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21. September 2017

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Innovation und Modernisierung des Kartons

Innovation und Modernisierung des Kartons © piqs.de/gisi

Die Hersteller von Produkten aus Papier und Karton stellen sich der Digitalisierung und blicken positiv auf das laufende Geschäftsjahr.

„Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert“, ist Georg-Dieter Fischer, der Obmann des Fachverbands PROPAK, der die die Hersteller von Produkten aus Papier und Karton vertritt, überzeugt. „Wir sollten die Digitalisierung daher als eine Riesenchance sehen.“ Wichtig sei es dabei, die Stärken der Branche zu erkennen und zu fördern. Der globale Wettbewerb werde über die Produktionskosten geführt, ein Standort wie Österreich könne daher nur bestehen, wenn er die höheren Kosten durch Know-how und Innovationen auffängt.

Ruf nach Flexibilisierung
Um das zu gewährleisten müsse noch stärker als bisher in gut ausgebildeten Facharbeiternachwuchs investiert werden. Denn in Zukunft werden immer komplexere Aufgaben die Arbeitsabläufe in den Unternehmen bestimmen. Insgesamt beschäftigen die PROPAK-Unternehmen derzeit rund 9.100 Mitarbeiter und bilden 245 Lehrlinge in 25 verschiedenen Berufen aus.
Um den Standort Österreich abzusichern, fordert Fischer aber auch mehr Flexibilität: „Für unsere Branche, die individuelle Auftragsfertigung und einen sehr volatilen Geschäftsverlauf zu bewältigen hat, ist ein modernes und flexibles Arbeitszeitrecht, unabdingbar.“ Die Geschäftsaussichten für dieses Jahr sieht der PROPAK-Obmann verhalten positiv: „Für das laufende Jahr erwarten wir keine grundlegenden Änderungen. Im Vergleich zum Vorjahr sollte jedoch mengenmäßig ein leichtes Wachstum von rund einem Prozent erreichbar sein.“

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red, Economy Ausgabe Webartikel, 26.06.2017