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13. Dezember 2017

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Kleider machen Luftballons, aber Vorsicht beim Setzen

Kleider machen Luftballons, aber Vorsicht beim Setzen© ballonwerkstatt.at

Dass man mit Luftballons nicht nur Kinder unterhalten, sondern auch Damen einkleiden kann, zeigt der Einpersonenunternehmer Manfred Zwettler mit seiner Ballonwerkstatt in Schrems in Niederösterreich.

Seine Kreationen sind auf Events und für Fotoshootings sehr beliebt und auch bereits auf dem Life Ball getragen worden. Die Luftballonkleider bestehen nur aus Luftballonen, die mit einer speziellen Technik miteinander verwoben und so tragbar werden. Damit man diese Kleider auch bequem anziehen kann, haben sie sogar einen Reißverschluss. Alle Kleider sind eine Maßanfertigung für die jeweilige Trägerin und halten etwa 24 Stunden.

Walking Act auf Strassenfesten
Als sein besonderes Anliegen nennt Zwettler, dass seine Luftballons aus Naturlatex bestehen und nach ihrer Verwendung vollkommen kompostierbar sind. Pro Jahr fertigt er etwa 20 Kleider, die ab 400 Euro erhältlich sind und aus rund 150 Luftballons bestehen. Für ein Brautkleid mit Schleppe benötigt er etwa 800 Ballons. Neben den Luftballonkleidern bietet Zwettler auch Ballon-Shows an. Entweder als Walking Act auf Straßenfesten, wo er laufend Luftballontiere für Kinder macht oder als stationäre Show bei Kinderfesten oder Geburtstagsfeiern.
Weiters erstellt Zwettler Dekorationen für Events aller Art: „Hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt“, betont er. Von der Palme bis zum Schiff oder dem Firmenlogo ist so gut wie alles möglich. Begehrt sind auch kleine Geschenke aus Luftballons, wie Blumen, die bereits ab drei Euro erhältlich sind. Pro Jahr verarbeitet der Ballonkünstler etwa 50.000 Luftballons ausschließlich aus Naturlatex, die er über einen deutschen Importeur aus den USA bezieht. Als zweites unternehmerisches Standbein hat Zwettler die Elektrotechnik gewählt. Da ist er für Planungen von Elektroinstallationen in Häusern sowie Netzwerken unterwegs.

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NOe-Wirtschaftspressedienst/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 14.02.2017