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Ver­knüpfte Wert­schöp­fungs­ket­ten für eine glo­bale Nutzung

Die zuneh­mende Ver­net­zung bringt neue Anfor­de­run­gen an IT-Sys­teme und Daten­ma­nage­ment eines Unter­neh­mens. Indi­vi­du­ell ein­setz­bare wie ska­lier­bare Cloud-Ser­vices ermög­li­chen die fle­xi­ble Erwei­te­rung ein­zel­ner Seg­mente oder ganz­heit­li­che Harmonisierung.

Inter­na­tio­nale Indus­trie­be­triebe set­zen bei der Moder­ni­sie­rung ihrer IT-Infra­struk­tu­ren auf eine Ver­ein­heit­li­chung der oft­mals dezen­tral gewach­se­nen Sys­teme und auf einen Inno­va­ti­ons­trans­fer über externe Dienst­leis­ter. Der Egs­ton Kon­zern steht für elek­tro­me­cha­ni­sche Lösun­gen für Auto­mo­tive und indus­tri­elle Bau­ele­mente mit Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten in Europa, Indien und China. In der IT-Infra­struk­tur spie­len SAP-Sys­teme eine wich­tige Rolle und um hier die Kos­ten für den Anwen­dungs­be­reich zu sen­ken, die Per­for­mance zu opti­mie­ren und letzt­lich die gesam­ten Pro­zesse effi­zi­en­ter zu gestal­ten, lagerte Egs­ton den SAP-Betrieb in das Wie­ner Rechen­zen­trum von T‑Systems aus.

Daten­ma­nage­ment in Echtzeit
Der Betrieb läuft nun auf einer dyna­mi­schen Platt­form im T‑Center, auf die alle Anwen­der der inter­na­tio­na­len Egs­ton-Stand­orte zu jeder Zeit zugrei­fen kön­nen. „Die neue Infra­struk­tur erlaubt eine schnelle Reak­tion auf Last­spit­zen und Markt­ver­än­de­run­gen mit einer bedarfs­ge­rech­ten Gestal­tung der Kos­ten und höchs­ter Ver­füg­bar­keit für Sys­tem und Appli­ka­tio­nen”, so Karina Eiben­stei­ner, Senior Account Mana­ge­rin bei T‑Systems. Neben dem SAP-Basis­be­trieb wurde auch ein Modul auf SAP-HANA trans­fe­riert, eine Hoch­leis­tungs­da­ten­bank für das Daten­ma­nage­ment in Echtzeit. 

„Das Update auf HANA war für uns wich­tig, um tech­nisch am Ball zu blei­ben und etwa Reports im Con­trol­ling von zuvor Stun­den auf nun wenige Minu­ten zu beschleu­ni­gen”, ergänzt Ralph Alex­an­der, IT-Mana­ger Glo­bal von Egs­ton. Ein wei­te­res Bei­spiel für die Har­mo­ni­sie­rung inter­na­tio­na­ler Pro­zess­ab­läufe betrifft Kapsch Traf­fic­Com mit den Berei­chen Ver­trieb und Mar­ke­ting. Der Fami­li­en­be­trieb aus Wien steht für nach­hal­tige Ver­kehrs- und Mobi­li­täts­lö­sun­gen und betreut Kun­den in über 25 Län­dern. Um einen trans­pa­ren­ten und aktu­el­len Über­blick über den gesam­ten glo­ba­len Markt zu haben, setzt Kapsch Traf­fic­Com nun auf ein cloud-basier­tes Kun­den­ma­nage­ment-Sys­tem (CRM) von Salesforce. 

Eine zen­trale Plattform
Das Anfor­de­rungs­pro­fil beinhal­tete den Ersatz bis­he­ri­ger auf­wän­di­ger manu­el­ler Arbeits­schritte im Ver­trieb, Trans­pa­renz und über­grei­fend aktu­elle Daten bei den inter­nen Pro­zes­sen bei par­al­le­ler Abschaf­fung soge­nann­ter Daten­si­los mit etwaig ver­al­te­ten oder dop­pelt gespei­cher­ten Daten­sät­zen an den ver­schie­de­nen Stand­or­ten. „Eine zen­trale Platt­form sorgt nun für eine über­grei­fend ver­netzte Zusam­men­ar­beit und damit haben alle die­selbe aktu­elle Sicht auf ihre Kun­den“, sagt Stef­fen Lange, Lan­des­chef von Sales­force Österreich.

Nach der glo­ba­len und von Kapsch Traf­fic­Com selbst umge­setz­ten Ein­füh­rung des neuen CRM-Sys­tems wer­den nun wei­tere Teile der Ver­triebs­kette begin­nend beim Mar­ke­ting in die glo­bale Sales­force Lösung inte­griert. „Wir woll­ten inner­halb eines engen Zeit­plans unter­schied­li­che Pro­zesse und Infor­ma­tio­nen über alle Regio­nen hin­weg gebün­delt in einer Lösung abbil­den. Mit Sales­force haben wir die erfolg­rei­che Umset­zung und eine solide Basis für den wei­te­ren Aus­bau der gesam­ten Ver­triebs­kette geschafft“, so Gerd Gröb­min­ger, Glo­bal Busi­ness Prime CRM von Kapsch TrafficCom. 

Autor: red/czaak
13.09.2022

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