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Ver­gleich­bare Umweltdaten

Ein Welt­raum­tech­no­lo­gie-Auf­trag geht nach Tirol, bis zu 30 neue High­tech-Arbeits­plätze sol­len so entstehen.

Das Inns­bru­cker Unter­neh­men Geo­Ville hat einen Auf­trag im Bereich Welt­raum­tech­no­lo­gie an Land gezo­gen. Die Tiro­ler setz­ten sich bei einer euro­pa­wei­ten Aus­schrei­bung der Euro­päi­schen Umwelt­agen­tur zum Auf­bau eines satel­li­ten­ba­sier­ten Umwelt­in­for­ma­ti­ons­sys­tems durch, teilt das Infra­struk­tur­mi­nis­te­rium (BMVIT) in einer Aus­sendung mit.
Geo­Ville werde ein­heit­li­che Umwelt­in­for­ma­tio­nen für 39 euro­päi­sche Län­der auf Basis der Daten der Sen­ti­nel-Satel­li­ten erstel­len. Damit holt das Unter­neh­men mit 3,5 Mil­lio­nen Euro einen gro­ßen Teil der euro­pa­wei­ten Aus­schrei­bung in Höhe von ins­ge­samt acht Mil­lio­nen Euro nach Öster­reich. Um den Auf­trag frist­ge­recht umset­zen zu kön­nen, sol­len bis zu 30 neue High­tech-Arbeits­plätze entstehen.

Hei­mi­sche Spezialität
Mit rund 25 Mil­lio­nen Euro inves­tiert Öster­reich über 40 Pro­zent sei­nes natio­na­len Welt­raum­bud­gets in Erd­be­ob­ach­tungs­tech­no­lo­gien. Geo­Ville hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zahl­rei­che För­de­run­gen erhal­ten. Mit dem neuen satel­li­ten­ba­sier­ten Infor­ma­ti­ons­sys­tem sol­len die Umwelt­da­ten euro­päi­schen Län­der sicht­bar und ver­gleich­bar wer­den. „Die gewon­ne­nen Daten wer­den für Anwen­dun­gen in den Berei­chen Infra­struk­tur­ent­wick­lung, Wald- und Gewäs­ser­ma­nage­ment sowie dem Schutz vor Natur­ge­fah­ren ein­ge­setzt“, so Chris­tian Hoff­mann, Geschäfts­füh­rer von GeoVille.

hello world!
Autor: APA-Science/red/stem
16.09.2016

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