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© Pexels.com/davi pimentel

Unter­neh­men wie Men­schen müs­sen rascher dekarbonisieren

Um das 1,5 Grad Ziel zu errei­chen ist einer aktu­el­len Stu­die von PwC zufolge eine Dekar­bo­ni­sie­rungs­rate von 17 Pro­zent nötig. Seit 2000 hat jedoch kein Land der G20-Natio­nen einen Wert von über 11 Pro­zent erreicht.

Die Welt hinkt beträcht­lich hin­ter den not­wen­di­gen Anstren­gun­gen her, um ein siche­res Klima für die Zukunft zu gewähr­leis­ten. Das ist das Ergeb­nis des soge­nann­ten Net Zero Eco­nomy Index 2023 des Bera­tungs­un­ter­neh­mens PwC. Die jähr­li­che erfor­der­li­che Dekar­bo­ni­sie­rungs­rate liegt nun bei exakt 17,2 Pro­zent, um die glo­bale Erwär­mung auf 1,5 Grad Cel­sius über dem vor­in­dus­tri­el­len Niveau zu hal­ten. Ein enor­mer Sprung im Ver­gleich zu den 2,5 Pro­zent, die im ver­gan­ge­nen Jahr erreicht wurden. 

Öko­lo­gi­scher Wan­del ist machbar
Das Ergeb­nis unter­streicht die große Lücke zwi­schen den glo­ba­len Kli­ma­zie­len und dem rea­len Fort­schritt. Seit dem Jahr 2000 hat kein G‑20-Land eine jähr­li­che Dekar­bo­ni­sie­rungs­rate von über 11 Pro­zent pro Jahr erreicht. Als Spit­zen­rei­ter konnte Groß­bri­tan­nien 2014 eine Rate von 10,9 ver­zeich­nen. Zum Ver­gleich : Wäh­rend die G7-Staa­ten 2022 eine Reduk­tion von 1,2 erreich­ten, schaff­ten die E7-Staa­ten eine Rate von 2,8 Prozent.

Die PwC-Ana­lyse ver­deut­licht, dass alle Län­der ihre Anstren­gun­gen inten­si­vie­ren müs­sen, um die vom IPCC für 2030 gesetz­ten Ziele zu errei­chen. Dies beinhal­tet eine Emis­si­ons­re­duk­tion um 43 Pro­zent und eine Reduk­tion der Koh­len­stoff­in­ten­si­tät um 78 Pro­zent inner­halb von sie­ben Jah­ren. „Dass wir die Welt sie­ben­mal schnel­ler dekar­bo­ni­sie­ren müs­sen, ist ein Weck­ruf und kein Grund zum Ver­zwei­feln. Der schnelle Aus­bau von Wind- und Solar­ener­gie in vie­len Regio­nen zeigt : Wan­del ist mach­bar“, so Tho­mas Stein­bauer, Part­ner und Net Zero Lea­der bei PwC Österreich.

Autor: red/mich/rucz
24.10.2023

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