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© NLK Burchhart

„Wir müs­sen den Bedürf­nis­sen der Men­schen pass­ge­nau entsprechen“

Land Nie­der­ös­ter­reich prä­sen­tiert neues Mobi­li­täts­pa­ket 2023 bis 2027. Öko­lo­gie und Öko­no­mie als Fun­da­ment für umfas­sende Ver­net­zung von Land und Stadt. Eine Mil­li­arde Euro für Aus­bau der öffent­li­chen Mobilitätsangebote.

Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­chefin von Nie­der­ös­ter­reich, und Lud­wig Schle­ritzko, ope­ra­tiv ver­ant­wort­li­cher Lan­des­rat, prä­sen­tier­ten kürz­lich das neue nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Mobi­li­täts­pa­ket für die Jahre 2023–2027. „Wir wol­len allen Men­schen in unse­rem Land jene Form der Mobi­li­tät anbie­ten, die auf ihre Bedürf­nisse zuge­schnit­ten ist“, gab Mikl-Leit­ner als Lan­des­haupt­frau das Motto vor. 

Das Thema Mobi­li­tät unter­liegt nicht nur einem per­ma­nen­ten Wan­del, in Öster­reichs größ­tem Bun­des­land ist es eine andere Her­aus­for­de­rung als im urba­nen Raum. „Unser Ziel muss sein, alle Ver­kehrs­ar­ten mit­ein­an­der zu den­ken und zu ver­bin­den: von Bus und Bahn über das Auto bis hin zum Rad­fah­ren und zu Fuß gehen“, unter­strich Nie­der­ös­ter­reichs Landeshauptfrau. 

Zahl­rei­che Schwer­punkt­set­zun­gen und neue For­men der Mobilität
Die Lan­des­re­gie­rung defi­nierte für das neue nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Mobi­li­täts­pa­ket zahl­rei­che Schwer­punkt­set­zun­gen. So wolle man ers­tens eine leis­tungs­fä­hige Infra­struk­tur für kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät, also den Aus­bau der Infra­struk­tur für Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer, aber auch auf Schiene und Straße. Zum Zwei­ten setzt man auf eine hohe Ver­füg­bar­keit der Ver­kehrs­trä­ger, also mehr Züge, mehr Linien und zusätz­li­che fle­xi­ble Ange­bote. Drit­tens braucht es effi­zi­ente Schnitt­stel­len zwi­schen den ein­zel­nen Ver­kehrs­mit­teln und vier­tens, auch Inno­va­tion bzw. neue For­men der Mobi­li­tät wie etwa Sam­mel­ta­xis oder Sharing-Angebote.

Kon­kret wird Nie­der­ös­ter­reich in den nächs­ten fünf Jah­ren 400 Kilo­me­ter Eisen­bahn-Stre­cken aus­bauen, moder­ni­sie­ren oder erneu­ern und dafür auch vier­zig (!) neue Dop­pel­stock-Zug­gar­ni­tu­ren und 16 neue Akku­züge anschaf­fen. Die nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Park-and-Ride-Stell­plätze wer­den in Summe um 6.000 für Pkw und 4.000 für Fahr­rä­der aus­ge­baut. Ins­ge­samt inves­tiert Nie­der­ös­ter­reich in den nächs­ten fünf Jah­ren eine Mil­li­arde Euro in den Aus­bau der öffent­li­chen Mobi­li­täts­an­ge­bote. „Wir müs­sen es schaf­fen, den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen der Men­schen mög­lichst pass­ge­nau zu ent­spre­chen“, so Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­haupt­frau Niederösterreich.

Autor: red/czaak
11.11.2022

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