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© Pexels.com/Victoria Akvarel

Weni­ger Wohn­kre­dite für junge Familien

Seit August gel­ten stren­gere Regeln für Wohn­bau­kre­dite. Die nun not­wen­di­gen höhe­ren Eigen­mit­tel stel­len ins­be­son­dere junge Fami­lien vor hohe Hür­den. Viele die­ser Fami­lien kön­nen sich den Wunsch nach Eigen­heim nicht mehr erfüllen.

Seit 1. August sind in Öster­reich neue und stren­gere Regeln für die Ver­gabe von Wohn­bau­kre­di­ten in Kraft getre­ten. Um für den Haus­bau oder den Kauf einer Woh­nung Geld von der Bank zu erhal­ten, sind seit­her Eigen­mit­tel in Höhe von 20 Pro­zent der Gesamt­kos­ten des Pro­jek­tes erfor­der­lich. Wei­ters darf die monat­li­che Kre­dit­rate höchs­tens 40 Pro­zent des monat­lich ver­füg­ba­ren Net­to­haus­halts­ein­kom­mens aus­ma­chen und die maxi­male Lauf­zeit der Kre­dit­fi­nan­zie­rung darf 35 Jahre nicht übersteigen.

Klei­nere regio­nale Insti­tute agie­ren ver­gleichs­weise flexibler
Diese Hür­den sind nun für viele Men­schen nicht mehr zu bewäl­ti­gen und das betrifft ins­be­son­dere junge Fami­lien. Nach Berech­nun­gen der Natio­nal­bank kann rund ein Fünf­tel der inter­es­sier­ten Kre­dit­neh­mer zu wenig Eigen­ka­pi­tal für einen Kre­dit auf­brin­gen. Zudem sind die Kre­dit­zin­sen im Kon­text mit der Erhö­hung der inter­na­tio­na­len Leit­sätze auch gestie­gen. Exper­ten emp­feh­len indi­vi­du­elle Ver­hand­lun­gen mit der jewei­li­gen Haus­bank. Kre­dit­neh­mer berich­ten auch, dass klei­nere regio­nale Insti­tute ver­gleichs­weise fle­xi­bler agie­ren als große Ban­ken im (groß)städtischen Bereich. 

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/mich
04.10.2022

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