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21. November 2017

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Kondome bestellt, Schwangerschaftstest erhalten

Kondome bestellt, Schwangerschaftstest erhalten© Bilderbox.com

Online versagen britische Supermarktketten häufig, wenn sie statt vergriffener Waren ein Ersatzprodukt liefern sollen.

Tampons statt Baby-Nahrung, Schwangerschaftstest statt Kondome, Taschentücher statt Würstchen und Hundefutter statt glutenfreiem Brot: Was sich im Einzelfall wie ein schlechter Scherz anhört, ist für viele britische Kunden, die online ihre Einkäufe tätigen, Alltag. Zu diesem Schluss kommt eine neuen Studie, für die über 7.000 Online-Shopper zu gelieferten Alternativprodukten befragt wurden.
Obgleich sich die meisten Kunden bei den Anbietern im Zuge des Online-Bestellprozesses entscheiden müssen, ob sie den Blick in die Wundertüte riskieren und alternative Waren bei gerade nicht lagernden Produkten akzeptieren, fallen die gelieferten Ersatzartikel am Ende dann doch überraschend bizarr aus. So erzählt ein Kunde, anstatt eines Abnehm-Salats einen Schokoriegel erhalten zu haben. Ein anderer orderte Apfelsaft und bekam eine Flasche Chardonnay - vom unglücklicherweise gelieferten Schwangerschaftstest einmal abgesehen.

Besonders schlecht schneidet laut der Studie die 1965 gegründete britische Supermarktkette ASDA ab. Mit 48 Prozent bestätigt fast jeder zweite Kunde, in den vergangenen sechs Monaten einen Ersatz für ein vergriffenes Produkt bekommen zu haben. Darin enthalten sind Fälle wie Hundefutter statt Kleiderbügeln und Fensterreiniger statt eigentlich bestellter Mayonnaise. Amazon Fresh landet mit 37 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von Waitrose Deliver mit 33 Prozent auf dem dritten und Tesco Online mit 30 Prozent auf dem vierten Rang.

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PressetextAustria/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 22.05.2017