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Wachs­tum und Arbeits­plätze aus der Krise

Bun­des­re­gie­rung stockt COVID-19 Invest­prä­mie als wei­tere Unter­stüt­zung gegen wirt­schaft­li­che Corona-Aus­wir­kun­gen auf. Eine Mil­li­arde Euro als Anreiz für Betriebs­in­ves­ti­tio­nen und Siche­rung von Arbeitsplätzen.

„Die Inves­ti­ti­ons­prä­mie wird um eine Mil­li­arde Euro auf­ge­stockt. Mit die­ser Prä­mie soll ein Anreiz für wei­tere Unter­neh­mens­in­ves­ti­tio­nen geschaf­fen wer­den. Diese Inves­ti­tio­nen schaf­fen Wachs­tum und sichern Arbeits­plätze in Öster­reich“, sagt Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Mar­ga­rete Schram­böck bei Ver­kün­dung der wei­te­ren Aus­wei­tung der Unter­stüt­zun­gen von Unter­neh­men gegen die wirt­schaft­li­chen Corona-Auswirkungen. 

Über 50 Pro­zent der Anträge mit Digi­ta­li­sie­rungs- oder Ökologisierungsaspekt
„Alle Unter­neh­men kön­nen auch wei­ter­hin Anträge ohne Unter­bre­chung bei der aws ein­rei­chen. Die För­der­zu­sa­gen erfol­gen nach Beschluss der Bud­get­er­hö­hung“, so Res­sort­che­fin Schram­böck. Die Inves­ti­ti­ons­prä­mie sei ein wich­ti­ger Impuls, um die Kon­junk­tur wie­der anzu­kur­beln und Arbeits­plätze zu sichern. Aktu­ell gibt es 49.613 Anträge mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 21,7 Mil­li­ar­den Euro und einem bean­trag­ten Zuschuss­vo­lu­men von etwa 2,3 Mil­li­ar­den Euro, so das Wirt­schafts­mi­nis­te­rium in einer Aussendung.

„Über 50 Pro­zent der Anträge haben einen Digi­ta­li­sie­rungs- oder Öko­lo­gi­sie­rungs­aspekt. Das zeigt, dass die 14-Pro­zent-Prä­mie wirkt“, betont Schram­böck. Rund 64 Pro­zent der Anträge kom­men von Kleinst­un­ter­neh­men (unter 10 MA), knapp 19 Pro­zent von Klein­un­ter­neh­men (unter 50 MA), knapp 10 Pro­zent von Mit­tel­un­ter­neh­men (unter 250 MA) und knapp 8 Pro­zent ent­fal­len auf Groß­un­ter­neh­men (ab 250 MA). Die meis­ten Anträge kom­men von ober­ös­ter­rei­chi­schen Fir­men (26 Pro­zent), gefolgt von Nie­der­ös­ter­reich (rund 20) und der Stei­er­mark (rund 14 Prozent).

Zusätz­li­che aws-För­de­rung für Berei­che Öko­lo­gi­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung oder Gesundheit
Seit 1. Sep­tem­ber 2020 ist die Ein­rei­chung über den aws För­der­ma­na­ger mög­lich. Mit der aws Inves­ti­ti­ons­prä­mie wer­den Unter­neh­men mit einem nicht rück­zahl­ba­ren Zuschuss unter­stützt. Inves­ti­tio­nen von mehr als 5.000 Euro und maxi­mal 50 Mil­lio­nen Euro wer­den mit einem Zuschuss von sie­ben Pro­zent geför­dert. Eine beson­dere För­de­rung gibt es zudem für Inves­ti­tio­nen im Bereich Öko­lo­gi­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung oder im Gesund­heits­be­reich. Hier bekom­men Unter­neh­men einen Zuschuss von 14 Prozent. 

Aus­ge­schlos­sen sind kli­ma­schäd­li­che Inves­ti­tio­nen oder Inves­ti­tio­nen in unbe­baute Grund­stü­cke, in Finanz­an­la­gen, Über­nah­men oder in akti­vierte Eigen­leis­tun­gen. Die Prä­mie kann bis 28. Februar 2021 bean­tragt wer­den und ist für Inves­ti­tio­nen, die ab 1. August 2020 getä­tigt wur­den, rück­wir­kend bean­trag­bar. Die Aus­tria Wirt­schafts­ser­vice (aws) wickelt die Anträge ab. Die Maß­nahme rich­tet sich an alle Unter­neh­men unab­hän­gig ihrer Größe oder Branche. 

Autor: red/czaak
30.11.2020

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