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Welt­weit moderns­ter Schweiss­ro­bo­ter geht in Betrieb

Am Sie­mens Mobi­lity Welt­kom­pe­tenz­zen­trum für Fahr­werke in Graz wurde eine neue Dop­pel­arm-Schweiß­ro­bo­ter­an­lage für die Fahr­werks­fer­ti­gung von Schie­nen­fahr­zeu­gen vorgestellt. 

Die neue High-Tech-Anlage mini­miert Pro­zess­zei­ten der Pro­duk­tion von Fahr­wer­ken für Schie­nen­fahr­zeuge und als beson­de­res Novum bear­bei­ten dabei zwei Robo­ter­arme gleich­zei­tig eine Fahrwerkskomponente.

Prä­zi­si­ons­ma­schi­nen
Eisen­bahn­fahr­werke sind Prä­zi­si­ons­ma­schi­nen, die unglaub­li­chen Belas­tun­gen in jahr­zehn­te­lan­gem Ein­satz aus­ge­setzt wer­den. Das erfor­dert ent­spre­chen­des ver­läss­li­ches Engi­nee­ring und Fertigung.
Mit der neuen High-Tech-Anlage will Sie­mens Öster­reich wei­ter­hin am Welt­markt erfolg­reich ope­rie­ren. Der Dop­pel­arm-Schweiß­ro­bo­ter bie­tet dabei neue tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten, die Pro­zess­zei­ten bei der Pro­duk­tion von Fahr­wer­ken zu mini­mie­ren. Sie­mens inves­tiert dafür 3,5 Mio. Euro.

Inves­ti­tion in Stand­ort Österreich
„Um inter­na­tio­nal wett­be­werbs­fä­hig blei­ben zu kön­nen, setzt Sie­mens Öster­reich auf hoch spe­zia­li­sierte Anwen­dungs­tech­nik. Wir inves­tie­ren ganz bewusst in den Stand­ort Graz und Öster­reich und sor­gen so für wich­tige Wert­schöp­fung in der Region,“ betont Wolf­gang Hesoun, Gene­ral­di­rek­tor von Sie­mens Österreich.
„Mit Hilfe moderns­ter Tech­nik set­zen wir zudem die not­wen­di­gen Schritte zur Stei­ge­rung der Pro­duk­ti­vi­tät. Dank der Inno­va­ti­ons­kraft unse­rer Mit­ar­bei­ter bin ich davon über­zeugt, dass ‚Fahr­werke — made in Sty­ria‘ auch in Zukunft ihre füh­rende Posi­tion auf dem Welt­markt behaup­ten kön­nen“, so Hesoun weiter.

Digi­ta­li­sie­rung und Innovation
Digi­ta­li­sie­rung und die Inno­va­tio­nen im Bereich Robo­tik und Sen­so­rik prä­gen die indus­tri­elle Pro­duk­tion immer mehr. Der Trend zu Smart-Pro­duc­tion wird in Zukunft eine prä­zi­sere, effi­zi­en­tere und indi­vi­du­el­lere Fer­ti­gung in den ver­schie­dens­ten Indus­trie­seg­men­ten ermöglichen. 
„Stei­ri­sche Unter­neh­men wie das Sie­mens Welt­kom­pe­tenz­zen­trum in Graz prä­gen mit ihren Inno­va­tio­nen diese Ent­wick­lung. Dadurch erge­ben sich auch Chan­cen für kleine und mitt­lere Zulie­fer­un­ter­neh­men und es kön­nen bestehende Arbeits­plätze abge­si­chert und neue geschaf­fen wer­den“, erklärt der stei­ri­sche Lan­des­rat Chris­tian Buchmann.

Autor:
11.05.2015

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