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Weit­aus weni­ger Ener­gie­be­darf für CO2-Reduktion

Neues Ver­fah­ren holt CO2 mit weni­ger Ener­gie aus der Luft. Anlage Aus­trian Pilot Unit 1 wird nun von Start-Ups DAClab (US) und DAC­worx (A) sowie von TU Wien weiterentwickelt. 

Nicht weni­ger als ein Game­ch­an­ger für die CO2-Abschei­dung soll es Anga­ben zufolge wer­den : Der neu­ent­wi­ckelte Pro­to­typ in Größe eines Last­wa­gen­con­tai­ners holt pro Jahr 50 Ton­nen CO2 aus der Atmo­sphäre – und das mit rekord­ver­däch­tig nied­ri­gem Ener­gie­be­darf von 2000 Kilo­watt­stun­den pro Tonne. Die neu ent­wi­ckelte Anlage Aus­trian Pilot Unit 1 (APU1) wurde letz­ten Som­mer in Betrieb genom­men und nun suk­zes­sive wei­ter­ent­wi­ckelt. Gestar­tet und finan­ziert wurde das Pro­jekt vom US-ame­ri­ka­ni­schen Inves­tor Peter Relan, Grün­der und Prä­si­dent der Dharma Karma Foundation.

Kom­pak­tes Modul für fle­xi­ble Einsatzmöglichkeiten

Die TU Wien hat den Pro­zess und die ers­ten Pro­to­ty­pen ent­wi­ckelt und ihr Know How sowie ihre Test­ergeb­nisse im Labor­maß­stab für die aktu­elle Anlage zur Ver­fü­gung gestellt. Das US-ame­ri­ka­ni­sche Startup DAClab und das öster­rei­chi­sche Startup DAC­worx nüt­zen nun die­ses Wis­sen, um die Aus­trian Pilot Unit 1 (APU1) für Direct Air Cap­ture zu ent­wi­ckeln und zu bauen. Gemein­sam mit Mit­ar­bei­tern der TU Wien wurde die Pilot­an­lage nun kürz­lich in Betrieb genom­men.

An sich ist die Idee, kli­ma­schäd­li­ches CO2 aus der Umge­bungs­luft zu fil­tern, nicht neu. Aber die­ser tech­no­lo­gisch neue Ansatz fokus­siert auf der Mini­mie­rung des Strom­be­darfs der Anlage und so ent­stand ein kom­pak­tes Modul für fle­xi­ble Ein­satz­mög­lich­kei­ten. Ein­zelne Ein­hei­ten kön­nen etwa von klei­ne­ren Fir­men oder pri­va­ten Initia­ti­ven genutzt wer­den, grö­ßere Unter­neh­men könn­ten aus vie­len Modu­len eine Groß­an­lage zusam­men­stel­len. Als nächs­tes soll nun eine 1.000-Tonnen-Anlage fol­gen, um Module für einen kom­mer­zi­el­len Maß­stab zu ent­wi­ckeln. (red/​rucz)

Autor: red/rucz
01.12.2025

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