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Zah­lungs­be­reit­schaft für Paid Con­tent steigt

Bereits die Hälfte der Deut­schen bis 34 Jahre nutzt min­des­tens einen kos­ten­pflich­ti­gen Inhalt, so eine aktu­elle Stu­die von Fre­se­nius Hoch­schule und DCI Insti­tut. Nach­hol­be­darf gibt es für klas­si­sche Nachrichten-Medien.

Filme, Musik und Games sind die nut­zungs- und umsatz­stärks­ten Seg­mente, wenn es um den Kauf digi­ta­ler Inhalte im Inter­net geht. Dabei steigt die Zah­lungs­be­reit­schaft der Deut­schen wei­ter, wie die aktu­elle Stu­die “Paid Con­tent in Deutsch­land 2017” der Hoch­schule Fre­se­nius und des DCI Insti­tuts zeigt. Ins­ge­samt wur­den 3.266 Per­so­nen mit­tels eines Online-Fra­ge­bo­gens im Januar 2018 befragt.

Kauf­ver­hal­ten altersabhängig
Den Markt­for­schern nach domi­nie­ren vor allem die jün­ge­ren Nut­zer­grup­pen. Fast jeder zweite Paid-Con­tent-User bis 34 Jahre nutzt min­des­tens ein kos­ten­pflich­ti­ges Ange­bot aus den Seg­men­ten Filme, Musik und Games. Auf­fäl­lig ist, dass nach dem star­ken Anstieg der Käufe in den älte­ren Nut­zer­grup­pen (älter als 55 Jahre) in der Vor­jah­res­stu­die diese 2017 wie­der deut­lich abge­nom­men haben. Die Nut­zer über 55 Jahre wie­sen zudem ein völ­lig ande­res Kauf­ver­hal­ten auf als jün­gere Ziel­grup­pen. So wird in die­ser Gruppe kaum Geld für Musik aus­ge­ge­ben, dafür mehr für Fach­in­for­ma­tio­nen und News-Inhalte.

Medi­enan­bote müs­sen Benutz­freund­lich­keit verbessern
“Aller­dings sind gerade in die­ser Alters­gruppe wie­derum die unzu­frie­dens­ten Käu­fer zu fin­den, was für 2018 einen schwie­ri­gen Aus­blick auf die Paid-Con­tent-Ange­bote der Zei­tungs- und Nach­rich­ten­an­ge­bote ergibt — wenn diese ihre Benut­zer­freund­lich­keit nicht ver­bes­sern und ihre Paid-Con­tent-Stra­te­gie nicht anpas­sen”, so die Studienautoren.
Deut­lich ver­än­dert hat sich hin­ge­gen die Akzep­tanz von Kauf­op­tio­nen : Abo-Modelle wur­den 2017 deut­lich häu­fi­ger ange­nom­men als noch vor einem Jahr. Hier zeigt sich auch die Domi­nanz von Platt­for­men wie Net­flix und Spo­tify. Ins­ge­samt stie­gen die Aus­ga­ben pro Monat im Ver­gleich zu den Vor­jah­ren deut­lich an und auch immer mehr Käu­fer geben regel­mä­ßig Geld für digi­tale Inhalte aus. 

Autor: PressetextAustria/red/cc
02.03.2018

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