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Wei­tere 55 Mil­lio­nen Euro für Forschung

Land Nie­der­ös­ter­reich prä­sen­tiert neue Stra­te­gie für For­schung, Tech­no­lo­gie und Inno­va­tion. Schwer­punkte Gesund­heit und Ernäh­rung, Klima und Umwelt, die Digi­ta­li­sie­rung sowie Gesell­schaft und Kul­tur sol­len über neue För­der­agen­tur umge­setzt werden.

Covid-19 bestimmt die welt­weite The­men­lage, aber auch jene in Öster­reich und Nie­der­ös­ter­reich und so war die Pan­de­mie und ihre Aus­wir­kun­gen auch Thema bei der aktu­el­len Prä­sen­ta­tion der neuen Stra­te­gie für For­schung, Tech­no­lo­gie und Inno­va­tion („FTI-Stra­te­gie“) des Lan­des Nie­der­ös­ter­reich. „Wir alle hof­fen auf die Erkennt­nisse der Wis­sen­schaft, wol­len aber nicht nur in der aktu­el­len Krise, son­dern auch bei der dyna­mi­schen Wei­ter­ent­wick­lung unse­res Bun­des­lan­des auf Wis­sen­schaft und For­schung set­zen“, betonte Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­haupt­frau von Nie­der­ös­ter­reich in ihrer Einleitung. 

Mehr For­sche­rIn­nen sol­len nach Nie­der­ös­ter­reich kommen
Die neue, nun­mehr bis 2027 lau­fende FTI-Stra­te­gie beinhalte „eine ganz klare Vision“: Das Wis­sen­schafts- und For­schungs­land Nie­der­ös­ter­reich soll noch spür­ba­rer wer­den – sowohl inter­na­tio­nal als auch regio­nal. Ent­spre­chend sol­len die For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten in Nie­der­ös­ter­reich noch wei­ter aus­ge­baut wer­den und dabei auch noch mehr For­sche­rIn­nen nach Nie­der­ös­ter­reich kom­men. „Wer heute in Wis­sen­schaft und For­schung inves­tiert, wird mor­gen wett­be­werbs­fä­hi­ger sein und neue Arbeits­plätze gene­rie­ren kön­nen“, so die NOe-Landeschefin. 

Ver­stärkte Ver­net­zung von Wis­sen­schaft und Gesellschaft
Ein Schwer­punkt betrifft die noch bes­sere Ver­net­zung von Wis­sen­schaft und Gesell­schaft, damit soll pri­mär den Nie­der­ös­ter­rei­che­rIn­nen Sinn­haf­tig­keit und Mehr­wert der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ver­mit­telt wer­den. Inhalt­lich ste­hen die The­men­be­rei­che Gesund­heit und Ernäh­rung, wei­ters Kli­ma­wan­del, Umwelt und Nach­hal­tig­keit, zudem Digi­ta­li­sie­rung und Robo­tik sowie die Seg­mente Gesell­schaft und Kul­tur im Fokus. 

Sechs über­ge­ord­nete För­der­maß­nah­men und eine neue lan­des­ei­gene Forschungsförderungsagentur
Das Land setzt dabei auf sechs För­der­maß­nah­men : die so genann­ten „FTI-Part­ner­schaf­ten“, Stif­tungs­pro­fes­su­ren, För­de­run­gen für Infra­struk­tur, Nach­wuchs-För­de­rung sowie die För­der­schie­nen „FTI-Pro­jekte“ und „FTI-Citi­zen-Sci­ence-Pro­jekte“. Für all diese FTI-För­der­maß­nah­men wer­den im Zeit­raum bis 2027 ins­ge­samt 55 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung ste­hen. Die Abwick­lung der För­de­run­gen soll durch eine neue lan­des­ei­gene Gesell­schaft für For­schungs­för­de­rung erfolgen. 

Autor: red/mich/cc
26.10.2020

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