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23. September 2017

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Die erweiterte Intelligenz von Rechnern

Die erweiterte Intelligenz von Rechnern© Bilderbox.com

Mit einer neuen Lösung von Fujitsu können sich Künstliche Intelligenzen über mehrere Rechner spannen.

Für KI-Anwendungen werden sogenannte Deep Neuronal Networks (DNNs) genutzt werden. Sie dienen der etwa der Sprach- und Objekterkennung und –Klassifizierung und haben einen enormen Ressourcenbedarf. Fujitsu hat eine neue Lösung zur automatischen, transparenten und leicht zu verwaltenden Verteilung der DNN-Speicheranforderungen entwickelt. Damit erfordern auch größere KI-Anwendungen keine nennenswerten zusätzlichen Investitionen mehr.

Breite Anwendungsmöglichkeiten
„Unsere neue Lösung verteilt die Speicheranforderungen auf verschiedene Maschinen. So können die Netze über mehrere Maschinen erweitert werden, was genauere und leistungsfähigere DNN–Modelle ermöglicht“, erklärt Tsuneo Nakata, CEO der Fujitsu Laboratories of Europe. Die Lösung zeigt eine über 90-prozentige Effizienz hinsichtlich der Verteilung von Speicherplatz.
Beispielhafte Anwendungen für die neue Lösung bestehen unter anderem in Analysen im Gesundheitswesen – wie etwa Retinopathie-Erkennung bei Diabetikern. Aber auch die Klassifizierung und Analyse von Satellitenbildern, das Natural Language Processing, bei dem Deep-Learning-Modelle die Komplexität der menschlichen Sprache erfassen müssen, die Arbeit mit großen Graph-basierten Datenmengen, wie im Fall von IoT-Geräten, sowie finanzielle Transaktionen und Social Network Services gehören dazu.

Links

red/stem/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 11.06.2017