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© Alfred Kornberger

Von Korn­ber­ger und Picasso bis Jung­wirth und Rainer

Die Kunst­messe FAIR FOR ART Vienna fin­det zum ach­ten Mal in der Aula der Wis­sen­schaf­ten in Wien statt. Von 5. bis 13. Okto­ber zei­gen füh­rende Gale­rien und Kunst­händ­ler Werke von der Klas­si­schen Moderne bis zur Gegenwart.

Vor­hang auf in den his­to­ri­schen Gemäu­ern der Wie­ner Aula der Aka­de­mie Wis­sen­schaf­ten in der Woll­zeile im ers­ten Bezirk. Vom 5. bis 13. Okto­ber geht dort zum bereits ach­ten Mal die soge­nannte FAIR FOR ART Vienna in Szene, eine der renom­mier­tes­ten Kunst­mes­sen Öster­reichs. Kunst­freunde, Samm­ler und — aus Sicht der aus­stel­len­den Gale­rien natür­lich mög­lichst viele — Käu­fer kön­nen sich neu­er­lich auf die Begeg­nung mit zahl­rei­chen hoch­ran­gi­gen Expo­na­ten freuen. 

„Der Egon Schiele in der Kunst nach 1945“
Das Spek­trum der gezeig­ten Werke reicht von der Klas­si­schen Moderne zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts bis zur Gegen­warts­kunst. Ein Schwer­punkt betrifft dabei etwa die bekann­ten expres­siv dyna­mi­schen Akt­dar­stel­lun­gen von Alfred Korn­ber­ger, laut dem gro­ßen Samm­ler und Muse­ums­grün­der Rudolf Leo­pold „Der Egon Schiele in der Kunst nach 1945“. 

Die ebenso groß­ar­tige Mar­tha Jung­wirth oder auch Arnulf Rai­ner, Andy War­hol und Pablo Picasso sind wei­tere erwäh­nens­werte Künst­ler. In Summe gibt es mehr als 2.000 Arbei­ten von über 300 Künst­lern auf einer Flä­che von rund 3.000 m² zu sehen. Das stil­volle Ambi­ente der Aula der Wis­sen­schaf­ten in der Wie­ner City (Woll­zeile 27A) ist dafür aber­mals ein stim­mi­ger Rahmen. 

Neun Tage und zwei Wochen­en­den bie­ten genü­gend Zeit für Besuch
Orga­ni­siert wird die Kunst­messe wie­der vom Ver­band Öster­rei­chi­scher Anti­qui­tä­ten- und Kunst­händ­ler. Horst Szaal, Ver­bands­chef und selbst Kunst­händ­ler, freut sich über die Rekord­zahl von 42 Aus­stel­lern aus Öster­reich, Deutsch­land und Spa­nien, um acht mehr als im Vor­jahr. Er rech­net mit rund 13.000 Besu­chern aus dem In- und Aus­land. „Durch die lange Lauf­zeit von neun Tagen kann die Messe an zwei Wochen­en­den besucht wer­den“, so Horst Szaal, Chef des Ver­ban­des der Kunsthändler.

Viele der aus­ge­stell­ten Kunst­werke waren schon lange nicht oder noch nie aus­ge­stellt. Für alle Kunst­freunde bie­tet die Messe daher die Gele­gen­heit, Arbei­ten in Augen­schein zu neh­men, die sonst nur sel­ten an die Öffent­lich­keit kom­men. Der Schwer­punkt der Schau wurde ganz bewusst auf die Dekade der Zeit­ge­nös­si­schen und Moder­nen Kunst von 1945 bis zur Gegen­wart verlegt. 

Grosse, Haus­ner, Hol­legha, Muehl, Rai­ner oder Nit­sch, Scheibl und Kornberger
Das span­nende Spek­trum der aus­ge­stell­ten Künstler:innen erstreckt sich von Pablo Picasso, Her­mann Nit­sch, Hubert Scheibl und Alfred Korn­ber­ger über Hel­mut Dit­sch, Katha­rina Grosse, Saša Maka­rová, Fran­ziska Madertha­ner, Xenia Haus­ner, Gott­fried Heln­wein bis zu Wolf­gang Hol­legha, Otto Muehl oder Arnulf Rainer.

Auch die stei­gende Nach­frage nach zeit­ge­nös­si­schen Skulp­tu­ren fin­det ihren Nie­der­schlag in einer Viel­zahl ein­zig­ar­ti­ger Prä­sen­ta­tio­nen bekann­ter Künst­ler wie Wan­der Ber­toni, Mar­cello Moran­dini, Sabine Wie­den­ho­fer oder Tho­mas Stimm. Beson­dere Werke im Bereich der Fine Art des 19. und 20. Jahr­hun­derts sowie exklu­sive Schmuck- und Design­ob­jekte aus dem 20. Jahr­hun­dert gilt es ebenso zu ent­de­cken. „Kom­men Sie, schauen Sie – und kau­fen Sie. Kunst berei­chert, in mehr­fa­cher Hin­sicht“, so die gemein­same Bot­schaft der Galerien. 

Autor: red/czaak
14.09.2024

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