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21. August 2018

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Carsharing spielt zentrale Rolle bei E-Mobilität

Carsharing spielt zentrale Rolle bei E-Mobilität© Car2Go

Car2go veröffentlicht aktuelles Thesenpapier, wo elektrisch betriebene Carsharing-Flotten wichtige Impulsgeber auf dem Weg zum Durchbruch des Elektroautos sind.

„Vollelektrisches Carsharing ist eine optimale Testumgebung für Elektroautos. Die Technologie steht dabei unter maximalen Belastungen und kann ihre Alltagstauglichkeit jeden Tag unter realen Bedingungen beweisen“, erklärt Olivier Reppert, CEO von car2go. Von den täglich gewonnen Erkenntnissen profitierten demnach nicht nur die Fahrzeughersteller, sondern das „Gesamtsystem der Elektromobilität“ wie etwa Stromanbieter, Netzbetreiber, Batteriehersteller, Forschungseinrichtungen, Städte und natürlich die Nutzer.

Globaler Anbieter im Bereich des elektromobilen Carsharings
„Wir sind der Überzeugung, dass die Zukunft des Carsharing elektrisch ist. Wir treiben diese Entwicklung deshalb konsequent voran. Vollelektrisch betriebene Carsharing-Flotten verstärken die ohnehin positiven Effekte des Carsharing, beispielsweise wenn es um die Luftqualität in den Ballungsräumen geht. Zudem helfen wir den Städten dabei, das Henne-Ei-Problem bei der Ladeinfrastruktur zu lösen. Auch damit tragen wir maßgeblich dazu bei, die Elektromobilität als Ganzes weiter voranzubringen“, so Reppert weiter.
car2go, weltweiter Marktführer im sogenannten free-floating Carsharing, betreibt bereits an den Standorten Stuttgart, Amsterdam und Madrid rein elektrische Carsharing-Flotten mit insgesamt 1.400 Fahrzeugen, die von 365.000 Kunden genutzt werden. Damit ist car2go auch einer der weltweit größten Anbieter im Bereich des elektromobilen Carsharings. Auch der Standort Wien liegt im Fokus: Hier soll die Flotte langfristig auf rein batterieelektrischen Antrieb umgestellt und komplett durch smart fortwo electric drive ersetzt werden. Derzeit ist die Ladeinfrastruktur dafür noch nicht ausreichend, die Gespräche mit der Stadt Wien laufen.

Voraussetzung für elektrische Carsharing-Flotten
„Eine wesentliche Voraussetzung für den Betrieb von elektrischen Carsharing-Flotten in Städten ist das Vorhandensein einer gut ausgebauten, öffentlich zugänglichen und benutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur. Nach dem sogenannten ‚free-floating‘-Prinzip von car2go müssen die Fahrzeuge ständig bewegt werden, um überall in der Stadt verfügbar zu sein und dem Nutzer so eine echte Alternative zum eigenen Auto zu bieten. Bei unzureichender Ladeinfrastruktur stehen diesem Prinzip lange Lade- und Standzeiten entgegen“, erklärt Alexander Hovorka, Geschäftsführer car2go Österreich.
„Elektromobilität und Carsharing verfolgen das gleiche strategische Ziel: Städte zu einem sauberen und lebenswerten Ort zu machen. Es geht aber um noch mehr“, heißt es dazu im Thesenpapier von car2go. „Wir begreifen rein elektrisches Fahren als Zusammenspiel einer Vielzahl von Komponenten – von der Batterie bis zum Kundenerlebnis, von den Stromnetzen bis zur Ladeinfrastruktur.“ Es gehe um die rasche Weiterentwicklung des Gesamtsystems der Elektromobilität.

car2go
car2go ist eigenen Angaben zufolge Marktführer und Vorreiter des free-floating Carsharing und gehört zu den führenden Mobilitätsdiensten der Daimler AG. Über eine kostenfreie Smartphone-App können weltweit 14.000 smart und Mercedes-Benz Fahrzeuge jederzeit reserviert und gemietet werden. Bereits über drei Millionen Kunden nutzen das flexible Mobilitätskonzept an 26 Standorten in Europa, Nordamerika und China. car2go bietet damit eine nachhaltige Lösung für urbane Mobilität und trägt als Teil des Mobilitätsmix wesentlich zur Verkehrsentlastung in Städten bei.
Diese positiven Effekte treibt car2go kontinuierlich voran. An drei europäischen Standorten betreibt das Unternehmen rein elektrische Flotten mit aktuell 1.400 Fahrzeugen. Damit ist car2go einer der größten Anbieter im Bereich des elektromobilen stationsunabhängigen Carsharing. car2go ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Daimler AG. Firmensitz des Carsharing-Anbieters ist Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart.

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red, Economy Ausgabe Webartikel, 13.04.2018