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Unver­ant­wort­lich gegen­über kom­men­den Generationen

Agenda Aus­tria erhebt dro­hende Kos­ten­be­las­tun­gen von höhe­ren Zah­lun­gen bei Beam­ten und Pen­sio­nen und warnt vor mil­li­ar­den­schwe­ren Fol­ge­wir­kun­gen auf Staats­haus­halt sowie gesell­schafts­po­li­ti­schen Auswirkungen. 

Ange­sichts der schwie­ri­gen bud­ge­tä­ren Lage drängt die Bun­des­re­gie­rung nun dar­auf, den Gehalts­ab­schluss im öffent­li­chen Dienst für das kom­mende Jahr noch ein­mal auf­zu­schnü­ren. Dazu fin­den aktu­ell Tref­fen zwi­schen Regie­rungs­ver­tre­tern und der Gewerk­schaft statt. Gleich­zei­tig wird über die Erhö­hung der Pen­sio­nen beraten. 

Nach der­zei­ti­gem Stand wür­den nied­ri­gere Pen­sio­nen um die vol­len 2,7 Pro­zent Infla­tion erhöht, mitt­lere bis hohe Ren­ten erhal­ten einen monat­li­chen Fix­be­trag in Höhe von 67,50 Euro. Berech­nun­gen der Agenda Aus­tria zei­gen nun, wie sich die Abschlüsse bei den Gehäl­tern der öffent­lich Bediens­te­ten und die Pen­si­ons­er­hö­hun­gen auf den Staats­haus­halt auswirken.

Anpas­sung Pen­si­ons­an­tritts­al­ter an die stei­gende Lebenserwartung

Selbst bei einer Null­runde wür­den die Pen­si­ons­aus­zah­lun­gen mit 700 Mil­lio­nen Euro stei­gen. Grund dafür ist die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung. Nur bei einer Null­runde für öffent­lich Bediens­tete und Pen­sio­nis­ten sowie einer Erhö­hung des gesetz­li­chen Pen­si­ons­an­tritts­al­ters um ein Jahr könnte die Regie­rung 1,8 Mil­li­ar­den Euro ein­spa­ren. Sollte es neben der beschlos­se­nen sozia­len Staf­fe­lung bei den Pen­sio­nen auch zu einem Beam­ten­ab­schluss ohne Auf­schlag auf die Infla­tion kom­men, blei­ben Mehr­kos­ten von 4,4 Mil­li­ar­den Euro. 

„Wenn die Gehäl­ter für Beamte erhöht wer­den und die Pen­sio­nen stei­gen, ohne das Pen­si­ons­an­tritts­al­ter an die stei­gende Lebens­er­war­tung anzu­pas­sen, dro­hen uns Belas­tun­gen im Staats­haus­halt in Mil­li­ar­den­höhe, die sich jedes Jahr fort­set­zen wer­den. Das ist unver­ant­wort­lich gegen­über kom­men­den Gene­ra­tio­nen und alles andere als fair“, unter­streicht Dénes Kuc­sera, Öko­nom bei Agenda Aus­tria. (red/​cc)

Autor: red/cc
22.09.2025

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