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06. Mai 2024

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Eine plus-minus-Rechnung

Eine plus-minus-Rechnung© Bilderbox.com

Die Automatisierung spart Arbeit ein – und schafft neue Jobs.

Ob durch Automatisierung mehr Jobs vernichtet oder geschaffen werden, darüber herrscht keine Einigkeit. Über den wissenschaftlichen Stand wurde am 21. Oktober bei der Jahreskonferenz des European Parliamentary Technology Assessment (EPTA) debatiert.
„Das ist die schwierigste Frage“, sagt Michael Nentwich, Leiter des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Akademie der Wissenschaften. Während einige Szenarien davon ausgehen, dass in einigen Jahrzehnten 100 Prozent der Jobs wegfallen, würden andere vorerst nur auf sieben bis acht Prozent kommen.
Ebenso schwierig ist die Frage, wer gewinnt oder verliert. „Die Frage ist, wie man einen Gewinn sieht. Wenn wir als Gesellschaft in ein paar Jahren deutlich weniger arbeiten müssen, dann ist das sicher ein Gewinn“, so Nentwich. Daraus resultiere dann aber auch die Ungewissheit, wie das Sozialversicherungs- und Pensionssystem aufrechterhalten werden könne. Fest steht allerdings, dass etwa in der Industrie oder der Mobilität die Automatisierung „ganz massiv im Anmarsch“ ist. Auch die Landwirtschaft ist betroffen: „Vor 40, 50 Jahren haben in einer Mühle 1.000 Leute gearbeitet, heute sind es 70.“

Sozial sicher
Zudem würden auch kognitive Fähigkeiten des Menschen bereits von Maschinen übernommen, etwa laufe die Überprüfung der Kreditwürdigkeit heute bereits voll elektronisch. Im medizinischen Bereich könnten bald Arbeitsplätze in der Radiologie wegfallen, weil Computer bildgebende Verfahren besser auswerten. Von diesem Trend könnten am ehesten noch Tätigkeiten mit sozialem Bezug wie Pflege oder Gastronomie ausgenommen sein.
Für den Europaabgeordneten Paul Rübig (ÖVP) wird die Automatisierung die „körperkraftintensiven Tätigkeiten massiv vom Arbeitsmarkt entfernen, dafür viele neue Jobs in der Wirtschaft und in der virtuellen Welt schaffen.“ Er persönlich glaube, dass mehr Jobs geschaffen werden als verloren gehen.

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APA-Science/red/stem/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 01.12.2016

Österreich bleibt weiterhin starker Standort, national wie international

Österreich bleibt weiterhin starker Standort, national wie international© BMWFW

Die letzte Europatagung in Wien bestätigt den eingeschlagenen Weg der Bundesregierung mit der engeren Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft.

Die Ergebnisse der letzten Europatagung im Wiener Palais Liechtenstein zeigen, dass der eingeschlagene Weg der Bundesregierung zum Ausbau den Standortes Österreich auch aus internationaler Sicht funktioniert. Trotz konjunktureller Herausforderungen und der entsprechenden budgetären Möglichkeiten, ist es in den vergangenen Jahren gelungen etwa Maßnahmen im Bereich Forschung und Entwicklung umzusetzen, die direkt bei Wirtschaft und Menschen ankommen. Beispiele sind hier die Attraktivität für neue nationale und internationale Betriebsansiedelungen oder die Bereiche Medizin und Life-Sciences.
„Unser Ziel ist, in die Reihe der Innovation Leader aufzusteigen. Wir sind auf dem besten Weg zu diesem Ziel. Um es zu erreichen müssen wir die weiteren Weichen für einen starken Forschungs- und Wissenschaftsstandort stellen“, so ein Resümee von Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Wiener Palais Liechtenstein, dem Tagungsort der international hochkarätig besetzten Konferenz.

Neue Potenziale
Weitere Potentiale sieht Mitterlehner in der noch besser abgestimmten Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, der Stärkung der Grundlagenforschung und der Forcierung von mehr Unternehmensgründungen aus dem Hochschulbereich. Ein Erfolgsindikator sei dabei auch, die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen dem Wissenschaftsministerium und dem European Research Council Austria Forum fortzusetzen: „Der Kreislauf zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft hilft uns nachweislich um im Wettbewerb weiterhin gut zu bestehen,“ so der Wirtschaftsminister abschließend.

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red/stem/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 01.12.2016

Vertrauen nutzen

Vertrauen nutzen© piqs.de/connor212

Fast die Hälfte der Bankkunden nutzt alternative Finanzdienstleister. Die Banken müssen das noch gegeben Vertrauen ausnutzen, wenn sie bestehen wollen.

Bereits 47 Prozent der Bankkunden weltweit haben in den vergangenen zwölf Monaten Finanzprodukte online ober mobil von einem anderen Dienstleister als einer Bank bezogen. Das Abwanderungspotenzial ist hoch: Immerhin jeder vierte Kunde sagt, dass er am meisten an einer neuen Dienstleistung oder an einem neuen Produkt interessiert wären, wenn dieses von einer sogenannten Non-Bank käme.
Elf Prozent würden dafür auf eine Direktbank zurückgreifen. Dabei spielt die Digitalisierung eine wesentliche Rolle: 71 Prozent geben an, dass es dadurch viel einfacher geworden ist, Finanzprodukte bei mehreren Dienstleistern zu verwalten. Das sind weitere Ergebnisse der Global Consumer Banking Survey der Prüfungs- und Beratungsorganisation Ernst & Young (EY), für die weltweit 52.000 Bankkunden befragt wurden (economy berichtete).

Gewisses Vertrauen
„Die klassischen Banken haben noch ein gewisses Vertrauen auf ihrer Seite, das sie so schnell wie möglich nutzen und ausbauen sollten“, erklärt Georg von Pföstl von EY. „Sie müssen neue und innovative Produkte anbieten. Partnerschaften mit oder Übernahmen von FinTechs können ihnen dabei helfen.“
Außerdem müssen Banken lernen, die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden zu verstehen. Big Data liefert schon heute entsprechende Lösungen, um die Kundenwünsche besser nachvollziehen zu können. „Von ihrer Hausbank erwarten die Kunden, dass diese sie versteht und auf ihre Wünsche eingeht. Daran werden sich die Banken messen lassen müssen“, so Pföstl weiter.

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red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 01.12.2016

Impulsgeber für Wirtschaft und Gesellschaft Österreichs

Impulsgeber für Wirtschaft und Gesellschaft Österreichs © piqs.de/steve jurvetson

Bundesregierung baut mit mehreren neuen Comet-Programmlinien die Förderung von Wissenschaft und Wirtschaft aus. Allein Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium investieren 12 Millionen Euro, die mit weiteren Partner aus Ländern und Wirtschaft auf über 40 Millionen steigen sollen.

Das Infrastrukturministerium und das Wirtschaftsministerium investieren in den kommenden Jahren 12 Millionen Euro in das COMET-Forschungsprogramm und fördern damit acht neue Exzellenz-Projekte in Österreich. Damit können – zusammen mit den Ländern und beteiligten Organisationen – Forschungsprojekte im Gesamtvolumen von über 43 Millionen Euro umgesetzt werden.
Durch die Förderung der COMET-Kompetenzzentren stoßen Infrastruktur-und Wirtschaftsministerium neue Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft an. Die thematischen Schwerpunkte der neu bewilligten Projekte liegen in den Bereichen Produktionstechnologien, Mobilität, Energie und Umwelt sowie Lebenswissenschaften. Von den acht geförderten K-Projekten beteiligt sich die Steiermark an insgesamt sieben K-Projekten, Kärnten und Tirol jeweils an zwei K-Projekten.

Erfolgsmodell
„Unser COMET-Programm ist ein Erfolgsmodell“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried. „Hier arbeiten die besten Köpfe aus Hochschulen, Unternehmen und Forschungsinstituten gemeinsam an Innovationen und neuen Technologien.“ „Wissenschaft und Forschung sind unsere entscheidenden Rohstoffe. Ein starkes Exportland wie Österreich muss im internationalen Wettbewerb auf Qualität und Innovation setzen“, erklärt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.
In den so genannten K-Projekten müssen mindestens ein wissenschaftlicher Partner (Hochschule, Forschungsinstitut) und mindestens drei Unternehmenspartner beteiligt sein. Die Laufzeit der K-Projekte beträgt bis zu vier Jahre. Die Förderung seitens des Bundes und der Länder beträgt maximal 675.000 Euro pro Jahr und ist auf 45 Prozent des Gesamtvolumens beschränkt, Unternehmenspartner müssen mindestens die Hälfte der Kosten tragen, der Rest muss vom wissenschaftlichen Partnerinstitut getragen werden.

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red/stem/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 30.11.2016

Bewährtes und Neues mit individueller Verfügbarkeit

Bewährtes und Neues mit individueller Verfügbarkeit © piqs.de/robert slainte

Fujitsu startet Vielzahl neuer Cloud Services mit Schwerpunkt Zentraleuropa und Standort Frankfurt als internationalen Technologie-Hub.

Fujitsu stellt seine sogenannten K5 Cloud Services künftig auch über hochverfügbare Rechenzentren bereit. Es ist die einzige Cloud-Plattform, die über offene OpenStack-Technologien digitale Transformation bei allen Cloud-Modellen realisierbar macht. Laut Fujitsu garantiert K5 eine sichere Infrastruktur, weitreichende Applikations-Kompatibilität und Native-Cloud-App-Entwicklungen sowie sogenannte API Management Tools.

MetaArc als weltweit erste anbieteroffene Unternehmensplattform
Als elementarer Teil der Fujitsu MetaArc-Plattform sollen die neuen K5 Cloud Services hohe Verlässlichkeit und starke Leistungsdaten mit der Kosteneffizienz einer Open Source Cloud-Technologie vereinen. Im Wesentlichen sollen Firmen bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle unterstützt werden und dabei trotzdem bereits vorhandene IT-Strukturen mit Hilfe einer reibungslosen Integration von Cloud-Applikationen voll auszunutzen. Fujitsus MetaArc-Plattform verknüpft für Unternehmen ein Portfolio aus modernsten Technologien, Infrastrukturen und Managed Services, die zusammen eine reibungslose Digitalisierung von Unternehmen oder unternehmerischen Wertschöpfungsketten zum Ziel haben.
Mit dem neuen Hub in Frankfurt am Main (D) erhalten alle Kunden Zugang zu einem deutschen Hosting in zwei neuen Verfügbarkeitszonen („Cloud Islands“) in Frankfurt und in Rüsselsheim. Damit stehen alle vier aktuellen Cloud-Modelle zur Verfügung: Public Cloud, Virtual Private Hosted, Dedicated und Dedicated On-Premise. Unternehmen erhalten zudem garantierte Datensicherheit und alle Rechts- und Compliance-Garantien, die sie benötigen. Kunden können die K5 Services auch aus anderen Regionen beziehen.

Open Stack als Basis
Die Grundlage der neuen Fujitsu K5 Cloud-Plattform bildet mit OpenStack eine Architektur auf Basis von Open Source-Technologie. Fujitsu ist einer der Gold-Sponsoren der OpenStack Foundation und K5 hat kürzlich das bekannte Gütesiegel OpenStack Interoperability beim OpenStack Summit in Barcelona erhalten.
Zu den Schlüsselfunktionen zählt das nahtlose Zusammenspiel mit vorhandenen IT-Infrastrukturen. Laut Fujitsu können Kunden damit problemlos hybride IT- und Cloud-Umgebungen einrichten. Sie umfassen neben Cloud Services auch unternehmenseigene Rechenzentren und eignen sich zudem für eine große Zahl von Applikationen wie etwa Web-Shops, Datenbank-Dienste, CRM-Systeme (Customer Relationship Management) sowie Lösungen für die Gehaltsabrechnung.
Für alle Modelle garantiert Fujitsu einen Support der Enterprise-Klasse, dazu entsprechende Service Level Agreements (SLA) und höchste Verfügbarkeit. In Deutschland kommen Vorteile wie eine hohe Bandbreite und geringe Latenzzeiten dazu. Die Rechenzentren befinden sich in der Nähe des sogenannten DE-CIX-Internet-Knotens in Frankfurt am Main, der gemessen am Datendurchsatz einer der größte Internetknoten der Welt ist. Weitere Fujitsu-Rechenzentren stehen derzeit in Japan und Großbritannien. „Unsere Kunden müssen heutzutage schneller und agiler sein als jemals zuvor, um die Vorteile der neuen Märkte voll auszuschöpfen zu können. Dies funktioniert heute fast ausschließlich über die Nutzung von Cloud-Modellen,“ so Mark Phillips, Head of Hybrid IT bei Fujitsu EMEIA.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 30.11.2016

Kleine Betriebe und Einzelunternehmer mit Widerstandskraft

Kleine Betriebe und Einzelunternehmer mit Widerstandskraft© piqs.de/rusha

Der KSV1870 analysiert die Bäckereien Österreichs und rankt sie nach Bonität.

Österreichs Bäcker stehen wirtschaftlich auf gesunden Beinen. Das zeigen die guten Ratings des Kreditschutzverbandes, die Betriebe sind verlässliche Geschäftspartner.
81 Prozent aller Betriebe machen jährlich einen Umsatz unter einer Million und 63 Prozent sind Einzelunternehmen. Die Branchenstruktur ist durch die vielen kleinen Betriebe und die stark regionale Orientierung geprägt. Die Zahl der großen Player ist verhältnismäßig gering. Mit einem KSV1870 Rating von 335 ist das Ausfallrisiko der Bäckereien gering. „Aufgrund der starken Konkurrenz der Backshops in den Supermärkten ist das durchaus beachtlich“, erklärt Roland Führer, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH.

Das KSV1870 Rating ist eine komprimierte Wirtschaftskennzahl, die das Ausfallrisiko eines Unternehmens beschreibt. Eine ausgezeichnete Bewertung liegt zwischen 100 und 199, Werte von 200 bis 299 bezeugen einwandfreie Bonität, über 600 besteht Insolvenzgefahr. Basis für das KSV1870 Rating ist die Wirtschaftsdatenbank. Im Jahr 2015 wurde die österreichische Wirtschaft durch 5,7 Millionen erteilte Bonitätsauskünfte über Unternehmen und Private unterstützt – mit dem Ziel, Geschäftsrisiken zu minimieren und Ausfälle zu vermeiden.

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red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 30.11.2016

Digital value chains create economy and added value

Digital value chains create economy and added value© Bilderbox.com

A fast reaction and secure information is indispensable, particularly in the medical field. Patient data can for example be used nowadays unequally more efficiently as well as processed with the help of IT. An important factor is thereby also the mobile availability, for example with patient visits.

Several Austrian hospitals now rely on flexible multifunctional work stations, which were developed by Kapsch BusinessCom especially for the hospital and health field and which shall bring facilitations for medical personnel and carers in the daily routine of hospital, which is often hectic.

The clinical risk management
These mobile care assistants enable for example paperless visits and management objects and a video function is additionally integrated. Medical specialists can thereby bring in their knowledge without having to be present physically or also interpretors for patient information regarding further treatment steps, both essential for the clinical risk management.
An electronically secured issue of medication is also included as well as the networking of existing IT systems and thereby also the immediate digital further processing of patient files and procedures. “Resources can be applied better with the mobile care assistant, the care quality can be improved and the work and cost pressure can be reduced in parallel”, says Claudia Putz, business development manager at Kapsch BusinessCom.

Difficult overview
The progressing digitisation does however not only affect the health sector, the transformation affects companies of any size and all industries. The primary focus is thereby on the digital linking of processes alongside the business value chain and diverse business platforms also support companies with selection and realisation.
With the abundance of new technologies it is however difficult to maintain the overview, and this applies particularly to trans-sectoral application areas such as solutions. “Businesses want to reconcile different cloud solutions, but also infrastructures and digital concepts such as Big Data, mobility or the Internet-of-Things” explains for example Wilhelm Petersmann, Vice President and Managing Director Austria & Switzerland at Fujitsu.

Open system
Experts such as Petersmann advise flexible solutions for industrial companies and medium businesses, which enable existing systems as well as new services and thereby also ensure the cooperation with several providers. In this connection, Fujitsu relies for example on the digital business platform MetaArc, which enable the management of existing IT structures (Robust-IT) as well as the use of new solutions (Fast-IT), for example in the area Big Data or cloud services.
“MetaArc is additionally not a closed system, solutions of different providers can also be integrated therewith”, says Petersmann additionally.

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red/czaak – translation by economy, Economy Ausgabe Webartikel, 30.11.2016

Österreich überholt Deutschland, Dänemark und Finnland

Österreich überholt Deutschland, Dänemark und Finnland© piqs.de/rainerpollux

Die aktuelle Eurostat-Studie bestätigt Österreich eine Forschungsquote von über drei Prozent und damit EU-weit Platz zwei mit einer deutlich über EU-Schnitt befindlichen Entwicklung.

Der Forschungs & Entwicklungs-Standort (F&E) Österreich ist weiter im Aufwind und steht im internationalem Vergleich sehr gut da, so auch die Analyse des Wirtschaftsministeriums. „Innerhalb kürzester Zeit haben wir bei der Forschungsquote Innovationsführer wie Deutschland, Dänemark und nun Finnland überholt. Das zeigt auch klar, dass unsere politischen Maßnahmen wie zusätzliche finanzielle Mittel und die stärkere Verschränkung von Wissenschaft und Wirtschaft wirken“, kommentiert Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner die aktuellen Daten von Eurostat.
Österreich liegt mit einer F&E-Quote von exakt 3,1 Prozent an zweiter Stelle in der EU und ist neben Spitzenreiter Schweden (3,3) Prozent) das einzige Land mit einer Quote über drei Prozent des BIP. Damit liegt man auch deutlich über dem EU-Durchschnitt von rund zwei Prozent.

Forschungsmilliarde der Bundesregierung
Bildung, Innovation und Digitalisierung sind auch laut Staatssekretär Harald Mahrer entscheidende Hebel, um in die Gruppe der innovativsten Länder vorzustoßen: „Um im weltweiten Wettbewerb erfolgreich zu sein, brauchen wir die exzellente Grundlagenforschung und die marktnahe Angewandte Forschung. Die Forschungsmilliarde der Bundesregierung stärkt diese Bereiche und vernetzt die Expertise aus Wissenschaft und Wirtschaft.“

Mahrer verweist auf den jüngsten Ministerratsbeschluss und die entsprechenden Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Forschung und Innovation“ der Bunderegierung. Unter anderem soll der Wissenschaftsfond FWF sowie die Akademie der Wissenschaften finanziell gestärkt und universitäre Spin-offs forciert werden.

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red/stem/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 29.11.2016
Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung 06.05.2024
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Ausgelagerte Seminararbeiten aus Pakistan

Ausgelagerte Seminararbeiten aus Pakistan© piqs.de/lisa spreckelmeyer

Der Plagiatsjäger Stefan Weber sieht das Ghostwriting im Vormarsch begriffen.

Der Plagiats-Sachverständige Stefan Weber ortet einen Vormarsch des Ghostwriting an den Universitäten. „Der Trend, dass immer mehr auf Englisch publiziert wird, führt nach meiner Beobachtung dazu, dass immer mehr Leute die Texte nicht mehr selbst schreiben“, erklärte Weber bei einer Podiumsdiskussion in Wien.
„Die Branche läuft auf Websites wie freelancer.com. Ich habe das selbst ausprobiert und einen Mann aus Pakistan gefunden, der mir um 250 Euro innerhalb von 48 Stunden eine Seminararbeit geschrieben hat“, schilderte Weber seinen Selbstversuch. Die Qualität sei hoch gewesen. „Wenn ich die Arbeit an einer österreichischen Uni einreiche, bin ich mir sicher, dass ich ein Sehr Gut oder Gut bekomme.“

Außerdem sei da noch „Luft nach oben“, vermutete Weber. Begüterte Studierende könnten sich auch Toparbeiten um 800 Euro kaufen. Er selbst habe für sein Experimente nur nicht mehr investieren wollen: „Und da habe ich im Rahmen der Auktion schon zehn Angebote bekommen.“ Wenn man den Aufwand hochrechne, kriege man eine Bachelorarbeit um rund 2.000 Euro, meinte Weber. „Die Arbeiten sind genuin neu geschrieben und plagiatsgeprüft. Ich kann das nur jedem empfehlen, der schnell zu einem Abschluss kommen will“, fügte er an.

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APA-Science/red/stem/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 29.11.2016

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