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Wol­ken-Fern­se­hen

Cloud Com­pu­ting soll Auf­wand und Kos­ten senken.

Die Wolke soll jetzt auch für Schön­wet­ter auf Fir­men­kon­ten sor­gen. Der mate­ri­elle Gedanke hin­ter dem Mega-Trend Cloud Com­pu­ting ist nicht neu : Eigene leis­tungs­fä­hige Infra­struk­tur ist teuer und unwirt­schaft­lich, wenn im Zuge der Pro­duk­tion nur eine bestimmte Funk­tion benö­tigt wird.
Die Alter­na­tive lau­tet Miete von Rechen­ka­pa­zi­tät für kom­plexe Anwen­dun­gen via Cloud. Damit steht nicht mehr der bud­get­be­las­tende Besitz von IKT-Sys­te­men im Fokus, son­dern das Nut­zungs­recht an Diens­ten. So haben etwa Fern­seh­sta­tio­nen nie eigene Tele­kom­in­fra­struk­tur für ihre diver­sen Votings oder Gewinn­spie­len angeschafft. 

„Spe­zia­li­sierte Dienst­leis­ter und Netz­be­trei­ber stel­len große Platt­for­men direkt ins Netz und lie­fern den Sen­dern wie ORF, Puls4 oder Ser­vusTV das, was sie benö­ti­gen : Ein Ergeb­nis“, erläu­tert Mar­kus Buch­ner, Geschäfts­füh­rer der atms Tele­fon- und Mar­ke­ting Ser­vices GmbH.
Doch selbst sol­che Per­spek­ti­ven über­zeu­gen längst nicht alle Ent­schei­der von der Wolke. Immer noch fin­den sich zahl­rei­che Stim­men, die vom Hype mit Ablauf­da­tum spre­chen. Die Soft­ware AG jeden­falls betrach­tet Cloud Com­pu­ting posi­tiv als kon­se­quente Fort­set­zung der bei­den Trends von Vir­tua­li­sie­rung sowie Service-Orientierung.

„Hier hilft das Para­digma, Appli­ka­tio­nen nicht als rie­si­gen Mono­li­then zu bauen, son­dern in klei­nere funk­tio­nale Ser­vices zu zer­tei­len. Wenn die Kun­den­stamm­da­ten auf der einen vir­tu­el­len Maschine lau­fen und die Kre­dit­an­träge auf einer ande­ren, so ist alles das vor­han­den, was Cloud Com­pu­ting tat­säch­lich aus­macht“, ana­ly­siert Chris­toph F. Strn­adl, Chief IT Archi­tect der Soft­ware AG in Österreich.
Er ver­weist gleich­zei­tig dar­auf, das der Weg zu den neuen Ver­hält­nis­sen län­ger dau­ert, als jeder Hype sug­ge­riert, weil die IT- Land­schaf­ten und ihr Innen­le­ben in der Pra­xis sehr kom­plex sind und effi­zi­ente Anpas­sungs­be­mü­hun­gen der Soft­war­ent­wick­ler Zeit sowie Intel­li­genz beanspruchen.

Autor:
20.09.2012

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