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23. September 2017

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Digitale Kompetenz verlangt umfassende Erörterung

Digitale Kompetenz verlangt umfassende Erörterung© marianumtablets

Schülerumfrage: Digitale Medien finden in den Unterricht Eingang, über die Vor- und Nachteile werde aber nicht aufgeklärt.

Ein widersprüchliches Bild beim Bereich Digitale Medien zeigt eine Umfrage der Bundesschülervertretung. Jeweils rund 60 Prozent der befragten Schüler gaben an, dass diese in den Unterricht eingebunden würden und ihr Klassenzimmer diesbezüglich gut ausgestattet ist. Rund zwei Drittel verneinten aber, im Unterricht ausreichend auf Vor- und Nachteile hingewiesen zu werden.
An der Umfrage nahmen insgesamt rund 11.000 Schüler vor allem aus dem AHS- und BHS-Bereich teil. Geteilt ist die Einschätzung der Kompetenzen der Lehrer. Etwas weniger als die Hälfte billigt den Pädagogen zu, sich mit den technischen Hilfsmitteln auszukennen. Ebenfalls nicht ganz eindeutig ist die Einschätzung der Schüler in Sachen Zentralmatura. Nur rund 30 Prozent gaben an, sich ausreichend über die neue Reifeprüfung informiert zu fühlen. Umgekehrt sagten aber mehr als zwei Drittel, dass ihre Lehrer sie auf die entsprechenden Aufgabenstellungen vorbereiten.

Feedback erwünscht
Eindeutigstes Ergebnis: Fast 90 Prozent der Schüler wünschten sich zur Note zusätzlich Feedback von den Lehrern, um sich im jeweiligen Fach verbessern zu können. Etwas widersprüchlich ist hingegen wieder die Einschätzung über das Zustandekommen der Noten. 85 Prozent gaben an, am Anfang des Schuljahrs über die Notenzusammensetzung aufgeklärt zu werden. Mehr als 35 Prozent ist aber nicht in jedem Fach klar, wie ihre Note zustande kommt. Rund die Hälfte fühlt sich diesbezüglich ungerecht behandelt: 53 Prozent gaben an, dass in ihrer Klasse Personen bei der Notenvergabe bevorzugt würden.
Bundesschulsprecher Harald Zierfuß von der VP-nahen Schülerunion findet vor allem die Antworten der Schüler in Sachen Digitale Medien "erschreckend": "Digitale Medien sind für uns Schüler längst Alltag und sind auch in Zukunft nicht wegzudenken."

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 17.02.2017