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19. October 2017

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In den sozialen Netzwerken wird mit Hirn geliked

In den sozialen Netzwerken wird mit Hirn geliked© piqs.de/jd hancock

Das Gehirn wägt jeden Klick genau ab. Dabei spielen sowohl gesellschaftliche Akzeptanz und eigenes Interesse eine Rolle.

Das menschliche Gehirn führt eine spezifische Kalkulation durch, wenn es darum geht, eine bestimmte Information auf sozialen Netzwerken zu teilen. Das haben Forscher der University of Pennsylvania herausgefunden. Demnach muss die Nachricht, die geteilt wird, sowohl den eigenen als auch den gesellschaftlichen Interessen entsprechen.
Da das Teilen im 21. Jahrhundert in den elektronischen Sozialen Netzen stattfindet, haben sich die Wissenschaftler auf dieses Teilgebiet konzentriert. Wenn Menschen auf einer dieser Plattformen Informationen teilen, vollzieht das Gehirn im Unterbewusstsein einige Rechnungen, die dann dazu führen, ob auf "Teilen" beziehungsweise "Gefällt mir" geklickt oder ob die Nachricht klammheimlich ignoriert wird.

"Es ist cool, dass unser Gehirn solche speziellen Fähigkeiten entwickelt hat", so Studienautorin Emily Falk. Die Daten legen nahe, dass der Prozess der Entscheidungsfindung ganzheitlich erfolgt und das Gehirn sowohl die persönliche als auch die gesellschaftliche Relevanz eines Artikels errechnet. Die Qualität des Contents spielt dabei eine große Rolle: Der individuelle Gesamtwert des Inhalts, der zum Teilen einer Nachricht führt, steigt an, sobald diese bereits eine gewisse soziale Akzeptanz erreicht hat oder im Begriff ist, sich viral auszubreiten.

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PressetextAustria/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 24.03.2017