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Wenn Daten ein Unter­neh­men steuern

Abtei­lungs­über­grei­fend ver­schränk­tes Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment ermög­licht neue Geschäfts­chan­cen. Hart­lauer setzt bei digi­ta­lem Inno­va­ti­ons­pro­jekt für Mar­ke­ting und Ver­trieb auf CRM-Cloud von Salesforce.

Bei nahezu allen Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten spielt Manage­ment, Aus­wer­tung und punkt­ge­naue Ver­füg­bar­keit der Daten eine zen­trale Rolle. Das betrifft die betrieb­li­chen Abläufe zwi­schen ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen und Stand­or­ten sowie ins­be­son­dere Kom­mu­ni­ka­tion und Ver­trieb mit den Kunden.

In der Han­dels­bran­che kön­nen der­art ver­netzte Daten­mo­delle mitt­ler­weile auch die per­sön­li­chen Vor­lie­ben im Kon­sum­ver­hal­ten beinhal­ten. Auf der Basis kön­nen Betriebe die ent­spre­chend per­so­na­li­sierte Ein­spie­lung geziel­ter Pro­dukt­an­ge­bote oder Ser­vice­dienste umset­zen und damit kön­nen wie­derum neue Wert­schöp­fungs­ket­ten und Geschäfts­mo­delle entstehen. 

Ema­kina imple­men­tiert cloud­ba­sierte Salesforce-Anwendung
Ein Bei­spiel für die Trans­for­ma­tion eines Han­dels­un­ter­neh­mens mit einst­mals rein sta­tio­nä­ren Geschäfts­lo­ka­len hin zu einer kanal­über­grei­fen­den Shop­ping­platt­form ist Hart­lauer. Um den Ser­vice und das Ein­kaufs­er­leb­nis für die Kun­dIn­nen zu ver­bes­sern, beauf­tragte Hart­lauer den IT-Dienst­leis­ter Ema­kina mit der Imple­men­tie­rung einer cloud­ba­sier­ten CRM-Anwen­dung von Salesforce. 

Inklu­diert beim Pro­jekt war die Erneue­rung der nahezu kom­plet­ten Sys­tem­land­schaft mit Web­site, Web­shop und Bestell­ma­nage­ment über Pro­dukt-Infor­ma­ti­ons- und Con­tent-Manage­ment bis hin zu einer Markt­platz­lö­sung mit Nach­ver­fol­gung und Reak­ti­ons­mög­lich­keit auf Social-Media-Auf­tritte (engl. Social Lis­tening) sowie wei­tere Ana­ly­se­me­tho­den für Mar­ke­ting und Vertrieb. 

Ein zen­tra­les Bin­de­glied dabei sind die Daten. Diese waren bis­her in Ein­zel­lö­sun­gen vor­han­den, konn­ten aber oft nicht effi­zi­ent genutzt wer­den. Zusätz­lich brin­gen ein­zelne Fach­be­rei­che unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen mit und auch die wur­den nun für eine unter­neh­mens­weite Lösung ganz­heit­lich auf­ein­an­der abgestimmt.

Kanal­über­grei­fen­der Omnichannel-Ansatz
„Durch das per­fek­tio­nierte Zusam­men­spiel von Inhalt, Dia­log und Bera­tung pro­fi­tie­ren unsere Kun­dIn­nen ebenso wie unsere Mit­ar­bei­te­rIn­nen. Mit die­ser digi­ta­len Rundum-Lösung von Sales­force haben wir eine solide Basis geschaf­fen, um bestehende Kun­den­be­zie­hun­gen zu stär­ken und neue auf­zu­bauen“, sagt Johan­nes Wein­zierl, Bereichs­lei­ter Mar­ke­ting und IT bei Hartlauer.

Neue Wege wur­den auch bei der Umset­zung des Pro­jekts beschrit­ten. Ein ver­gleich­ba­res Vor­ha­ben kann im Nor­mal­fall meh­rere Jahre dau­ern, hier sorgte die Auf­split­tung und par­al­lele Bear­bei­tung ein­zel­ner Teil­pro­jekte für eine Umset­zung in zwölf Mona­ten. „Der kanal­über­grei­fende Omnich­an­nel-Ansatz von Ema­kina hilft Hart­lauer, Kun­den­be­zie­hun­gen, Mar­ke­ting und Ver­trieb zusam­men­zu­füh­ren und den Kun­den in den Mit­tel­punkt zu stel­len. Das Pro­jekt ist auch ein erst­klas­si­ges Bei­spiel für eine zukunfts­si­chere Lösung im Retail“, so Stef­fen Lange, Lan­des­chef von Sales­force Österreich. 

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Autor: red/czaak
29.11.2021

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