­ten Wett­be­werbs­ver­hält­nis. Wir wer­den kaum alle Mobil­fun­ker an einen Tisch brin­gen. Nur wo gemein­same Inter­es­sen an For­schungs­ent­wick­lun­gen da sind, geht das.

Auf der FTW-Web­site fin­det man viele wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen. Wie sehen Sie die Wer­tig­keit und Rolle von Publi­ka­tio­nen als Maß­stab für die Qua­li­tät von Forschung ?
Das muss man prag­ma­tisch sehen. Man kann treff­lich dar­über strei­ten, was valide ist, ob das über­haupt etwas über For­schungs­qua­li­tät aus­sagt. Man kann sich aber hier nicht aus­neh­men. Es gibt genü­gend harte Indi­ka­to­ren, über die man dis­ku­tie­ren kann. Ich möchte mit mei­nen For­schern stän­dig im Dia­log sein : Was sind die For­schungs­ziele, wie ist das mess­bar, wie kann man sich dar­über aus­tau­schen ? Dafür sind Publi­ka­tio­nen ein guter Ansatz­punkt. Auch für das FTW gene­rell, damit sind wir prä­sent, in Jour­na­len und auch in der Außen­wir­kung am Markt und bei den Forschern.

Wel­che Medien nut­zen Sie, pri­vat und geschäftlich ?
Immer mehr das Inter­net, aber auch noch Zei­tun­gen und Bücher. Per­sön­lich bin ich von Büchern geprägt. Und das wird immer so sein.

Autor:
15.01.2009

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