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„Wir schär­fen das Bewusst­sein und schaf­fen Transparenz“

Klarna star­tet ver­pflich­tende Initia­tive für ver­bes­serte Kun­den­ser­vices bei Online-Zah­lun­gen. Inter­na­tio­nal füh­ren­der Dienst­leis­ter für digi­tale Zah­lungs­lö­sun­gen will neue Stan­dards in der Finanz­in­dus­trie und for­dert Mit­be­wer­ber zum Mittun. 

Mehr als dop­pelt so lange Zah­lungs­zeit­räume für Rech­nun­gen, die Abschaf­fung revol­vie­ren­der Kre­dite, erwei­terte Zah­lungs­ser­vices, Trans­pa­renz bei Mahn­ge­büh­ren und der Ein­schal­tung von Inkas­so­bü­ros, fak­ten­ba­sierte Dis­kus­sio­nen und Stan­dards inner­halb der Bran­che klas­si­scher Finanz­dienst­leis­ter und Fintechs. 

Klarna, einer der welt­weit füh­ren­den Bank‑, Zah­lungs- und Shop­ping-Dienst­leis­ter, star­tet umfas­sende Pro­dukt- und Ser­vice­än­de­run­gen in Öster­reich. Der 2005 in Stock­holm (S) gegrün­dete Zah­lungs­dienst­leis­ter betreut mit rund 4.000 Mit­ar­bei­te­rIn­nen in 17 Län­dern rund 200.000 Online-Händ­ler und über­nimmt für deren rund 90 Mil­lio­nen End­kun­den die Zahlungsansprüche. 

Star­ker Rück­gang bei Mah­nun­gen und geson­der­ten Kontaktdiensten
Die aktu­ell ange­kün­dig­ten Ver­bes­se­run­gen sind der jüngste Schritt einer glo­ba­len Initia­tive mit dem Ziel, neue Stan­dards für faire und nach­hal­tige Zah­lun­gen in der Finanz­bran­che zu set­zen. „Erfah­run­gen aus ande­ren Märk­ten, in denen die Pro­dukt­än­de­run­gen bereits umge­setzt wur­den, zei­gen eine deut­li­che Ver­bes­se­rung für Kon­su­men­tIn­nen“, so Klarna in einer Aussendung. 

Ein Ergeb­nis war etwa ein star­ker Rück­gang bei den Mahn­ge­büh­ren sowie eine Reduk­tion bei den the­men­spe­zi­fi­schen Kon­tak­ten zum Kun­den­ser­vice. Par­al­lel zu den Pro­dukt­än­de­run­gen will Klarna seine öster­rei­chi­schen Mit­be­wer­ber auf­for­dern, dem Bei­spiel zu fol­gen, um ins­ge­samt die Finanz­ge­ba­rung von Kon­su­men­ten nach­hal­tig zu verbessern.

Posi­tive Ver­än­de­run­gen für Kon­su­men­ten wie Händler
Run­ter­ge­bro­chen auf die ein­zel­nen Schritte ver­dop­pelt Klarna ab sofort die Zah­lungs­frist für Rech­nun­gen und wird über die kom­men­den Monate über­flüs­sige Gebüh­ren strei­chen. Zudem wird die Mahn­ge­bühr gesenkt, alle (revol­vie­rende) Kre­dit­an­ge­bote ohne kla­res End­da­tum been­det und die Anzahl der kos­ten­lo­sen Zah­lungs­er­in­ne­run­gen erhöht. 

„Diese bereits 2021 umge­setz­ten Pro­dukt­än­de­run­gen in Skan­di­na­vien und in Groß­bri­tan­nien konn­ten unmit­tel­bar posi­tive Ver­än­de­run­gen für Kon­su­men­ten wie Händ­ler bewir­ken“, so Klarna. Anga­ben zufolge sank in Schwe­den etwa der Anteil der Rech­nun­gen mit Mahn­ge­büh­ren um 61 Pro­zent und die rech­nungs­be­zo­ge­nen Fra­gen an den Kun­den­dienst redu­zier­ten sich um 18 Prozent. 

Bei­spiel­ge­bend für die Branche
„Klarna hat sowohl die Mög­lich­kei­ten als auch die Ver­ant­wor­tung, einen Wan­del hin zu einer ver­bes­ser­ten finan­zi­el­len Situa­tion der Kon­su­men­tIn­nen welt­weit vor­an­zu­trei­ben. Wir kön­nen dies tun, indem wir das Bewusst­sein schär­fen und den Man­gel an Trans­pa­renz auf dem Markt sicht­bar machen“, sagt Sebas­tian Siem­iat­kow­ski, CEO von Klarna. 

„Den größ­ten Ein­fluss haben wir jedoch, wenn wir selbst aktiv wer­den. Daher wer­den wir ab sofort weit­rei­chende Pro­dukt­än­de­run­gen in Öster­reich vor­neh­men. Wir sind über­zeugt, dass Ver­brau­che­rIn­nen wie auch Händ­ler davon pro­fi­tie­ren wer­den und wir for­dern die Bran­che auf, die­sem Bei­spiel zu fol­gen“, betont der Klarna-CEO. 

Autor: red/czaak
10.03.2022

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