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Weni­ger Pri­vat­kon­kurse und das Thema Sozialhilfe

In Nie­der­ös­ter­reich gibt es unter Pri­va­ten weni­ger Kon­kurse und par­al­lel gibt es neue Zah­len zur Sozi­al­hilfe in den Bun­des­län­dern. 

In Nie­der­ös­ter­reich ist die Zahl der eröff­ne­ten Pri­vat­in­sol­ven­zen in den ers­ten drei Quar­ta­len 2025 um rund vier Pro­zent (von 982 auf 945) zurück­ge­gan­gen, so der Kre­dit­schutz­ver­band von 1870 (KSV). Bun­des­weit ist die Zahl der bei Gericht ange­streb­ten Schul­den­re­gu­lie­rungs­ver­fah­ren in den ers­ten neun Mona­ten um ein Pro­zent gesunken.

Gro­ßer Anteil bei Pri­vat­kon­kur­sen betrifft ehe­ma­lige Selbständige

Nied­ri­ger gewor­den ist in Nie­der­ös­ter­reich auch Schul­den­berg, so eine Ana­lyse des Nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Wirt­schafts­pres­se­diens­tes auf Basis der Zah­len von KSV1870. Die heuer zwi­schen Anfang Jän­ner und Ende Sep­tem­ber in die pri­vate Pleite geschlit­ter­ten Nie­der­ös­ter­rei­cher haben Pas­siva in Höhe von 120 Mil­lio­nen Euro ange­häuft. Das sind um mehr als ein Drit­tel (minus 34 Pro­zent) weni­ger als zum Ver­gleichs­zeit­punkt 2024, als es noch 182 Mil­lio­nen Euro gewe­sen waren.

Ein gro­ßer Anteil betrifft hier ehe­ma­lige Selb­stän­di­gen, auf die rund ein Drit­tel der ein­ge­lei­te­ten Pri­vat­kon­kurse ent­fal­len. Wei­tere Gründe für Zah­lungs­un­fä­hig­keit sind der Ver­lust des Arbeits­plat­zes, Krank­heit oder Schei­dung sowie sorg­lo­ser Umgang mit Geld

57 Mil­lio­nen Euro Sozi­al­hilfe in Nie­der­ös­ter­reich und 807 Mil­lio­nen in Wien

Aktu­ell wur­den auch die Zah­len rund um das Thema Sozi­al­hilfe ver­laut­bart. In Nie­der­ös­ter­reich ist 2023 an 11.315 bezugs­be­rech­tigte Per­so­nen Sozi­al­hilfe in Höhe von 57 Mil­lio­nen Euro aus­be­zahlt wor­den. Diese Zahl gab Sozi­al­mi­nis­te­rin Korinna Schu­mann (SPÖ) bekannt. Der Bund ver­han­delt zur­zeit mit den Län­dern das Pro­gramm „Sozi­al­hilfe NEU“.

Mit Abstand am meis­ten Sozi­al­hilfe fließt nach Wien. 2023 haben in der Bun­des­haupt­stadt 142.001 Bezugs­be­rech­tigte 807 Mil­lio­nen Euro erhal­ten. Auf Platz zwei liegt die Stei­er­mark (14.368 Bezie­her, 80 Mil­lio­nen Euro). Dann fol­gen Nie­der­ös­ter­reich und Tirol (8.920 Bezie­her, 49 Mil­lio­nen Euro). (red/​cc)

Autor: red/cc
29.09.2025

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