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24. Mai 2017

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Forschungs-Maschinenring zur Ressourcenvernetzung

Forschungs-Maschinenring zur Ressourcenvernetzung© piqs.de/kevin dooley

Über 20.000 Zugriffe aus 100 Ländern konnte die neue Forschungsinfrastruktur-Datenbank schon verzeichnen und damit Ressourcen bündeln und Innovationen fördern.

Eine 2016 vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft initiierte öffentliche Datenbank, listet kooperationsfähige Forschungsgeräte von österreichischen Hochschulen, Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf. Mehr als 20.000 Zugriffe aus 100 Ländern, darunter Deutschland, USA und Großbritannien, zeigen, dass das EU-Pionierprojekt und seine beinahe 900 präsentierten Infrastrukturen weltweit Interesse hervorrufen.

Ressourcen bündeln
„Unsere Datenbank für Forschungsinfrastruktur zeigt, wie Innovationen gefördert und Ressourcen gebündelt werden können“, sagt Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner zur erfolgreich gestarteten Online-Plattform. „Universitäten können dadurch gegenseitig Nutzungszeiten für Spezialgeräte erwerben und sich durch Forschungsinfrastruktur ergänzen. Dadurch entstehen neue Kooperationen und Forschungsprojekte.“
Aus diesem Angebot sind bereits zahlreiche Forschungsprojekte für und mit der Wirtschaft entstanden. Die zusätzlich erstellte Landkarte der Infrastrukturen erleichtert die Suche am jeweiligen Standort, wodurch eine Duplizierung von gleichen Geräten verhindert wird. Eine Einladung zur Präsentation dieses Pilotprojektes durch die European University Association nach Porto sowie die Einladung zur Teilnahme an einer OECD-Studie als Best Practice-Beispiel zeigen, dass Österreichs Wissenschaft und Wirtschaft Vorbild für die Kooperation dieser Bereiche in Europa ist.

Links

red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 15.03.2017