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Zaun­gast beim Investitionsboom

Der Stand­ort Öster­reich konnte bis­lang kaum vom Inves­ti­ti­ons­re­kord in Europa pro­fi­tie­ren und wurde damit von Län­dern wie Por­tu­gal abgehängt.

Obwohl die Anzahl der in Öster­reich initi­ier­ten Inves­ti­ti­ons­pro­jekte im Jah­res­ver­gleich um ein Fünf­tel gestie­gen ist, fin­det sich der Stand­ort Öster­reich im euro­päi­schen Ran­king auf einer abge­schla­ge­nen Posi­tion wieder.
„Öster­reich ist momen­tan nur Zaun­gast beim euro­päi­schen Inves­ti­ti­ons­boom und belegt im Ran­king der wich­tigs­ten Inves­ti­ti­ons­stand­orte den abge­schla­ge­nen 21. Rang hin­ter deut­lich klei­ne­ren Volks­wirt­schaf­ten wie Por­tu­gal, der Slo­wa­kei oder Ungarn. Zum Ver­gleich : Das in Bezug auf das Brut­to­in­lands­pro­dukt deut­lich klei­nere Irland konnte im ver­gan­ge­nen Jahr fast drei­mal so viele Inves­ti­ti­ons­pro­jekte anzie­hen“, erklärt Hel­mut Mau­kner, Coun­try Mana­ging Part­ner bei EY Österreich.

Top-Stand­orte
Nur auf den ers­ten Blick posi­tiv sieht die Bilanz der durch die 49 Inves­ti­ti­ons­pro­jekte in Öster­reich geschaf­fe­nen Jobs aus : Zwar stieg die Zahl der dadurch ent­stan­de­nen Arbeits­plätze im Ver­gleich zu 2015 sprung­haft um das Zwei­ein­halb­fa­che von 1.357 auf 4.759 an – die­ser Zuwachs ist aller­dings fast aus­schließ­lich auf eine Groß­in­ves­ti­tion des kana­di­schen Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rers Magna zurück­zu­füh­ren. Die Aus­wei­tung der Pro­duk­tion von Magna Steyr soll alleine rund 3.000 Jobs bringen.
Bei der Anzahl der Inves­ti­ti­ons­pro­jekte lie­gen die euro­päi­schen Top-Stand­orte Groß­bri­tan­nien (1.144), Deutsch­land (1.063) und Frank­reich (779) wei­ter­hin unan­ge­foch­ten an der Spitze. Das Ver­ei­nigte König­reich zog trotz des Brexit-Votums um sie­ben Pro­zent mehr Inves­ti­ti­ons­pro­jekte an als im Jahr zuvor. Der mit Abstand größte Inves­tor in Europa waren auch im ver­gan­ge­nen Jahr wie­der die Ver­ei­nig­ten Staa­ten. 2016 wur­den euro­pa­weit ins­ge­samt 1.310 Direkt­in­ves­ti­ti­ons­pro­jekte US-ame­ri­ka­ni­scher Unter­neh­men gezählt. Die Plätze zwei und drei der größ­ten Inves­to­ren in Europa bele­gen Deutsch­land und Frankreich.

hello world!
Autor: red
22.06.2017

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