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20. Juli 2017

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Next Exit Korneuburg

Next Exit Korneuburg© Bilderbox.com

Die Stadt Korneuburg erhält eine neue Autobahnabfahrt.

Zusätzlich zu den beiden bestehenden Autobahn-Anschlussstellen „Korneuburg-Ost“ und „Korneuburg-West“ wird die Bezirkshauptstadt eine dritte Auf- und Abfahrt zur Donauufer-Autobahn A22 erhalten. Der neue Zubringer, der das Stadtentwicklungsgebiet um das alte Werftgelände erschließen und die chronisch überlastete Anschlussstelle „Korneuburg-Ost“ entlasten soll, wird unter der Bezeichnung „Korneuburg-Donau“ auf Höhe der Autobahnraststation mit der ihr angeschlossenen Tankstelle errichtet.

Pläne seit geraumer Zeit
Pläne gibt es schon geraume Zeit, ihre Umsetzung bestätigt nun der Weinviertler VP-Landtagsabgeordnete Hermann Haller. Zwar müssen noch der exakte Verlauf der Zubringerstraße von der Autobahn zur Stockerauer Straße B3 geklärt und die Finanzierungsfrage gelöst werden, am grundsätzlichen Bekenntnis von ASFiNAG, Land Niederösterreich und der Stadt, diesen Anschluss zu verwirklichen, sei aber nicht mehr zu rütteln. „Die neue Anschlussstelle Korneuburg-Donau ist Teil eines Gesamtpaketes, mit dem wir die Verkehrssituation in und um Korneuburg nachhaltig verbessern wollen“, sagt Haller.

Bevölkerunsgwachstum
Der Bezirk, der in den letzten zehn Jahren ein Bevölkerungswachstum um fast zehn Prozentzu verzeichnet hat, steht vor großen Herausforderungen. So wird die Österreichische Post AG in Langenzersdorf in unmittelbarer Nähe zur Anschlussstelle „Korneuburg-Ost“ ein Paketverteilerzentrum errichten, das rund 300 neue Arbeitsplätze bringt. Um die Verkehrsbelastung auf der B3 und in der Nachbargemeinde Bisamberg durch die zu- und abfahrenden Transporter zu reduzieren, bauen ASFiNAG und Land Niederösterreich von der Autobahn-Abfahrt eine eigene Zufahrtsstraße zu der Logistik-Drehscheibe. „Damit erreichen wir, dass die Post die Hälfte ihrer Fahrten nicht über die B3 führen muss“, erklärt Haller.

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NOE-Wirtschaftspressedienst/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 10.05.2017