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Wenn aus regu­la­ti­ver Vor­gabe betrieb­li­che Inno­va­tion wird

Neue Richt­li­nien bei den NIS-Geset­zen erfor­dern die Aktua­li­sie­rung der betrieb­li­chen Sicher­heits-Archi­tek­tur. T‑Systems mit umfas­sen­der Aus­wei­tung sei­ner Secu­rity-Dienste für Unternehmen.

In Zei­ten täg­li­cher Cyber-Angriffe ist IT-Sicher­heit zum unver­zicht­ba­ren Bestand­teil jeder betrieb­li­chen Infra­struk­tur gewor­den. Von den NIS-Regu­la­rien für Netz- und Infor­ma­ti­ons­sys­teme bis zum inter­na­tio­na­len Cyber-Resi­li­ence-Act befas­sen sich auch viele Gesetze mit dem Thema. Waren mit der ers­ten NIS-Richt­li­nie vor allem Betrei­ber kri­ti­scher Infra­struk­tu­ren adres­siert, so betref­fen die neuen Regeln eine Viel­zahl wei­te­rer Unternehmen. 

Unsi­chere Produktionsanlagen
Wäh­rend öfter zumin­dest rudi­men­täre Secu­rity-Lösun­gen imple­men­tiert sind, wird die Sicher­heit von Pro­duk­ti­ons­an­la­gen immer noch ver­nach­läs­sigt und das kann fatale Fol­gen haben: hohe Erpres­sungs­sum­men, Image­schä­den, Dieb­stahl von sen­si­blen Daten oder gar die Gefähr­dung von Menschenleben. 

Die neue NIS 2‑Regelung basiert im Kern auf einem Risi­ko­ma­nage­ment zur Ermitt­lung und Bewer­tung von mög­li­chen IT-Sicher­heits­ri­si­ken und Cyber­an­grif­fen. „Erst­mals ist nun auch die Sicher­heit der Lie­fer­kette inklu­diert und Unter­neh­men sind ver­pflich­tet, kri­ti­sche Vor­fälle an Behör­den und Emp­fän­ger der betrof­fe­nen Dienst­leis­tung zu mel­den“, erläu­tert Tho­mas Masicek, SVP Cyber Secu­rity bei T‑Systems.

NIS-Com­pe­tence Center
Der IT-Dienst­leis­ter ist seit 2020 qua­li­fi­zierte Prüf­stelle nach dem NIS-Gesetz, selbst im Fokus der NIS-Anfor­de­run­gen und betreibt ein eige­nes NIS-Com­pe­tence Cen­ter für Unter­neh­men und kri­ti­sche Sys­tem­ver­sor­ger. „Das inklu­diert alle Kate­go­rien der NIS-Ver­ord­nung wie pro­ak­tive Sicher­heits­ar­chi­tek­tur, Kri­sen­ma­nage­ment, Government‑, Risk‑, Com­pli­ance- & Iden­tity-Manage­ment oder die Sys­tem­ver­ant­wor­tung“, erklärt Masicek. 

Im Port­fo­lio ent­hal­ten sind auch klas­si­sche Sicher­heits­dienste, wo zuletzt für die Schmid Indus­trie­hol­ding eine cloud-basierte Sicher­heits­lö­sung imple­men­tiert wurde. Die in Nie­der­ös­ter­reich ansäs­sige Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mit Unter­neh­men wie Aus­tro­therm, Bau­Mit, Kett­ner oder Wopfin­ger reagierte auf die stei­gen­den Secu­rity-Her­aus­for­de­run­gen für Infra­struk­tur und Anwen­de­rIn­nen. „Wir haben einen euro­päi­schen Part­ner gesucht, der unsere Werte ver­tritt und dafür sorgt, dass wir unsere eige­nen Kapa­zi­tä­ten auf unser Kern­ge­schäft fokus­sie­ren kön­nen“, sagt Mar­kus Kope­cky, CIO der Schmid Industrieholding.

Im Anfor­de­rungs­pro­fil ent­hal­ten ist eine 24/7 Über­wa­chung, um pri­mär zeit­kri­ti­sche Angriffe wie Ran­som­ware-Atta­cken abzu­weh­ren. Wei­tere Punkte sind Trans­pa­renz und Visi­bi­li­tät von poten­zi­el­len Gefah­ren im eige­nen Netz­werk zur pro­ak­ti­ven Ver­bes­se­rung der betrieb­li­chen Sicher­heits­po­si­tio­nen. „Mit T‑Systems gelingt es uns, unsere Ver­ant­wor­tung beim Thema Sicher­heit gegen­über Mit­ar­bei­tern und Kun­den noch gewis­sen­haf­ter zu erfül­len“, so Kopecky. 

Autor: red/czaak
30.05.2023

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