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Was kos­tet Wissen ?

Mit Open Access gegen die Markt­macht der Ver­lage. Der club rese­arch dis­ku­tiert am 21. Okto­ber die Öko­no­mie wis­sen­schaft­li­chen Publizierens.

Publi­ka­tio­nen sind die Wäh­rung der Wis­sen­schaft. Sie bestim­men Wer­tig­kei­ten im Wis­sen­schafts­be­trieb. Auf die­ser Basis hat sich eine mäch­tige Indus­trie ent­wi­ckelt, die von weni­gen gro­ßen Wis­sen­schafts­ver­la­gen domi­niert wird. Ihre Markt­macht drückt sich in zum Teil exor­bi­tan­ten Prei­sen für wis­sen­schaft­li­che Zeit­schrif­ten aus, die große Löcher in die Bud­gets von Uni­ver­si­tä­ten und Wis­sen­schafts­or­ga­ni­sa­tio­nen reißen.

Wider­stand nimmt zu
Dage­gen kämpft eine ste­tig an Bedeu­tung gewin­nende Open Access Bewe­gung. Wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse aus weit­ge­hend öffent­lich finan­zier­ter For­schung sol­len auch öffent­lich zugäng­lich sein. Erst der freie Zugang sichere die effi­zi­ente Ver­brei­tung und Ver­wer­tung neuen Wis­sens. Daher hat die Max-Planck-Gesell­schaft einen Plan vor­ge­legt, wie das Publi­ka­ti­ons­sys­tem auf Open Access umge­stellt wer­den kann.
Die nie­der­län­di­schen Uni­ver­si­tä­ten wol­len Open Access not­falls auch durch den Boy­kott der Ver­lage durch­set­zen. Die Key­note die­ser Ver­an­stal­tung hält Gerard Mei­jer. Der Prä­si­dent der Rad­boud Uni­ver­si­teit Nij­me­gen wurde von den nie­der­län­di­schen Uni­ver­si­tä­ten als Ver­hand­ler mit den Ver­la­gen beauftragt.
Gerard Mei­jer wird sei­nen Vor­trag auf Eng­lisch hal­ten. Der Dis­kus­sion (deutsch) mit Mei­jer stel­len sich Mat­thias Kar­ma­sin, Direk­tor des ÖAW-Insti­tuts für ver­glei­chende Medien- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­schung, Falk Reck­ling, Wis­sen­schafts­fonds FWF, Juliane Ritt, Sprin­ger Nature’ und die Vize­rek­to­rin für For­schung und Nach­wuchs­för­de­rung der Uni­ver­si­tät Wien, Susanne Weigelin-Schwiedrzik. 

Die club rese­arch Ver­an­stal­tung am 21. Okto­ber fin­det im Pres­se­club Con­cor­dia in Wien statt. 

Autor: red/stem
21.09.2015

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