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Welt­raum­stand­ort Österreich

Die ESA bringt Pro­jekte im Wert von 9,5 Mil­li­ar­den Euro auf Schiene. Öster­reich steu­ert laut Minis­ter Jörg Leich­fried über 200 Mil­lio­nen bei.

Die 22 ESA-Mit­glieds­staa­ten und Kanada haben im Schwei­zer Luzern ent­schei­dende Wei­chen­stel­lun­gen für die Euro­päi­sche Raum­fahrt getrof­fen : Ins­ge­samt wur­den Pro­gramme und Initia­ti­ven im Volu­men von 9,5 Mil­li­ar­den Euro auf den Weg gebracht. „Wir müs­sen aus der Welt­raum­tech­no­lo­gie den maxi­ma­len Nut­zen für Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Gesell­schaft her­aus­ho­len“, so Jörg Leicht­fried als zustän­di­ger Minis­ter (BMVIT).
Und wei­ter : „Öster­reich ist eine Welt­raum-Nation. Hei­mi­sche Unter­neh­men und Insti­tute wer­den auch in Zukunft an den ent­schei­den­den Welt­raum­mis­sio­nen mit­ar­bei­ten. Dadurch stär­ken wir die­sen Hoch­tech­no­lo­gie­be­reich, der bereits jetzt mehr als 1.000 Mit­ar­bei­ter und 125 Mil­lio­nen Euro Umsatz hat.“ Öster­reich war bei der Kon­fe­renz durch den Geschäfts­füh­rer der Öster­rei­chi­schen For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft und Vize-Vor­sit­zen­den des ESA-Rats Klaus Psei­ner vertreten.

Aus­bau
Die ESA Minis­ter­kon­fe­renz fin­det alle drei Jahre statt. Auf der Minis­ter­kon­fe­renz wird über die Prio­ri­tä­ten der kom­men­den Jahre und die Bud­gets für neue Pro­gramme und Mis­sio­nen ent­schie­den. Dabei wur­den wesent­li­che Ent­schei­dun­gen getrof­fen, wie die grund­sätz­li­che Neu­aus­rich­tung der Euro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­tion, aber auch über wich­tige lau­fende und künf­tige Mis­sio­nen, wie die Zukunft der Inter­na­tio­na­len Raum­sta­tion ISS, den zwei­ten Teil der ExoM­ars-Mis­sion (geplant für 2020), die Finan­zie­rung für den euro­päi­schen Welt­raum­bahn­hof in Fran­zö­sisch-Guyana sowie das geplante Welt­raum­te­le­skop Cheops.
„Eines der gro­ßen Ziele des Welt­raum­mi­nis­te­ri­ums ist der zuneh­mende Aus­bau von Welt­raum­an­wen­dun­gen für die Kom­mer­zia­li­sie­rung von hoch­wer­ti­gen Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen und für die Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät und der Sicher­heit der Öster­rei­che­rin­nen und Öster­rei­cher“, betont Klaus Pseiner.

Autor: red/stem
29.12.2016

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