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30. August 2016

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Chemotherapie oft vermeidbar

Chemotherapie oft vermeidbarBilderbox.com

Ein simpler Test kann Brustkrebspatientinnen eine Chemotherapie ersparen.

Leiden Frauen an der häufigsten Form von Brustkrebs, dann müssen sie neben einer antihormonellen Therapie oft auch eine Chemotherapie durchführen lassen. Ein neuer Test identifiziert nun jene Patientinnen, die ein geringes bis mittleres Rückfallrisiko haben und sich daher künftig die nebenwirkungsreiche Therapie ersparen können.

Testergebnis bereits nach wenigen Tagen
Rund 5.200 Frauen erkranken in Österreich jedes Jahr an Brustkrebs. Die häufigste Variante sind die hormonrezeptor-positiven Tumore. Ihr Wachstum wird durch das weibliche Sexualhormon Östrogen unterstützt, behandelt werden sie daher mit der antihormonellen Therapie. Um das Risiko für einen Rückfall zu vermindern, entschieden sich die Ärzte bisher oft für eine mehrmonatige Chemotherapie und damit für Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Haarausfall oder Übelkeit.
Eine Chemotherapie ist aber oft gar nicht notwendig. Denn bei etwa einem Drittel beträgt das Rückfallrisiko in zehn Jahren weniger als zehn Prozent. Diese werden nun durch den Prosigna(R)-Test identifiziert. In Wien werden die Tests vom Brustgesundheitszentrum des Comprehensive Cancer Centers Vienna an der Medizinischen Universität Wien durchgeführt. Das Ergebnis liegt bereits nach wenigen Tagen vor.

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 30.09.2015