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23. September 2017

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Mobile Leuchtürme

Mobile Leuchtürme© piqs.de/finchlake2000

Sechs Millionen Euro gehen in die Erforschung der E-Mobilität. Nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch die heimische Industrie.

Ab nun können sich österreichische Betriebe für Forschungsprojekte rund um die Elektromobilität bewerben, etwa die Entwicklung von E-Autos, E-Tankstellen oder emissionsfreien Transportdiensten. In Rahmen der Ausschreibung „Leuchttürme der Elektromobilität“ stehen dafür insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Auf Initiative von Verkehrsminister Jörg Leichtfried wurde die Summe heuer um eine Million Euro erhöht.

Fokus auf österreichische Autoindustrie

„Die österreichische Zulieferindustrie hat die Chance, sich mit neuen Technologien rund um E-Autos am internationalen Markt zu behaupten. Darum haben wir unsere Forschungsförderung um eine Million Euro aufgestockt“, so Leichtfried. „Die Transformation des Mobilitätssystems hin zu klimaverträglichen Lösungen schreitet rapide voran – unsere Aufgabe ist es, unsere starke österreichische Automotivindustrie darauf einzustellen und ihnen eine gute Ausgansposition am globalen Markt zu verschaffen“, erklärt Klimafonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel.
Die aktuelle Ausschreibung ist bis 4. Oktober geöffnet. Abgewickelt wird sie vom Klima- und Energiefonds. Bisher wurden unter anderem die Entwicklung des internationalen E-Tankstellennetzes zwischen Bratislava und München des österreichischen E-Ladestellenanbieters „Smatrics“ und die erste Wasserstoff-Hallenbetankungsanlage für Gabelstapler in Europa unterstützt. In den vergangenen acht Jahren haben Infrastrukturministerium und Klimafonds insgesamt 18 Forschungsprojekte mit insgesamt 45 Millionen Euro gefördert.

Links

https://www.klimafonds.gv.at/unsere-themen/e-mobilitaet/leuchttuerme/, Economy Ausgabe Webartikel, 19.06.2017