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29. März 2017

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Der Klassenbeste im Bankgeschäft

Der Klassenbeste im Bankgeschäft(C) Erste Group

Ein Nettogewinn von rund 1,3 Mrd. und ein Volumen von rund 5 Mrd. an Neukrediten mit stark verbesserter Portfolioqualität zeichnet das Jahresergebnis der Ersten Group aus

Aufgrund des Rückgangs der Risikokosten, die aus einer Verbesserung der Portfolioqualität und einer unter fünf Prozent gesunkenen NPL-Quote resultierten, erzielte die Erste Group 2016 einen Nettogewinn in Höhe von 1,26 Milliarden Euro. Die Betriebserträge waren aufgrund des Niedrigzinsumfelds leicht rückläufig, während die Betriebsaufwendungen insbesondere wegen verstärkter Investitionen in IT und die Digitalisierung anstiegen. „Die Erste Group konnte im abgelaufenen Jahr die besten Ergebnisse ihrer Geschichte verzeichnen“, freut sich Andreas Treichl, CEO der Erste Group Bank AG.
Während sich das Kreditwachstum mit einem Nettoneukreditvolumen von nahezu fünf Milliarden Euro 2016 ordentlich entwickelte, erhöhten sich die Kundeneinlagen im Privat- und Firmenkundengeschäft um mehr als zehn Milliarden Euro. „Dieser Zufluss an Spareinlagen ist ein starker Vertrauensbeweis für unsere Gruppe, zeigt aber auch einmal mehr, dass das Niedrigzinsumfeld allein noch nicht zu Investitionen ermutigt“, so Treichl weiter.

Wirtschaftswachstum und Verdoppelung der Kapitalisierung
Da das Wirtschaftswachstum in der CEE-Region weiterhin über dem Durchschnitt der Eurozone lag, entwickelten sich auch alle Tochterbanken positiv und leisteten einen entsprechenden Beitrag zum guten Ergebnis der Gruppe. Seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise konnte die Erste ihre Kapitalisierung mehr als verdoppeln und die „harte“ Kernkapitalquote auf Basis Basel 3 zum Jahresende auf 13,4 Prozent steigern. „Angesichts dieser guten Resultate werden wir vorschlagen, an unsere Aktionäre eine Dividende von einem Euro je Aktie auszuschütten“, ergänzt der Erste Boss.
Und resümiert: „Im Jahr 2017 und darüber hinaus werden wir mit weiteren Investitionen und Datenmanagement insbesondere danach streben, Kunden und ihre individuellen Umstände besser zu verstehen und Bankdienstleistungen zu erbringen, die auf unsere Kunden persönlich zugeschnitten und entsprechend relevant sind,“ so Erste CEO Andreas Treichl.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 08.03.2017